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Erfolgsgeschichte: So startet eine kleine Boutique mit ihrem Online Shop durch

Erfolgsgeschichte: So startet eine kleine Boutique mit ihrem Online Shop durch

Die Kundin: Esther Laut, Gründerin von Minette

Esther hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht: Seit ein paar Jahren betreibt sie in Karlsruhe eine Boutique für „Modemädchen“, wie sie selbst sagt. Doch Minette ist nicht nur ein einfaches Geschäft, sondern zugleich eine Community für Lifestyle und die neuesten Trends. Aus diesem Grund setzt Esther stark auf Instagram, wo sie regelmäßige neue Kleidungsstücke und Accessoires vorstellt. Das besondere an Minette: diese Boutique gehört zu keiner großen Kette, sondern wird von Esther allein geführt. Sie selbst wählt alle Kleidungsstücke aus, die sich in ihrem Sortiment finden.

Phase 1: Das Problem

Über Instagram erreichten Esther immer wieder Anfragen, ob sie die Ware auch verschicken würde. Zusätzliche Anfragen gingen per E-Mail und WhatsApp bei ihr ein. Und nicht nur das: Auch im Laden fragten Kunden immer wieder, ob sie auch online einkaufen könnten.

Loading, minette

Esther ging deshalb dazu über, Ware auf Kundenwunsch hin zu verschicken. Dabei erwies es sich jedoch als äußerst aufwendig, schriftliche Anfragen über verschiedene Kanäle händisch zu bearbeiten und dabei nicht die Übersicht zu verlieren. Esther musste alle Anfragen im Blick behalten, Rechnungen schreiben, zügig die Ware verschicken, den Zahlungseingang überprüfen und zusätzlich diese irregulären Anfragen irgendwie in ihre Buchhaltung integrieren. Kurzum: alles war sehr aufwendig.

Schon öfters hatte Esther deshalb mit dem Gedanken gespielt, auf ihrer Seite einen eigenen Online Shop einrichten zu lassen. Zunächst hielten sie ihre Bedenken jedoch davon ab: Lohnt sich so ein Online Shop wirklich für eine kleine Boutique? Kostet das nicht viel zu viel? Und macht sie sich damit nicht das Leben unnötig schwer?

Phase 2: Die Lösung

Als sie letztlich in einem Meer aus Versandanfragen ertrank, konnte sich Esther letztlich doch dazu durchringen und fragte unverbindlich bei uns an. Sie war anfangs zwar sehr zögerlich, aber nach einer individuellen Prüfung ihrer Situation war uns klar: ein Online Shop ist für Esther genau die richtige Lösung. Unter anderem deshalb, weil sie auf Instagram sehr aktiv war – und Instagram sich hervorragend mit einem Online Shop verknüpfen lässt. Esther entschied sich deshalb dafür, es zu versuchen – und wir knieten uns voll rein, um ihr zu zeigen, dass diese Entscheidung goldrichtig war.

Als Softwarelösung haben wir uns für WooCommerce entschieden, da WooCommerce sehr einfach zu bedienen ist. Uns ist wichtig, dass Esther eigenständig mit ihrem Online Shop arbeiten kann, ohne immer auf unsere Hilfe angewiesen zu sein.

Phase 3: Die Umsetzung

Einen Online Shop einzurichten, bedeutet anfangs einen Mehraufwand. Klar, das Programmieren und alles Technische erledigen wir als Agentur. Trotzdem müssen aber alle Produkte ansprechend fotografiert, beschrieben und eingestellt werden – und das erforderte auch Esthers persönlichen Einsatz.

Um den Stress am Anfang etwas herunterzufahren, entschieden wir uns für eine sehr spielerische Variante. Da gerade Weihnachtszeit war, konzipierten wir mit Esther einen Online Shop-Adventskalender. Jeden Tag launchte Esther in ihrem Online Shop ein neues Produkt. So hatte sie die Möglichkeit, sich erst einmal selbst an die Handhabung des Shops zu gewöhnen und konnte so nach und nach ihre Produkte integrieren. Zusätzlich implementierten wir für Esther die Instagram-Shopping-Funktion. Mit dieser gelangt der Kunde mit nur zwei Klicks von Instagram auf die jeweilige Produktseite in Esthers Online Shop.

Phase 4: Erste Erfolge

Die Produkte aus Esthers Adventskalender haben wir zusätzlich über Instagram und Facebook beworben. Jeden Tag haben wir jeweils ein neues Produkt gelauncht – und die meisten waren noch am selben Tag ausverkauft.

Ausverkauf, Sold out

Doch der Erfolg trug sich bis weit über die Adventszeit hinaus. Esther fand über ihren Adventskalender nicht nur neue Follower und Abonnenten, sondern konnte auch an den Weihnachtstagen weiteren Umsatz machen. In dieser Zeit haben viele Kunden Geld und Zeit – aber kein Laden ist geöffnet. In der Folge landet dieses Geld also bei den wenigen großen Unternehmen, die einen Online Shop haben. Kleine Läden gehen hierbei also üblicherweise leer aus. Nicht so Esther, die selbst überrascht war, wie an den Feiertagen in ihrem Minette Online Shop die Post abging.

Phase 5: Die Perspektive

Esther ist es gelungen, den Schwung der Eröffnung ihres Online Shops mitzunehmen. Sie macht über den Online Shop weiterhin sehr guten Umsatz – und kann sogar Synergien beobachten. So gibt es zum Beispiel Kunden aus der Region, die ein Produkt online entdecken, dieses aber gerne selbst abholen möchten, um sich die Versandkosten zu sparen. Diese Kunden werden also über den Online Shop auf Minette aufmerksam, kommen dann aber persönlich im Laden vorbei. Dabei lernen sie nicht nur Esther persönlich kennen, sondern stöbern auch weiter im Sortiment.

Mittlerweile ist Esther mit der Funktionsweise des Shops gut vertraut und hat feste Abläufe entwickelt. Neue Produkte stellt sie ohne Schwierigkeiten selbst ein. Zugleich gibt es ihr Sicherheit, zu wissen, dass sie bei Problemen immer einen Ansprechpartner hat.

Prinzipiell hat sich ein Prinzip für Minette als besonders erfolgreich herausgestellt: Produktfotos und -beschreibungen über Instagram, die dann zusätzlich per Anzeige beworben werden. So erreicht Esther zugleich ihren Kundenstamm und neue Kunden, wobei sie ihre Community beständig ausbaut.

Anfängliche Bedenken – und was Esther heute dazu sagt

Esther hatte am Anfang fünf wesentliche Bedenken gegen einen eigenen Online Shop. Diese Bedenken haben sich für sie im Nachhinein zerstreut:

Einwand 1: Als kleine Boutique ist so ein Online Shop für sie nicht umsetzbar.

Das sagt Esther heute: Ich war selbst überrascht, wie problemlos die Einrichtung des Online Shops funktioniert hat. Mittlerweile habe ich feste Routinen, wie ich die Bestellungen abarbeite. Dadurch ist der Shop fest in meinen Betriebsalltag integriert. Interessant finde ich, dass ich jetzt auch Kunden aus ganz anderen Teilen Deutschlands erreiche – und sogar aus dem Ausland. Besonders beeindruckt hat mich, wie ich durch die Anzeigen auf Instagram und Facebook plötzlich viel mehr Reichweite gewonnen habe. Vorher hätte ich gedacht, dass ich hier neben Zalando, Amazon und anderen kaum eine Chance habe, gesehen zu werden – Pustekuchen!

Einwand 2: Ein Online Shop ist zu teuer.

Das sagt Esther heute: Ganz billig ist ein Online Shop wirklich nicht, keine Frage. Die hohen Kosten haben mir am Anfang tatsächlich die meisten Sorgen gemacht. Werde ich das alles wieder rausbekommen oder verhebe ich mich damit? Mittlerweile zeichnet sich ab, dass ich die Investition für den Shop vermutlich bereits in diesem Jahr durch Gewinne wieder reinholen werde – vor allem deshalb, weil der Shop mit der Instagram-Verknüpfung spezifisch für mein Business angepasst wurde. Heute sehe ich es so: Ich habe meine Ladenfläche digital massiv vergrößert, ohne anzubauen. Und die Kosten für die Einrichtung eines Online Shops sind gegenüber den Kosten für einen wirklichen Anbau dann doch relativ gering.

Einwand 3: Der Versand der Waren ist aufwendig und kompliziert.

Auch dieser Punkt hat mir anfangs Sorgen bereitet. Heute kann ich sagen: stimmt nicht. Dank einer DHL-Integration kann ich die Versandlabels direkt mit den Bestellungen ausdrucken. Das heißt für mich: Bestellung anklicken, Label drucken, Ware in den Karton packen und fertig. Viel einfacher geht es wirklich nicht.

Pakete

Einwand 4: Manche Kunden werden bestellen, ohne zu zahlen. Muss ich meinem Geld hinterherlaufen?

Natürlich sind die meisten meiner Kunden sehr zuverlässig. Trotzdem hatte ich anfangs Bedenken, dass die Zahlungsmoral in einem Online Shop nicht unbedingt die beste ist – gerade dann, wenn ich anonym Kunden in ganz Deutschland und darüber hinaus anspreche. Man hört da ja immer so Geschichten… Im Nachhinein kann ich sagen, dass diese Sorge völlig unbegründet war. In meinem Online Shop zahlen die Kunden nämlich direkt bei der Bestellung über Paypal, Kreditkarte oder Lastschrift. Wenn eine Bestellung bei mir eingeht, ist diese somit auch direkt schon bezahlt. Darum kann ich die Ware einfach versenden, ohne mir Sorgen machen zu müssen.

Einwand 5: Im Versandhandel gibt es viele Retouren. Bleibe ich also letztlich auf Ware sitzen, die ich dann nicht mehr verkaufen kann?

Was soll ich sagen… die Retourquote liegt bei mir im Moment bei 10 Prozent. Das ist ein hervorragender Wert, mit dem ich gut kalkulieren kann. Ich muss aber dazu sagen, dass ich meine Ware bereits im Voraus sehr bedacht auswähle und individuell auf Qualität überprüfe. Das trägt natürlich dazu bei, dass meine Produkte nicht nur im Internet gut aussehen, sondern meinen Kunden auch wirklich gefallen.

Fazit: Die Gründe für Esthers Erfolg

Für Esther Laut und ihren Minette Store ist der Online Shop ein voller Erfolg! Dieses Beispiel zeigt, dass es sich auch für kleine Unternehmen, Ladengeschäfte und Boutiquen lohnt, den Weg in die digitale Verkaufswelt zu gehen – vor allem dann, wenn der Online Shop über Verknüpfungen mit Social Media-Plattformen und durchdachte Werbung strategisch eingerichtet wird.

Gerade in Karlsruhe ist Esther eine absolute Vorreiterin. Unternehmen in ihrer Größe, die über einen eigenen Online Shop verfügen, lassen sich hier an einer Hand abzählen. Dass Esther sich so früh strategisch positioniert hat, hilft auch ihrem Ranking bei Google enorm. Hier erzielt sie plötzlich viel bessere Ergebnisse in der Suche – auch dank fehlender Konkurrenz.

Im Nachhinein ist Esther sehr glücklich über ihre Entscheidung, einen eigenen Online Shop einrichten zu lassen. Sie konnte ihren Kundenstamm erweitern, ihre Reichweite ausbauen, ihren Umsatz steigern und sich außerdem auf Instagram weiter austoben, was ihr persönlich Spaß macht. Und sie ist neugierig, wie viele weitere Kunden sie in diesem Jahr gewinnen wird…

Wir sind jedenfalls gespannt, wo die Reise für Esther und Minette hingeht und drücken die Daumen!

Brille, Anzug, Mann

Jonas Rashedi

Gründer/Geschäftsführer




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