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So nutzen Sie WordPress Kommentare für Ihr Online Marketing

Manche Unternehmen vernachlässigen die Kommentarfunktion auf ihrer WordPress-Seite. Sie beantworten Kommentare gar nicht oder nur beiläufig. Dabei kann es sich wirtschaftlich auszahlen, etwas Mühe in gute Antworten auf Leserkommentare zu investieren.

Viel mehr noch: das Beantworten von Kommentaren und die Pflege des Kommentarbereichs ist Bestandteil einer guten Online Marketing Strategie.

Kommentare, people

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Quelle: pixabay.com

In diesem Beitrag erfahren Sie alles, was Sie zu WordPress Kommentaren wissen müssen.

1. Die WordPress Kommentarfunktion

Besucher Ihrer Website können über zwei Formulare mit Ihnen in Aktion treten: Kontaktformulare und Kommentare.

Die Schwelle für die Interaktion über Kontaktformulare liegt jedoch relativ hoch. Immerhin stellen Sie damit eine persönliche Anfrage und bringen sich damit als potentieller Kunde ins Gespräch. Trotz aller formalen Unverbindlichkeit fühlt sich diese Art der Kontaktaufnahme also immer ein Stück weit verbindlich an.

Das verhält sich bei Kommentaren grundsätzlich anders: Leser stellen hier zum Beispiel unverbindlich eine Frage zu einem Blogartikel oder berichten davon, wie ihnen dieser Artikel geholfen hat. Keine große Sache also, und vor allem: auch gefühlt unverbindlich.

Dieser Art der Kommunikation ist zudem öffentlich. Andere Leser können den Kommentar und Ihre Antwort darauf lesen. Somit erreichen Sie mit einer Antwort nicht nur eine, sondern gleich mehrere Leser.
Worin aber genau liegen die Vorteile von WordPress Kommentaren?

2. Die Vorteile der WordPress Kommentarfunktion

2.1 Sie stärken die Bindung Ihrer Leser

Über die Kommentarfunktion stärken Sie die Interaktion mit Ihren Nutzern auf Ihrer WordPress-Seite. Leser haben die Möglichkeit, Ihnen für einen hilfreichen Artikel zu danken und detailliertere Fragen zu stellen. Und Sie wiederum können auf diese Fragen, Komplimente und natürlich auch auf – sachliche – Kritik antworten.

Auf diese Weise zeigen Sie Ihren Lesern, dass Sie sich für sie interessieren und dass Ihnen daran gelegen ist, ihnen weiterzuhelfen. Das stärkt die Bindung Ihrer Leser – und erhöht ihre Bereitschaft, Produkte oder Dienstleistungen bei Ihnen zu erwerben.

Noch einmal: die Kommentare sind das Aushängeschild, mit dem Sie öffentlich zeigen, wie Sie mit Ihren Kunden kommunizieren.

2.2 Sie lernen die Probleme und Fragen Ihrer Zielgruppe kennen

Indem Sie Kommentare aufmerksam lesen, lernen Sie auch Ihre Zielgruppe viel besser kennen. Wie weit reicht der Kenntnisstand der meisten Leser in Ihrem Fachgebiet? Welche konkreten Hilfestellungen können Sie bieten? Vor welchen Hürden stehen die Besucher Ihrer Seite, die Ihnen vielleicht gar nicht so bewusst waren?

2.3 Sie gewinnen Ideen für neue Blogbeiträge

Manche Antworten auf die Fragen Ihrer Leser können Sie selbst in einem weiteren Kommentar geben. Andere jedoch eignen sich womöglich für einen weiteren Blogartikel. Damit liefern Ihre Leser Ihnen selbst Ideen für neuen Content. Dieser wurde damit auch noch direkt von den Lesern angefordert und ist für Ihre Zielgruppe somit besonders relevant.

2.4 Sie gewinnen Ideen für neue Produkte

Wenn Sie die Probleme Ihrer Leser kennen, können Sie nicht nur mit Blogbeiträgen darauf antworten, sondern vielleicht sogar mit einem Produkt.

Folgendes Beispiel: Sie betreiben einen Hunde-Blog. Ihr Fokus liegt eigentlich auf der Hundeerziehung. Über die Kommentare erfahren Sie jedoch, dass viele Ihrer Leser Fragen zur Ernährung ihres Hundes haben. Darum entwickeln Sie einen ausführlichen Ratgeber zur richtigen Ernährung von Hunden.

Ein anderes Beispiel: Sie betreiben als Gärtner eine Website und merken, dass viele Kunden Ihnen spezifische Fragen zu ihrem Garten stellen. Sie wissen, dass die meisten Ihrer Kunden nicht das Budget haben, um ihren Garten von einem Gärtner planen zu lassen. Trotzdem besteht offenbar bedarf nach einer professionellen Begutachtung. Als Produkt entwerfen Sie dabei ein Garten Coaching, bei dem Sie gemeinsam mit Kunden ihre Gärten begehen, Fragen beantworten und Tipps und Ideen weitergeben.

2.5 Sie zeigen, dass Ihre Website gelesen wird und anderen weiterhilft

Als Herdentiere orientieren wir Menschen uns immer auch am Urteil der anderen. Wenn viele Menschen Kommentare auf Ihrem Blog hinterlassen, erhöht das intuitiv die Autorität Ihrer Website. Der Leser merkt sofort, nicht auf einer Nischenwebsite gelandet zu sein, die niemand liest. Im Gegenteil: viele Menschen lesen Ihren Blog – er wird also wohl ganz gut sein…

3. So hinterlassen Leser einen Kommentar auf Ihrer WordPress Seite

Bevor wir Ihnen die Feineinstellungen des Kommentarbereich erklären, versetzen wir uns zuerst in die Perspektive des Besuchers. Wie hinterlässt dieser einen Kommentar auf Ihrer Website?

Unter einer Seite oder einem Blogartikel wird dem Leser ein Kommentarfeld angezeigt.

Als Beispiel verwenden wir hier einen fiktiven Blogartikel zum Thema „Die 10 besten Marketing-Tipps für 2025“:

Wordpress, Kommentare

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Oben auf der Seite sehen Sie den – etwas kurzen – Blogartikel mit Überschrift und Lorem ipsum-Text. Darunter sehen Sie die Überschrift „Schreibe einen Kommentar“, ein Kommentarfeld sowie die Felder für Name, E-Mail und Website des Lesers.

Der Leser gibt also einen Kommentar in das große Feld ein, trägt seinen Namen und seine E-Mail-Adresse ein (die Website ist hier optional, die Angabe ist also nicht zwingend erforderlich), wählt in unserem Beispiel noch aus, dass er bei Antworten auf seinen Beitrag benachrichtigt werden möchte und klickt dann auf „Kommentar abschicken“.

Wordpress, Kommentare

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Nach einer kurzen Ladezeit wird der Kommentar unter dem Artikel angezeigt:

Wordpress, Kommentare

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Allerdings ist der Kommentar in unserem Beispiel noch nicht öffentlich sichtbar. Hier steht stattdessen der Text: „Dein Kommentar wartet auf die Moderation. Dies ist eine Vorschau, dein Kommentar wird sichtbar, nachdem er genehmigt wurde.“

Das hängt mit den Einstellungen zusammen, die der Admin im Hintergrund getroffen hat.

Denn jeder Admin kann selbst entscheiden, wie er mit den Kommentaren auf seiner Website umgehen möchte.

4. So ändern Sie die Einstellungen für WordPress Kommentare

Das Großartige an WordPress: Mit nur wenigen Klicks können Sie die Seite und Funktionen genau so anpassen, wie es für Sie am Praktikabelsten ist. Das gilt auch für die Kommentarfunktion.

Die Kommentareinstellungen finden Sie, indem Sie sich zunächst ins Backend Ihrer WordPress-Seite einloggen.

Klicken Sie nun links in der Menüleiste auf EINSTELLUNGEN und dann im Untermenü auf den Punkt DISKUSSION.

Es erscheint folgende Einstellungsseite:

Wordpress, Kommentare

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Hier können Sie folgende Einstellungen vornehmen (die ersten beiden Einstellungen haben nur marginal mit der Kommentarfunktion zu tun):

  • „Versuchen, jedes in Beiträgen verlinkte Weblog zu benachrichtigen“: Diese Funktion ist keine Kommentarfunktion, sondern lädt vielmehr andere Blogs zum Kommentieren ein. Wenn Sie hier ein Häkchen setzen, versucht WordPress, andere WordPress-Blogs zu benachrichtigen, auf die Sie in neuen Beiträgen verlinken. Auf diese Weise fördert WordPress die Vernetzung von Bloggern. Wenn Sie selbst einen wertvollen Beitrag schreiben, kann es also geschehen, dass der andere Blog später einmal auf Sie zurückverlinkt, um sich zu bedanken. Oder zumindest, dass der Blogger Ihnen einen Kommentar hinterlässt.
  • „Link-Benachrichtigungen von anderen Blogs zu neuen Beiträgen ermöglichen“: Diese Einstellung ist das Spiegelbild zur vorigen. Hier können Sie einstellen, ob Sie selbst Benachrichtigungen erhalten möchten, wenn von anderen Bloggern auf Ihre Beiträge verlinkt wird.
  • „Besuchern erlauben, neue Beiträge zu kommentieren“: Wenn Sie diese Funktion deaktivieren, können Besucher keine Kommentare unter neuen (!) Beiträgen hinterlassen. Alte Beiträge können weiterhin kommentiert werden, sofern die Funktion vorher aktiviert war und die Kommentarfunktion nicht nach einer bestimmten Frist (siehe unten) geschlossen wurde.
  • „Benutzer müssen zum Kommentieren Name und E-Mail-Adresse angeben“: Wenn Sie diese Funktion auswählen, können Nutzer auch ohne Eingabe von Daten einen Kommentar hinterlassen. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit für Spam-Nachrichten und mindert potentiell die Qualität der Beiträge in Ihrem Kommentarbereich. Im Normalfall sollten Sie diese Einstellung daher aktiviert lassen.
  • „Benutzer müssen zum Kommentieren registriert und angemeldet sein“: Diese Einstellung kann Ihnen helfen, den Kommentarbereich bestimmten Leser vorzubehalten und somit exklusiv zu halten. Wenn Sie aber – und das dürfte der Normalfall sein – viel Interaktion wünschen, sollten Sie hier kein Häkchen setzen.
  • „Kommentare zu Beiträgen, die älter als ___ Tage sind, automatisch schließen“: Wenn Sie diese Einstellung auswählen, können alte Beiträge nach einer definierten Frist nicht mehr kommentiert werden. Das kann sinnvoll sein, wenn Sie tagesaktuellen Content erstellen (zum Beispiel für Zeitungen, Blogs zu Ereignissen in der Region, …). Wenn Sie aber Evergreen-Inhalte entwickeln, die zudem SEO-optimiert sind, sollten Sie die Kommentarfunktion nicht voreilig schließen.
  • „Das Opt-in-Kontrollkästchen für Kommentar-Cookies anzeigen, damit die Cookies des Kommentar-Autors gesetzt werden können.“: Wer immer wieder auf Ihre Seite kommt und Beiträge kommentiert, muss auch immer wieder seine Daten – Name und E-Mail-Adresse – eingeben. WordPress kann daher ein Cookie setzen, so dass diese Eingaben automatisch vorgenommen werden. Das berührt aber den Datenschutz. Aus diesem Grund kann WordPress per Kontrollkästchen die Zustimmung des Lesers für diese Funktion einholen, wenn Sie diese Einstellung aktivieren (ohne die Zustimmung werden die Cookies natürlich nicht gesetzt).
  • „Verschachtelte Kommentare in __ Ebenen organisieren“: Diese Funktion dient der Übersichtlichkeit. Antworten auf Kommentare werden dabei in einer definierten Anzahl von Ebenen eingerückt, so dass sich neue Kommentare und Antworten auf Kommentare (und Antworten auf Antworten von Kommentaren und Antworten auf Antworten auf Antworten von Kommentaren) optisch unterscheiden.
  • „Kommentare in Seiten umbrechen, mit __ Top-Level-Kommentaren pro Seite und die erste/letzte Seite standardmäßig anzeigen“: Mit dieser Funktion werden Kommentare ab einer bestimmten Anzahl auf mehreren Seiten angezeigt. Top-Level-Kommentare sind Kommentare, die direkt auf den Beitrag und nicht auf einen anderen Kommentar antworten. Sie können auswählen, ob dem Leser zunächst die erste oder die letzte Seite der Kommentare angezeigt wird. Diese Funktion ist für Sie aber überhaupt erst von Bedeutung, wenn in Ihrem Kommentarbereich wirklich die Post abgeht.
  • „Die ___ Kommentare sollen oben stehen“: Diese Funktion bezieht sich auf die Reihenfolge, in der die Kommentare angezeigt werden. Sollen die ältesten oder die aktuellsten Kommentare oben stehen? Letzteres kann zum Beispiel sinnvoll sein, wenn Sie zu einer Thematik bloggen, die sich andauernd ändert. Wenn der Schwerpunkt der Kommentare aber direkt nach der Veröffentlichung des Beitrags abgegeben wurde und nun alle paar Wochen ein neuer Kommentar hereingekleckert kommt, ist es sinnvoll, die ältesten Kommentare zuerst anzuzeigen.
  • „Mir eine E-Mail senden, wenn jemand einen Kommentar schreibt.“: Diese Funktion kann gerade zu Beginn sehr sinnvoll sein, wenn noch wenig Interaktion auf Ihrem Blog stattfindet. Nach einiger Zeit aber ist es eher nervig, wenn bei jedem neuen Kommentar eine E-Mail in Ihrem Postfach landet. Sie sollten dann einfach regelmäßig im Backend checken, ob neue Kommentare vorhanden sind und diese dann beantworten.
  • „Mir eine E-Mail senden, wenn ein Kommentar auf Freischaltung wartet.“: Auch das ist zu Beginn sinnvoll, wird nach einer Weile aber anstrengend. Allerdings sollten Sie nach der Veröffentlichung eines neuen Beitrags Kommentare zügig prüfen und freischalten oder – besser noch – Kommentare automatisch veröffentlichen und im Nachhinein löschen, wenn die Inhalte unangemessen sind. Dazu dient die folgende Funktion.
  • „Bevor ein Kommentar erscheint, muss der Kommentar manuell freigegeben werden.“: Wenn Sie diese Einstellung auswählen, müssen neue Kommentare erst von Ihnen abgesegnet werden. Das kann sinnvoll sein, wenn sich viele Trolle auf Ihrem Blog herumtreiben. Ansonsten macht es Ihnen nur unnötig Arbeit und verlangsamt die Diskussion in Ihrem Blog. Im Normalfall empfehlen wir Ihnen daher, lieber unpassende Beiträge im Nachhinein zu löschen.
  • „Bevor ein Kommentar erscheint, muss der Autor bereits einen freigegebenen Kommentar geschrieben haben.“: Mit dieser Funktion können Leser auch ohne Freischaltung Kommentare abgeben, sofern sie bereits vorher einen Kommentar abgegeben haben, der freigeschaltet worden ist. Diese Einstellung ist gewissermaßen der Mittelweg zwischen manueller und automatischer Freischaltung. Er empfiehlt sich tendenziell dann, wenn Sie eine feste Leserschaft haben, die regelmäßig Ihre Beiträge kommentiert.
  • „Einen Kommentar in die Warteschlange schieben, wenn er ___ oder mehr Links enthält.“: Dies ist die Anti-Spam-Funktion Ihres Kommentarbereichs. Viele Links in Beiträgen sind ein Indiz dafür, dass es sich um einen Spam-Beitrag handelt, der entweder Backlinks für eine Seite ergaunern oder Werbung für diese machen möchte oder gar Klicks auf einen Link generieren möchte, über den Malware auf Computer geschleust wird. Insgesamt also nichts, was Sie auf Ihrer Seite zulassen möchten. Außerdem können Sie hier Wörter eingeben, die den Beitrag einem Spam-Verdacht unterzieht (zum Beispiel die Klassiker „Viagra“ oder „Penis Enlargement“). Diese Funktion ist besonders praktisch, wenn Sie wiederholt Spam von einem identischen Absender beziehungsweise mit ähnlichen Inhalten erhalten. Der Kommentar wird dann nicht automatisch gelöscht, aber muss manuell von Ihnen freigeschaltet werden. Sie haben also die Möglichkeit, selbst zu überprüfen, ob es sich tatsächlich um Spam handelt.

5. Auf Kommentare antworten

Welchen Stellenwert Kommentare für WordPress haben, ist schon daran erkennbar, dass WordPress für Kommentare einen eigenen Menüpunkt in der Leiste links im Backend angelegt hat. Sobald Sie sich bei WordPress einloggen, werden Ihnen hier die neuen Kommentare angezeigt:

Wordpress, Kommentare

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In unserem Beispiel wurden seit unserem letzten Login zwei Kommentare hinterlassen. Das ist anhand der weißen (in Orange umkreisten) Zahl „2“ zu erkennen.

Klicken Sie auf den KOMMENTARE-Menüpunkt, wird Ihnen folgende Seite angezeigt:

Wordpress, Kommentare

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Dort sehen Sie alle Kommentare in der Übersicht inklusive aller wichtigen Daten wie Name, E-Mail-Adresse und IP des Absenders.

Wenn Sie mit dem Mauszeiger über einen Kommentar fahren, wird eine Menüleiste eingeblendet:

Wordpress, Kommentare

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Dort sehen Sie alle Kommentare in der Übersicht inklusive aller wichtigen Daten wie Name, E-Mail-Adresse und IP des Absenders.

Wenn Sie mit dem Mauszeiger über einen Kommentar fahren, wird eine Menüleiste eingeblendet:

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6. Spam erkennen und entfernen

Wo WordPress-Kommentare geöffnet sind, ist Spam nicht fern. Wenn Sie auf Ihrer Seite weder Werbung für Viagra noch für Online-Casinos noch für „Wie-Du-in-16-Stunden-zum-Millionär-wirst“-Seiten machen möchten, ist es nützlich, einige Anti-Spam-Einstellungen vorzunehmen.

Diese können Sie bei Bedarf anpassen: Wenn wenig Spam auf Ihrer Seite landet, können Sie hier kulanter sein und zum Beispiel Kommentare automatisch freischalten (das erhöht die Nutzerfreundlichkeit). Wenn Spam jedoch überhandnimmt, verschärfen Sie die Einstellungen.

Einige Einstellungen können Sie dabei über WordPress selbst vornehmen – mehr dazu oben unter „So ändern Sie die Einstellungen für WordPress Kommentare“.

Zusätzlich können – und sollten – Sie jedoch auch ein Anti Spam-Plugin installieren. Wir stellen Ihnen hier zwei Plugins in Kürze vor:

  • Akismet: Dieses Plugin ist das weitverbreitetste Anti-Spam-Plugin und wird sogar direkt mit WordPress installiert. Die Funktionen sind alle einwandfrei. Dennoch gibt es zwei gewichtige Nachteile: Erstens ist die Nutzung von Akismet auf kommerziellen Seiten kostenpflichtig. Zweitens sammelt das Plugin Benutzerdaten. Gerade im Zuge der unlängst verschärften Datenschutzbestimmungen gibt es hier erhebliche Zweifel, ob Akismet den gesetzlichen Vorgaben gerecht wird.
  • Antispam Bee: Dieses in Deutschland entwickelte Plugin ist zwar weniger populär als Akismet, dafür aber kostenlos und auch datenschutzrechtlich wesentlich unproblematischer, da es keine personenbezogenen Daten speichert. Die positiven Bewertungen sprechen für sich.

7. Kommentare aktivieren und deaktivieren

Das Aktivieren und Deaktivieren der Kommentarfunktion können Sie für alle Seiten und Beiträge individuell vornehmen.

Wenn Sie einen Beitrag erstellen oder bearbeiten, finden Sie auf der rechten Seite den Menüpunkt DISKUSSION. Setzen oder entfernen Sie hier das Häkchen vor „Kommentare erlauben“.

Wordpress, Kommentare

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Achten Sie darauf, dass oben der Reiter DOKUMENT ausgewählt ist. Andernfalls wird Ihnen diese Leiste nicht angezeigt.

Die Standardeinstellung für neue Beiträge ist aber die, die Sie über die Einstellung im WordPress-Backend getroffen haben. Wenn dort das Häkchen bei „Besuchern erlauben, neue Beiträge zu kommentieren“ gesetzt ist, sind neue Beiträge automatisch zum Kommentieren freigegeben.

Übrigens: unter diesem Artikel finden Sie keine Kommentarfunktion. Weshalb? Weil unsere Agentur einen regionalen Fokus hat. Wir kommen auf Infoveranstaltungen und Workshops am liebsten persönlich mit unseren Kunden ins Gespräch 😉

Wir sind also das beste Beispiel dafür, dass WordPress Kommentare kein Muss sind. Gleichwohl können Sie eine wichtige Funktion in Ihrem Online Marketing übernehmen.

Unser Ratschlag ist jedoch folgender: Wenn Sie WordPress Kommentare nutzen, dann pflegen Sie regelmäßig Ihren Kommentarbereich. Wenn Sie dazu nicht bereit sind, sollten Sie die Kommentarfunktion lieber ganz deaktivieren.

 

Ob Kommentar oder Kontaktfeld: Wir helfen Ihnen gerne, die optimale Interaktion mit Ihren Lesern und potentiellen Kunden zu generieren. Dabei helfen nicht nur die richtigen WordPress-Tools, sondern auch Datenanalyse und eine Online Marketing-Strategie. Bei Interesse sprechen Sie uns gerne an!

JONAS RASHEDI

Umsetzungsstarker Senior Consultant und Interim Manager mit umfangreicher Erfahrung in der Implementierung digitalisierter Prozesse und Produkte zur Optimierung von Vermarktung und Mediastrukturen sowie agilen Methoden.

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