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Die Zukunft von Google My Business: Wird Ihr Google Eintrag bald kostenpflichtig?

Die Zukunft von Google My Business: Wird Ihr Google Eintrag bald kostenpflichtig?

Lesezeit 7 minuten | 07.06.2018

Seit April 2019 geht ein Raunen durch die Online Marketing-Welt. Denn in den USA schickte Google manchen lokalen Unternehmen eine Umfrage, in der der Konzern abklopfte, ob Kunden bereit wären, für bestimmte Funktionen auf Google My Business zu zahlen.

Wird der Google Eintrag damit bald zu einem weiteren Kostenpunkt auf der monatlichen Rechnung jedes Unternehmens? Und verschwinden Unternehmen, die auf die kostenpflichtigen Google My Business-Funktionen verzichten, bald in der Bedeutungslosigkeit?

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„Ob für Laptop oder Smartphone: Ihr Google Eintrag wird in Zukunft immer wichtiger.“
Quelle: pixabay.com

1. Ist es wahrscheinlich, dass Google kostenpflichtige Features auf Google My Business umsetzt?

Zunächst einmal: mit der Umfrage hat Google erst einmal abgeklopft, ob, wie viel und wenn ja für welche Funktionen ihres Google Eintrags Unternehmen Geld bezahlen würden. Dabei steht aber zu erwarten, dass diese Funktionen in Zukunft wirklich kostenpflichtig werden. Auch die Keyword-Recherche ist bei Google seit einiger Zeit kostenpflichtig. Die Tendenz, mit kostenlosen Funktionen Kunden anzulocken und erste dann nach einer Zeit zu monetarisieren, ist Google also nicht abzusprechen…

Wann genau Google My Business diese kostenpflichtigen Features einführen wird, ist ebenfalls unklar. Wir vermuten gegen Ende dieses Jahres oder im Laufe des nächsten Jahres, aber mit Sicherheit können wir das natürlich nicht sagen.

2. Welche Funktionen könnten im Google Eintrag kostenpflichtig werden?

Wie es aussieht, möchte Google die Nutzung eines Google Eintrags in der jetzigen Form weitgehend kostenlos lassen. Dabei gibt es jedoch neue Funktionen, für die das Unternehmen in Zukunft Geld berechnen könnte – und ein paar bestehende Funktionen, die womöglich kostenpflichtig werden:

  • Hervorhebung auf Google Maps: Vermutlich kennen Sie die Nadeln (pins), mit denen Google Maps Standorte von Unternehmen auf der Karte anzeigt. Mit einem kostenpflichtigen Upgrade könnten Sie besonders prominent auf dieser Karte hervorstechen – und vor allem deutlich als Ihre Konkurrenz, die dieses Feature nicht gebucht hat.
  • „Buchen“-Button auf dem GMB-Profil: Neben Buttons wie „Anruf“ oder „Route“ erscheint ein weiterer Button auf Ihrem Profil, über den Kunden direkt einen Termin bei Ihnen buchen können. Dabei ist es möglich, dass Sie Google My Business über eine Schnittstelle mit Ihrer internen Termindatenbank verknüpfen. Auf diesem Wege sparen Sie also viel Arbeit bei der Terminvereinbarung und Koordination Ihrer Termine.
  • Promotion für Ihren „Buchen“-Button: Mit dieser Funktion wird der „Buchen“-Button nicht nur in Ihrem Google Eintrag, sondern auch direkt in der Google-Suche mit angezeigt.
  • Ein Unternehmensvideo, das in den Google Eintrag eingebunden wird: diese Möglichkeit besteht schon heute. Möglich, dass diese Funktion demnächst kostenpflichtig wird.
  • Leadgenerierung über die Profile der Konkurrenz: Generieren Sie Kontaktaufnahmen von potentiellen Kunden auch über die Profile der Konkurrenz. Google selbst hat noch nichts darüber verraten, wie diese Funktion aussehen wird. Die Tendenz ist aber deutlich: Nutzer des kostenpflichtigen Google Eintrags werden in Zukunft Kunden von der Konkurrenz abwerben, die lediglich einen kostenlosen Google Eintrag nutzt. Damit liefert Google beste Argumente, die kostenpflichtige Variante zu nutzen – das ist mit Sicherheit nicht ganz uneigennützig.
  • Automatische Antworten auf Anfragen: Bestimmte Fragen, etwa zu Ihren Öffnungszeiten, werden automatisch beantwortet. Dazu beantworten Sie selbst diese Frage einmal für Google – und Google schickt die Antworten dann direkt an alle Nutzer, die Sie nach diesen Informationen fragen.
  • Automatische Antworten auf Reviews: Hinterlegen Sie bestimmte Nachrichten, mit denen Google automatisch auf Rezensionen von Kunden antwortet. Bei diesem Feature sind wir etwas skeptisch. Zwar erhöhen Sie die Qualität Ihres Google Eintrags deutlich, wenn Sie auf Kundenbewertungen antworten – allerdings gerade deshalb, weil Sie den Kunden damit vermitteln, dass Sie auf sie eingehen und ihre Wünsche und Kritik ernst nehmen. Mit automatischen Nachrichten simulieren Sie das, ohne inhaltlichen Bezug auf die Reviews nehmen zu können. Und das – vermuten wir zumindest – dürften die Kunden auch irgendwann merken. Wenn nach jeder Bewertung einfach eine Floskel steht (etwa „Vielen Dank für Ihr Feedback“ oder „Danke, dass Sie bei uns gekauft haben“), wird schnell deutlich, dass Sie sich mit der Nachricht nicht wirklich auseinandergesetzt haben. Das ließe sich mit verschiedenen Antworten für gute und schlechte Bewertungen natürlich etwas entkräftigen – aber eine wirkliche Auseinandersetzung mit dem Kundenfeedback kann auf diese Weise einfach nicht stattfinden. Aber wer weiß, mit welcher Lösung für dieses Problem uns Google überraschen wird…
  • Verifizierte Lizenzen: Im Internet gibt es jede Menge unseriöse Anbieter. Mit verifizierten Lizenzen stechen Sie zwischen diesen heraus: Stellen Sie Ihren Meisterbrief, Gesellenbrief oder Bescheinigungen über Ihre Fortbildungen in Ihr Profil ein. Auf diese Weise können sich Kunden ein Bild von Ihnen machen – und sich selbst von der Professionalität Ihres Unternehmens überzeugen.
  • „Angebot einholen“-Button: Über einen eigenen Button können Kunden eine Anfrage zu einem Produkt oder Service schicken und somit direkt über Google ein konkretes Angebot einholen. Das ist zum einen kundenfreundlich – und zum anderen eine Chance für Unternehmen, ohne große Umwege zu verkaufen.
  • Automatische Angebotserstellung: Sparen Sie Zeit und antworten Sie mit vorgefertigten Angeboten auf Kundenanfragen. Dabei können Sie vorab über ein Formular bestimmte Informationen zu der Anfrage vom Kunden einholen und Ihr Angebot entsprechend automatisch anpassen.
  • Verifizierte Reviews: Ein großes Problem von Google Einträgen sind die Reviews. Viele Unternehmen haben dort fragwürdige 5-Sterne-Bewertungen – wir aktuell übrigens auch, aber wir leisten großartige Arbeit. Unsere Kunden sind also wirklich mit uns zufrieden 😉 Dennoch stellt sich bei manchen Firmen die Frage, wie diese Bewertungen zustande gekommen sind – und nicht immer handelt es sich bei den Rezensenten um wirkliche Kunden. Aus diesem Grund möchte Google verifizierte Reviews einführen. Wie genau diese vorgenommen werden sollen, ist noch nicht ganz klar – womöglich über Dienstleistungen, die direkt über Google gebucht wurden. Vorstellbar ist es, dass dann wie heute bei Amazon weiterhin normale Bewertungen nehmen verifizierten Bewertungen stehen. Diese Funktion finden wir wirklich wichtig, weil sie sowohl Kunden als auch seriösen Unternehmen hilft: die Kunden können sich an echten Reviews orientieren – und professionelle Unternehmen, die gute Arbeit leisten, stechen aus der grauen Masse der Fake-Bewertungen heraus.
  • Werbung ausblenden: Normalerweise werden gemeinsam mit Ihrem Google Eintrag auch Werbeanzeigen der Konkurrenz eingeblendet. Zum Beispiel haben wir hier einen Eintrag abgerufen, bei dem Hochzeitskleider in Heidelberg gesucht werden – oben links (grün umrahmt) findet sich eine Anzeige der Konkurrenz. [GMB02.jpg] Mit der kostenpflichtigen Google My Business Funktion werden Werbeanzeigen der Konkurrenz auf dem eigenen Profil in Zukunft womöglich ausgeblendet.
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3. Wieviel wird ein Google Eintrag in Zukunft kosten?

Die Kosten für Ihren kostenpflichtigen Google Eintrag werden in Zukunft monatlich abgerechnet werden. In der oben genannten Umfrage hat Google verschiedene Kostenmodelle vorgestellt, wobei die Preise zwischen 20 und 75 Dollar pro Monat lagen. Unsere Vermutung ist, dass sich die monatlichen Kosten in Zukunft auf eine Summe zwischen 20 und 50 Euro belaufen werden. Eine nicht repräsentative Umfrage von brightlocal.com legt nahe, dass die Zahlungsbereitschaft in diesem Segment am Größten ist. Denkbar ist auch ein gestaffeltes Modell, bei dem Kunden eine Basisversion zu einem Grundpreis und eine Professional-Version mit weiteren Zusatzfeatures buchen können. Aber das ist alles Schnee von morgen – auch Google selbst ist sich hier anscheinend noch nicht sicher, sondern lotet erst einmal verschiedene Möglichkeiten aus.

4. Wie funktioniert Google My Business bislang?

Google My Business wurde im Juni 2014 ins Leben gerufen und seitdem mehrfach überarbeitet. Bislang ist die Erstellung und Nutzung eines Google Eintrags für Ihr Unternehmen kostenlos. Sie können bei Google einfach unter https://www.google.de/business/ einen Google My Businness Eintrag erstellen. Hier geben Sie die wichtigsten Infos über Ihr Unternehmen, Ihre Öffnungszeiten und Ihre Anschrift an, stellen ein paar ansprechende Fotos ein und verknüpfen den Eintrag mit Google Maps. Damit werden Sie in der lokalen Suche bei Google mit angezeigt.

5. Warum ist ein eigener Google Eintrag für Unternehmen wichtig?

Der Google Eintrag ist für Sie wichtig, um von potentiellen Kunden bestmöglich gefunden zu werden. Die meisten Menschen suchen heutzutage über das Internet – und damit vorrangig über Google – nach Produkten und Dienstleistungen.

Dabei werden die wichtigsten Google Einträge noch über den organischen Suchergebnissen angezeigt. Das wird am folgenden Beispiel deutlich, bei dem wir nach einem Friseur in Heidelberg gesucht haben:

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Mit einem professionellen Google Eintrag verbessern Sie also Ihre digitale Sichtbarkeit enorm. Das gilt verstärkt für die immer wichtigere Smartphone-Suche, bei der der angezeigte Ausschnitt noch kleiner ist – Google My Business Einträge stehen hier noch viel mehr im Vordergrund.

6. Welche Konsequenzen hat die kostenpflichtige Version von Google My Business für Ihren bestehenden Eintrag?

Für Ihren bestehenden Google Eintrag haben die kostenlosen Zusatzfunktionen zunächst einmal keine Konsequenzen. Voraussichtlich wird der Basiseintrag bei Google My Business auch in Zukunft kostenlos bleiben.

Dennoch steht zu erwarten, dass es auch Ihren Eintrag beeinflusst, wenn Ihre Konkurrenz plötzlich die kostenpflichtige Version von Google My Business verwendet. Spätestens dann, wenn die Konkurrenz Promo-Videos, einen Buchen-Button sowie verifizierte Bewertungen verwendet und dann auch noch Leads über Ihren Google Eintrag generiert, werden Sie mit dem Gedanken spielen, werden Sie das Gefühl haben, etwas alt auszusehen.

Das ist vergleichbar mit heutigen Google Einträgen mit und ohne Bewertung. Bei welchem Gärtner würden Sie im folgenden Beispiel kaufen?

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Vermutlich vom ersten oder eventuell noch vom zweiten – wohl kaum aber vom dritten, dessen Google Eintrag weder ein ansprechendes Profilbild noch Kundenrezensionen umfasst. Entsprechend trostlos sieht er neben den beiden anderen Einträgen aus. Auch der zweite Eintrag ist nicht optimal, da er unter anderem keine Öffnungszeiten umfasst. Stellen Sie es sich in etwa so vor: kostenpflichtige Google Einträge werden in Zukunft neben kostenlosen Einträgen einfach eleganter wirken – und damit mehr Kunden generieren.

 

Google My Business ist aktuell ein wichtiger Online Marketing Kanal für Unternehmen – und der Kanal, der in den nächsten Jahren entscheidend an Bedeutung gewinnen wird. Wenn Sie hier zu den Vorreitern gehören wollen, kommen Sie gerne auf uns zu – wir bringen Sie hier ganz nach vorne. Die Karten werden hier heute gemischt – sichern Sie sich jetzt mit einem erstklassigen Eintrag eine Premium-Position.

Jonas Rashedi

CEO

So nutzen Sie WordPress Kommentare für Ihr Online Marketing

So nutzen Sie WordPress Kommentare für Ihr Online Marketing

Lesezeit 11 minuten | 20.05.2018

Manche Unternehmen vernachlässigen die Kommentarfunktion auf ihrer WordPress-Seite. Sie beantworten Kommentare gar nicht oder nur beiläufig. Dabei kann es sich wirtschaftlich auszahlen, etwas Mühe in gute Antworten auf Leserkommentare zu investieren.

Viel mehr noch: das Beantworten von Kommentaren und die Pflege des Kommentarbereichs ist Bestandteil einer guten Online Marketing Strategie.

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Quelle: pixabay.com

In diesem Beitrag erfahren Sie alles, was Sie zu WordPress Kommentaren wissen müssen.

1. Die WordPress Kommentarfunktion

Besucher Ihrer Website können über zwei Formulare mit Ihnen in Aktion treten: Kontaktformulare und Kommentare.

Die Schwelle für die Interaktion über Kontaktformulare liegt jedoch relativ hoch. Immerhin stellen Sie damit eine persönliche Anfrage und bringen sich damit als potentieller Kunde ins Gespräch. Trotz aller formalen Unverbindlichkeit fühlt sich diese Art der Kontaktaufnahme also immer ein Stück weit verbindlich an.

Das verhält sich bei Kommentaren grundsätzlich anders: Leser stellen hier zum Beispiel unverbindlich eine Frage zu einem Blogartikel oder berichten davon, wie ihnen dieser Artikel geholfen hat. Keine große Sache also, und vor allem: auch gefühlt unverbindlich.

Dieser Art der Kommunikation ist zudem öffentlich. Andere Leser können den Kommentar und Ihre Antwort darauf lesen. Somit erreichen Sie mit einer Antwort nicht nur eine, sondern gleich mehrere Leser.
Worin aber genau liegen die Vorteile von WordPress Kommentaren?

2. Die Vorteile der WordPress Kommentarfunktion

2.1 Sie stärken die Bindung Ihrer Leser

Über die Kommentarfunktion stärken Sie die Interaktion mit Ihren Nutzern auf Ihrer WordPress-Seite. Leser haben die Möglichkeit, Ihnen für einen hilfreichen Artikel zu danken und detailliertere Fragen zu stellen. Und Sie wiederum können auf diese Fragen, Komplimente und natürlich auch auf – sachliche – Kritik antworten.

Auf diese Weise zeigen Sie Ihren Lesern, dass Sie sich für sie interessieren und dass Ihnen daran gelegen ist, ihnen weiterzuhelfen. Das stärkt die Bindung Ihrer Leser – und erhöht ihre Bereitschaft, Produkte oder Dienstleistungen bei Ihnen zu erwerben.

Noch einmal: die Kommentare sind das Aushängeschild, mit dem Sie öffentlich zeigen, wie Sie mit Ihren Kunden kommunizieren.

2.2 Sie lernen die Probleme und Fragen Ihrer Zielgruppe kennen

Indem Sie Kommentare aufmerksam lesen, lernen Sie auch Ihre Zielgruppe viel besser kennen. Wie weit reicht der Kenntnisstand der meisten Leser in Ihrem Fachgebiet? Welche konkreten Hilfestellungen können Sie bieten? Vor welchen Hürden stehen die Besucher Ihrer Seite, die Ihnen vielleicht gar nicht so bewusst waren?

2.3 Sie gewinnen Ideen für neue Blogbeiträge

Manche Antworten auf die Fragen Ihrer Leser können Sie selbst in einem weiteren Kommentar geben. Andere jedoch eignen sich womöglich für einen weiteren Blogartikel. Damit liefern Ihre Leser Ihnen selbst Ideen für neuen Content. Dieser wurde damit auch noch direkt von den Lesern angefordert und ist für Ihre Zielgruppe somit besonders relevant.

2.4 Sie gewinnen Ideen für neue Produkte

Wenn Sie die Probleme Ihrer Leser kennen, können Sie nicht nur mit Blogbeiträgen darauf antworten, sondern vielleicht sogar mit einem Produkt.

Folgendes Beispiel: Sie betreiben einen Hunde-Blog. Ihr Fokus liegt eigentlich auf der Hundeerziehung. Über die Kommentare erfahren Sie jedoch, dass viele Ihrer Leser Fragen zur Ernährung ihres Hundes haben. Darum entwickeln Sie einen ausführlichen Ratgeber zur richtigen Ernährung von Hunden.

Ein anderes Beispiel: Sie betreiben als Gärtner eine Website und merken, dass viele Kunden Ihnen spezifische Fragen zu ihrem Garten stellen. Sie wissen, dass die meisten Ihrer Kunden nicht das Budget haben, um ihren Garten von einem Gärtner planen zu lassen. Trotzdem besteht offenbar bedarf nach einer professionellen Begutachtung. Als Produkt entwerfen Sie dabei ein Garten Coaching, bei dem Sie gemeinsam mit Kunden ihre Gärten begehen, Fragen beantworten und Tipps und Ideen weitergeben.

2.5 Sie zeigen, dass Ihre Website gelesen wird und anderen weiterhilft

Als Herdentiere orientieren wir Menschen uns immer auch am Urteil der anderen. Wenn viele Menschen Kommentare auf Ihrem Blog hinterlassen, erhöht das intuitiv die Autorität Ihrer Website. Der Leser merkt sofort, nicht auf einer Nischenwebsite gelandet zu sein, die niemand liest. Im Gegenteil: viele Menschen lesen Ihren Blog – er wird also wohl ganz gut sein…

3. So hinterlassen Leser einen Kommentar auf Ihrer WordPress Seite

Bevor wir Ihnen die Feineinstellungen des Kommentarbereich erklären, versetzen wir uns zuerst in die Perspektive des Besuchers. Wie hinterlässt dieser einen Kommentar auf Ihrer Website?

Unter einer Seite oder einem Blogartikel wird dem Leser ein Kommentarfeld angezeigt.

Als Beispiel verwenden wir hier einen fiktiven Blogartikel zum Thema „Die 10 besten Marketing-Tipps für 2025“:

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Oben auf der Seite sehen Sie den – etwas kurzen – Blogartikel mit Überschrift und Lorem ipsum-Text. Darunter sehen Sie die Überschrift „Schreibe einen Kommentar“, ein Kommentarfeld sowie die Felder für Name, E-Mail und Website des Lesers.

Der Leser gibt also einen Kommentar in das große Feld ein, trägt seinen Namen und seine E-Mail-Adresse ein (die Website ist hier optional, die Angabe ist also nicht zwingend erforderlich), wählt in unserem Beispiel noch aus, dass er bei Antworten auf seinen Beitrag benachrichtigt werden möchte und klickt dann auf „Kommentar abschicken“.

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Nach einer kurzen Ladezeit wird der Kommentar unter dem Artikel angezeigt:

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Allerdings ist der Kommentar in unserem Beispiel noch nicht öffentlich sichtbar. Hier steht stattdessen der Text: „Dein Kommentar wartet auf die Moderation. Dies ist eine Vorschau, dein Kommentar wird sichtbar, nachdem er genehmigt wurde.“

Das hängt mit den Einstellungen zusammen, die der Admin im Hintergrund getroffen hat.

Denn jeder Admin kann selbst entscheiden, wie er mit den Kommentaren auf seiner Website umgehen möchte.

4. So ändern Sie die Einstellungen für WordPress Kommentare

Das Großartige an WordPress: Mit nur wenigen Klicks können Sie die Seite und Funktionen genau so anpassen, wie es für Sie am Praktikabelsten ist. Das gilt auch für die Kommentarfunktion.

Die Kommentareinstellungen finden Sie, indem Sie sich zunächst ins Backend Ihrer WordPress-Seite einloggen.

Klicken Sie nun links in der Menüleiste auf EINSTELLUNGEN und dann im Untermenü auf den Punkt DISKUSSION.

Es erscheint folgende Einstellungsseite:

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Hier können Sie folgende Einstellungen vornehmen (die ersten beiden Einstellungen haben nur marginal mit der Kommentarfunktion zu tun):

  • „Versuchen, jedes in Beiträgen verlinkte Weblog zu benachrichtigen“: Diese Funktion ist keine Kommentarfunktion, sondern lädt vielmehr andere Blogs zum Kommentieren ein. Wenn Sie hier ein Häkchen setzen, versucht WordPress, andere WordPress-Blogs zu benachrichtigen, auf die Sie in neuen Beiträgen verlinken. Auf diese Weise fördert WordPress die Vernetzung von Bloggern. Wenn Sie selbst einen wertvollen Beitrag schreiben, kann es also geschehen, dass der andere Blog später einmal auf Sie zurückverlinkt, um sich zu bedanken. Oder zumindest, dass der Blogger Ihnen einen Kommentar hinterlässt.
  • „Link-Benachrichtigungen von anderen Blogs zu neuen Beiträgen ermöglichen“: Diese Einstellung ist das Spiegelbild zur vorigen. Hier können Sie einstellen, ob Sie selbst Benachrichtigungen erhalten möchten, wenn von anderen Bloggern auf Ihre Beiträge verlinkt wird.
  • „Besuchern erlauben, neue Beiträge zu kommentieren“: Wenn Sie diese Funktion deaktivieren, können Besucher keine Kommentare unter neuen (!) Beiträgen hinterlassen. Alte Beiträge können weiterhin kommentiert werden, sofern die Funktion vorher aktiviert war und die Kommentarfunktion nicht nach einer bestimmten Frist (siehe unten) geschlossen wurde.
  • „Benutzer müssen zum Kommentieren Name und E-Mail-Adresse angeben“: Wenn Sie diese Funktion auswählen, können Nutzer auch ohne Eingabe von Daten einen Kommentar hinterlassen. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit für Spam-Nachrichten und mindert potentiell die Qualität der Beiträge in Ihrem Kommentarbereich. Im Normalfall sollten Sie diese Einstellung daher aktiviert lassen.
  • „Benutzer müssen zum Kommentieren registriert und angemeldet sein“: Diese Einstellung kann Ihnen helfen, den Kommentarbereich bestimmten Leser vorzubehalten und somit exklusiv zu halten. Wenn Sie aber – und das dürfte der Normalfall sein – viel Interaktion wünschen, sollten Sie hier kein Häkchen setzen.
  • „Kommentare zu Beiträgen, die älter als ___ Tage sind, automatisch schließen“: Wenn Sie diese Einstellung auswählen, können alte Beiträge nach einer definierten Frist nicht mehr kommentiert werden. Das kann sinnvoll sein, wenn Sie tagesaktuellen Content erstellen (zum Beispiel für Zeitungen, Blogs zu Ereignissen in der Region, …). Wenn Sie aber Evergreen-Inhalte entwickeln, die zudem SEO-optimiert sind, sollten Sie die Kommentarfunktion nicht voreilig schließen.
  • „Das Opt-in-Kontrollkästchen für Kommentar-Cookies anzeigen, damit die Cookies des Kommentar-Autors gesetzt werden können.“: Wer immer wieder auf Ihre Seite kommt und Beiträge kommentiert, muss auch immer wieder seine Daten – Name und E-Mail-Adresse – eingeben. WordPress kann daher ein Cookie setzen, so dass diese Eingaben automatisch vorgenommen werden. Das berührt aber den Datenschutz. Aus diesem Grund kann WordPress per Kontrollkästchen die Zustimmung des Lesers für diese Funktion einholen, wenn Sie diese Einstellung aktivieren (ohne die Zustimmung werden die Cookies natürlich nicht gesetzt).
  • „Verschachtelte Kommentare in __ Ebenen organisieren“: Diese Funktion dient der Übersichtlichkeit. Antworten auf Kommentare werden dabei in einer definierten Anzahl von Ebenen eingerückt, so dass sich neue Kommentare und Antworten auf Kommentare (und Antworten auf Antworten von Kommentaren und Antworten auf Antworten auf Antworten von Kommentaren) optisch unterscheiden.
  • „Kommentare in Seiten umbrechen, mit __ Top-Level-Kommentaren pro Seite und die erste/letzte Seite standardmäßig anzeigen“: Mit dieser Funktion werden Kommentare ab einer bestimmten Anzahl auf mehreren Seiten angezeigt. Top-Level-Kommentare sind Kommentare, die direkt auf den Beitrag und nicht auf einen anderen Kommentar antworten. Sie können auswählen, ob dem Leser zunächst die erste oder die letzte Seite der Kommentare angezeigt wird. Diese Funktion ist für Sie aber überhaupt erst von Bedeutung, wenn in Ihrem Kommentarbereich wirklich die Post abgeht.
  • „Die ___ Kommentare sollen oben stehen“: Diese Funktion bezieht sich auf die Reihenfolge, in der die Kommentare angezeigt werden. Sollen die ältesten oder die aktuellsten Kommentare oben stehen? Letzteres kann zum Beispiel sinnvoll sein, wenn Sie zu einer Thematik bloggen, die sich andauernd ändert. Wenn der Schwerpunkt der Kommentare aber direkt nach der Veröffentlichung des Beitrags abgegeben wurde und nun alle paar Wochen ein neuer Kommentar hereingekleckert kommt, ist es sinnvoll, die ältesten Kommentare zuerst anzuzeigen.
  • „Mir eine E-Mail senden, wenn jemand einen Kommentar schreibt.“: Diese Funktion kann gerade zu Beginn sehr sinnvoll sein, wenn noch wenig Interaktion auf Ihrem Blog stattfindet. Nach einiger Zeit aber ist es eher nervig, wenn bei jedem neuen Kommentar eine E-Mail in Ihrem Postfach landet. Sie sollten dann einfach regelmäßig im Backend checken, ob neue Kommentare vorhanden sind und diese dann beantworten.
  • „Mir eine E-Mail senden, wenn ein Kommentar auf Freischaltung wartet.“: Auch das ist zu Beginn sinnvoll, wird nach einer Weile aber anstrengend. Allerdings sollten Sie nach der Veröffentlichung eines neuen Beitrags Kommentare zügig prüfen und freischalten oder – besser noch – Kommentare automatisch veröffentlichen und im Nachhinein löschen, wenn die Inhalte unangemessen sind. Dazu dient die folgende Funktion.
  • „Bevor ein Kommentar erscheint, muss der Kommentar manuell freigegeben werden.“: Wenn Sie diese Einstellung auswählen, müssen neue Kommentare erst von Ihnen abgesegnet werden. Das kann sinnvoll sein, wenn sich viele Trolle auf Ihrem Blog herumtreiben. Ansonsten macht es Ihnen nur unnötig Arbeit und verlangsamt die Diskussion in Ihrem Blog. Im Normalfall empfehlen wir Ihnen daher, lieber unpassende Beiträge im Nachhinein zu löschen.
  • „Bevor ein Kommentar erscheint, muss der Autor bereits einen freigegebenen Kommentar geschrieben haben.“: Mit dieser Funktion können Leser auch ohne Freischaltung Kommentare abgeben, sofern sie bereits vorher einen Kommentar abgegeben haben, der freigeschaltet worden ist. Diese Einstellung ist gewissermaßen der Mittelweg zwischen manueller und automatischer Freischaltung. Er empfiehlt sich tendenziell dann, wenn Sie eine feste Leserschaft haben, die regelmäßig Ihre Beiträge kommentiert.
  • „Einen Kommentar in die Warteschlange schieben, wenn er ___ oder mehr Links enthält.“: Dies ist die Anti-Spam-Funktion Ihres Kommentarbereichs. Viele Links in Beiträgen sind ein Indiz dafür, dass es sich um einen Spam-Beitrag handelt, der entweder Backlinks für eine Seite ergaunern oder Werbung für diese machen möchte oder gar Klicks auf einen Link generieren möchte, über den Malware auf Computer geschleust wird. Insgesamt also nichts, was Sie auf Ihrer Seite zulassen möchten. Außerdem können Sie hier Wörter eingeben, die den Beitrag einem Spam-Verdacht unterzieht (zum Beispiel die Klassiker „Viagra“ oder „Penis Enlargement“). Diese Funktion ist besonders praktisch, wenn Sie wiederholt Spam von einem identischen Absender beziehungsweise mit ähnlichen Inhalten erhalten. Der Kommentar wird dann nicht automatisch gelöscht, aber muss manuell von Ihnen freigeschaltet werden. Sie haben also die Möglichkeit, selbst zu überprüfen, ob es sich tatsächlich um Spam handelt.

5. Auf Kommentare antworten

Welchen Stellenwert Kommentare für WordPress haben, ist schon daran erkennbar, dass WordPress für Kommentare einen eigenen Menüpunkt in der Leiste links im Backend angelegt hat. Sobald Sie sich bei WordPress einloggen, werden Ihnen hier die neuen Kommentare angezeigt:

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In unserem Beispiel wurden seit unserem letzten Login zwei Kommentare hinterlassen. Das ist anhand der weißen (in Orange umkreisten) Zahl „2“ zu erkennen.

Klicken Sie auf den KOMMENTARE-Menüpunkt, wird Ihnen folgende Seite angezeigt:

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Dort sehen Sie alle Kommentare in der Übersicht inklusive aller wichtigen Daten wie Name, E-Mail-Adresse und IP des Absenders.

Wenn Sie mit dem Mauszeiger über einen Kommentar fahren, wird eine Menüleiste eingeblendet:

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Dort sehen Sie alle Kommentare in der Übersicht inklusive aller wichtigen Daten wie Name, E-Mail-Adresse und IP des Absenders.

Wenn Sie mit dem Mauszeiger über einen Kommentar fahren, wird eine Menüleiste eingeblendet:

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6. Spam erkennen und entfernen

Wo WordPress-Kommentare geöffnet sind, ist Spam nicht fern. Wenn Sie auf Ihrer Seite weder Werbung für Viagra noch für Online-Casinos noch für „Wie-Du-in-16-Stunden-zum-Millionär-wirst“-Seiten machen möchten, ist es nützlich, einige Anti-Spam-Einstellungen vorzunehmen.

Diese können Sie bei Bedarf anpassen: Wenn wenig Spam auf Ihrer Seite landet, können Sie hier kulanter sein und zum Beispiel Kommentare automatisch freischalten (das erhöht die Nutzerfreundlichkeit). Wenn Spam jedoch überhandnimmt, verschärfen Sie die Einstellungen.

Einige Einstellungen können Sie dabei über WordPress selbst vornehmen – mehr dazu oben unter „So ändern Sie die Einstellungen für WordPress Kommentare“.

Zusätzlich können – und sollten – Sie jedoch auch ein Anti Spam-Plugin installieren. Wir stellen Ihnen hier zwei Plugins in Kürze vor:

  • Akismet: Dieses Plugin ist das weitverbreitetste Anti-Spam-Plugin und wird sogar direkt mit WordPress installiert. Die Funktionen sind alle einwandfrei. Dennoch gibt es zwei gewichtige Nachteile: Erstens ist die Nutzung von Akismet auf kommerziellen Seiten kostenpflichtig. Zweitens sammelt das Plugin Benutzerdaten. Gerade im Zuge der unlängst verschärften Datenschutzbestimmungen gibt es hier erhebliche Zweifel, ob Akismet den gesetzlichen Vorgaben gerecht wird.
  • Antispam Bee: Dieses in Deutschland entwickelte Plugin ist zwar weniger populär als Akismet, dafür aber kostenlos und auch datenschutzrechtlich wesentlich unproblematischer, da es keine personenbezogenen Daten speichert. Die positiven Bewertungen sprechen für sich.

7. Kommentare aktivieren und deaktivieren

Das Aktivieren und Deaktivieren der Kommentarfunktion können Sie für alle Seiten und Beiträge individuell vornehmen.

Wenn Sie einen Beitrag erstellen oder bearbeiten, finden Sie auf der rechten Seite den Menüpunkt DISKUSSION. Setzen oder entfernen Sie hier das Häkchen vor „Kommentare erlauben“.

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Achten Sie darauf, dass oben der Reiter DOKUMENT ausgewählt ist. Andernfalls wird Ihnen diese Leiste nicht angezeigt.

Die Standardeinstellung für neue Beiträge ist aber die, die Sie über die Einstellung im WordPress-Backend getroffen haben. Wenn dort das Häkchen bei „Besuchern erlauben, neue Beiträge zu kommentieren“ gesetzt ist, sind neue Beiträge automatisch zum Kommentieren freigegeben.

Übrigens: unter diesem Artikel finden Sie keine Kommentarfunktion. Weshalb? Weil unsere Agentur einen regionalen Fokus hat. Wir kommen auf Infoveranstaltungen und Workshops am liebsten persönlich mit unseren Kunden ins Gespräch 😉

Wir sind also das beste Beispiel dafür, dass WordPress Kommentare kein Muss sind. Gleichwohl können Sie eine wichtige Funktion in Ihrem Online Marketing übernehmen.

Unser Ratschlag ist jedoch folgender: Wenn Sie WordPress Kommentare nutzen, dann pflegen Sie regelmäßig Ihren Kommentarbereich. Wenn Sie dazu nicht bereit sind, sollten Sie die Kommentarfunktion lieber ganz deaktivieren.

 

Ob Kommentar oder Kontaktfeld: Wir helfen Ihnen gerne, die optimale Interaktion mit Ihren Lesern und potentiellen Kunden zu generieren. Dabei helfen nicht nur die richtigen WordPress-Tools, sondern auch Datenanalyse und eine Online Marketing-Strategie. Bei Interesse sprechen Sie uns gerne an!

Jonas Rashedi

CEO

Das Jetpack Plugin für WordPress: Alles, was Sie wissen müssen

Das Jetpack Plugin für WordPress: Alles, was Sie wissen müssen

Lesezeit 7 minuten | 09.05.2018

Mit Jetpack fügen Sie Ihrer Website wichtige Funktionen hinzu: Ihre Galerien werden schöner, Ihre Seite wird sicherer, Ihre Blogbeiträge besser eingebettet. Wir verraten Ihnen, was Jetpack genau ist, was es kann, ob Sie es nutzen sollten und wie Sie es einrichten.

Willkommen an Bord – los geht’s!

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caption: Jetpack – ein WordPress Plugin, viele Funktionen
Quelle: pixabay.com

1. Was ist Jetpack?

In einem Satz: Jetpack ist ein WordPress Plugin, das von Automattic betrieben wird.

In mehren Sätzen: Jetpack wird zwar wie ein WordPress Plugin installiert, ist im Grunde genommen aber eine Plugin-Sammlung, die Sie mit der Installation und Einrichtung auf Ihrer Seite einbetten. Damit stehen Ihnen eine Vielzahl an zusätzlichen Funktionen zur Verfügung.

Entwickelt wurde Jetpack von Automattic. Das ist das Unternehmen, das die Seite wordpress.com betreibt und das vom WordPress-Gründer Matt Mullenweg gegründet wurde. Matt Mullenweg hat WordPress als Open Source-Software entwickelt und bietet mit Automattic zusätzliche Funktionen und Plugins für WordPress, die zum Teil kostenpflichtig sind, an (am Bekanntesten ist davon wohl das E-Commerce-Plugin WooCommerce).

Auf WordPress.com stehen die Jetpack-Funktionen allen Nutzern automatisch zur Verfügung. Wenn Sie diese jedoch auf einer eigenständigen WordPress-Website nutzen möchten, müssen Sie Jetpack installieren und dafür auch einen Nutzer-Account auf WordPress.com anlegen.

2. Die Funktionen von Jetpack im Überblick

Wie bereits dargelegt ist Jetpack in formaler Hinsicht ein WordPress Plugin, in praktischer Hinsicht jedoch eine Plugin-Sammlung. Denn Jetpack besteht aus einer Vielzahl an Modulen, die Sie einzeln aktivieren oder deaktivieren können.

Mit diesen Modulen betten Sie hilfreiche Funktionen in Ihre Website ein. Wir stellen Ihnen die wichtigsten vor:

Für Beiträge:

  • Das Modul „Publizieren“, mit dem Sie neue Beiträge automatisch auch in ausgewählten sozialen Medien wie Facebook, LinkedIn oder Twitter posten;
  • Das Modul „Zusätzliche Seiten-Widgets“, das Ihrer Seite weitere Widgets wie zum Beispiel eine Google Maps-Einbettung oder die Verbindung mit Social Media-Seiten zur Verfügung stellt;
  • Das „Ähnliche Beiträge“-Modul, mit dem unter Ihren Blogbeiträgen automatisch ähnliche Beiträge anzeigt werden;
  • Das „Unendlich Scrollen“-Modul, mit dem den Besuchern mehrere Blog-Beiträge untereinander angezeigt werden (Sie entscheiden selbst, wie viele es sein sollen).

Für Bilder:

  • Das Modul „Gekachelte Galerien“, mit dem Sie Ihre Galerien individuell layouten können;
  • Das „Karussell“-Modul, das Ihre Galerien in Diashows verwandelt;
  • Das „Photon“-Modul, mit dem Bilder im Browser schneller angezeigt werden.

Weitere Funktionen:

  • Das „Kontaktformular“-Modul, mit dem Sie kinderleicht ein Kontaktformular anlegen;
  • Das „Mobiles Theme“-Modul, das auch in der Regel ältere, nicht responsive Websites für Mobilgeräte anpasst;
  • Das Modul „Rechtschreibung und Grammatik“, das für das Schreiben im Editor eine Korrekturfunktion einbettet;
  • Die „Website-Statistiken“ (Achtung, Datenschutz!), mit denen Sie Ihre Website statistisch auswerten können;
  • Schutz vor Brute-Force-Angriffen, der beliebtesten Form des Hackings, bei denen Computer automatisiert versuchen, Ihr Passwort mit immer neuen Kombinationen aus Zahlen und Buchstaben zu knacken.

3. Die Schattenseiten von Jetpack

3.1 Einige Funktionen von Jetpack sind kostenpflichtig

Leider ist Jetpack keine Wohltätigkeitsorganisation, die Ihre Software kostenfrei auf den Markt wirft. Automattic versucht verständlicherweise, seinen Service und seine Software zu monetarisieren. Darum wirbt das Unternehmen für kostenpflichtige Varianten. Dennoch stehen Ihnen die Basis-Funktionen kostenfrei zur Verfügung. Automattic selbst behauptet, dass diese Funktionen immer kostenfrei bleiben werden.

3.2 Datenschutz

Mit der Nutzung von Jetpack geben Sie automatisch Daten an Automattic weiter. Seien Sie also zumindest vorsichtig, besonders was das Modul „Website-Statistiken“ betrifft und denken Sie daran, sich juristisch abzusichern, indem Sie einen entsprechenden Passus in Ihr Impressum aufnehmen. Vor einigen Jahren zumindest gab Jetpack an, über die „Website-Statistiken“ keine IP-Adressen von Nutzern zu speichern. Wie dem auch sei: Seien Sie hier besonders wachsam in puncto Datenschutz.

3.3 Eigener WordPress.com-Account benötigt

Wer Jetpack nutzen möchte, muss dafür einen eigenen Account auf wordpress.com einrichten. Das ist umständlich und aus Nutzerperspektive vielleicht auch unnötig, aber unserer Meinung nach ein kleines Opfer, das man für eine Vielzahl kostenloser Funktionen durchaus bringen kann.

4. Sollten Sie Jetpack installieren?

Ob Sie Jetpack benötigen, hängt letzten Endes von Ihrer eigenen Präferenz ab. Die meisten Funktionen beziehungsweise Module, die Jetpack anbietet, können Sie auch über andere meist kostenfreie Plugins in Ihre Seite einbetten.

Die Frage ist (vor allem dann, wenn Sie mehrere Jetpack-Funktionen nutzen möchten): Haben Sie Lust, sich die Funktionen alle einzeln über Plugins zusammenzusuchen oder präferieren Sie eine Sammlung aus einer Hand?

Und zusätzlich: Inwieweit glauben Sie, Ihren eigenen Ansprüchen und den gesetzlichen Vorgaben bezüglich des Datenschutzes mit der Nutzung von Jetpack gerecht zu werden? Wenn Sie hier Zweifel an Jetpack haben, bedeutet das jedoch nicht unbedingt, dass Sie unbedingt auf Jetpack verzichten sollten. Vielleicht genügt es ja auch, wenn Sie einfach die „Website-Statistiken“ deaktiveren?

Fest steht jedoch, dass Ihnen mit Jetpack eine Vielzahl an Funktionen zur Verfügung stehen, die Ihre Seite schöner, schneller, sicherer und insgesamt einfach runder machen.

Unser Ratschlag ist folgender: Wenn Sie ohne großen Aufwand mehrere der oben beschriebenen Funktionen nutzen möchten, ziehen Sie eine Installation von Jetpack in Erwägung. Wenn Sie jedoch spezialisierte Plugins mit detaillierten Funktionen benötigen, sollten Sie eher Plugins verwenden, die sich auf einzelne Funktionen spezialisiert haben.

Übrigens: Performance-Teste zeigen, dass der große Funktionsumfang von Jetpack Ihre Seite nicht wesentlich verlangsamt. In dieser Hinsicht stellt das Plugin also kein Problem dar.

5. So installieren Sie Jetpack auf Ihrer WordPress-Seite

1. Loggen Sie sich ins Backend Ihrer WordPress-Website ein.
2. Wählen Sie im Menü auf der linken Seite den Menüpunkt PLUGINS aus und klicken Sie im Anschluss entweder im Untermenü links oder auf der Plugin-Seite auf den INSTALLIEREN-Button.

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3. Es öffnet sich die Seite „Plugins hinzufügen“. Geben Sie hier den Begriff „Jetpack“ bzw. „jetpack“ rechts in die Suchleiste ein. Ihnen werden nun mehrere Plugins angezeigt, darunter an erster Stelle das Plugin mit dem Namen „Jetpack von WordPress.com“. Klicken Sie hier auf den Jetzt installieren-Button.

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4. Im Anschluss an die Installation ändert sich die Aufschrift des Buttons. Dieser bietet Ihnen nun die Aktivieren-Funktion. Denn das Jetpack-Plugin ist nun zwar installiert, aber noch nicht aktiviert. Wenn Sie Jetpack nutzen möchten, klicken Sie hier auf AKTIVIEREN.

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5. Sobald Sie das Jetpack-Plugin installiert haben, öffnet sich ein neues Fenster. Jetpack fordert Sie auf, Ihr Jetpack einzurichten. Klicken Sie dazu auf den JETPACK EINRICHTEN-Button. Bedenken Sie, dass Sie damit die Geschäftsbedingungen akzeptieren und einverstanden sind, dass Daten an WordPress.com übermittelt werden (mehr zum Thema Jetpack und Datenschutz finden Sie oben in diesem Beitrag).

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6. Im Folgenden werden Sie aufgefordert, ein Konto einrichten. Geben Sie hier alle erforderlichen Daten – E-Mail-Adresse, Benutzername und Passwort – ein und klicken Sie auf den „Create your account“-Button.

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7. Jetpack informiert Sie nun, dass die Einrichtung abgeschlossen ist und verbindet sich mit Ihrem Konto.

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8. Im Anschluss fragt das Plugin nach der Grundausrichtung Ihrer Website. Betreiben Sie einen Blog, ein Business, eine Dienstleistungsseite, bei der Sie vorrangig Ihr Portfolio herausstellen möchten oder einen Online-Shop? Wählen Sie hier die für Sie zutreffende Information aus. Die hier getätigten Angaben können Sie später ändern. Halten Sie sich darum nicht an Kleinigkeiten auf. Alternativ können Sie auch einen eigenen Website-Typ eingeben oder die Datenabfrage an dieser Stelle auch einfach überspringen.

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9. In unserem Beispiel hatten wir unsere Website unter dem Schwerpunkt „Business“ eingeordnet. Jetpack fragt nun nach konkreteren Angaben: Sind wir eine Reiseagentur, ein Restaurant oder im digitalen Marketing unterwegs? Wählen Sie auch hier – sofern Sie möchten – die am ehesten zutreffende Angabe aus. Alternativ klicken Sie auf „Überspringen“.

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10. Abschließend fragt Jetpack nach, ob Sie diese Website für sich selbst oder jemand anderen einrichten. Auch diese Angabe können Sie einfach überspringen.

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11. Wie eingangs erwähnt, ist Jetpack ein gewerbliches Plugin mit verschiedenen Preisstufen. Dennoch können Sie einige Funktionen kostenlos nutzen. Sofern Sie das tun möchten, klicken Sie auf den MIT FREE STARTEN-Button unter den Preismodellen. Sie müssen in diesem Fall auch keine Kontoangaben oder Kreditkartendaten hinterlassen.

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12. Mit diesem Klick ist die Einrichtung von Jetpack abgeschlossen. Von nun an umfasst die Menüleiste Ihres WordPress-Backends den Menüpunkt „Jetpack“ direkt unter dem Dashboard.

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Mit Jetpack können Sie viele Anpassungen an Ihrer Seite kinderleicht selbst vornehmen. Wenn Sie zusätzlich spezifische Funktionen in Ihre Seite einbetten möchten, sprechen Sie uns gerne an!

Jonas Rashedi

CEO

So erstellen Sie ein WordPress Kontaktformular

So erstellen Sie ein WordPress Kontaktformular

Lesezeit 12 minuten | 01.05.2018

Eine Unternehmenswebsite verfolgt in der Regel das Ziel, Kunden auf die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens aufmerksam zu machen und näher zu informieren. Diese anonyme Bekanntschaft gilt es im Anschluss in einen persönlichen Kontakt auszubauen.

Eine Möglichkeit dafür: das WordPress Kontaktformular.

1. Welche Vorteile hat ein Kontaktformular?

Über ein Kontaktformular kann der Besucher einer Website seine Kontaktdaten und eine Nachricht direkt online auf der Website eingeben. Damit sind Kontaktformulare besonders nutzerfreundlich: Statt umständlich ein E-Mail-Programm öffnen und eine E-Mail-Adresse eingeben oder kopieren zu müssen, kann der Besucher seine Frage direkt stellen. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Besucher mit Ihnen in Kontakt tritt.

Natürlich wird es Besucher geben, die Sie lieber anrufen oder direkt per E-Mail anschreiben möchten. Gar kein Problem, herzlich willkommen! Aber über ein Kontaktformular generieren Sie zusätzliche Kontakte, die Ihre Seite sonst vielleicht ohne Kontaktaufnahme wieder verlassen würden.

2. Wo positionieren Sie das Kontaktformular auf Ihrer Website?

Für viele Websites ist es sinnvoll, eine Kontaktseite im Hauptmenü zu platzieren. Wenn Sie als Unternehmen Produkte oder Dienstleistungen anbieten, möchten Sie, dass potentielle Kunden Sie kontaktieren.

Auch diesbezüglich gibt es natürlich Ausnahmen: Bei Spiegel Online steht die Kontaktaufnahme genauso wenig im Vordergrund wie auf tagesschau.de. Und Seiten mit einem Online Shop hoffen auf eine automatische Abwicklung des Verkaufs, so dass sie die Kontaktseite weniger prominent platzieren.

Dennoch: Sofern Sie als Unternehmen Produkte oder Dienstleistungen anbieten, spricht vieles dafür, dass Sie eine eigene Kontaktseite anlegen.

So gehen Sie vor, wenn Sie eine neue Kontaktseite erstellen möchten:</

1. Loggen Sie sich dafür ins Backend Ihrer WordPress Website ein.</

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2. Klicken Sie in der Menüleiste links zunächst auf SEITEN und dann im Untermenü auf ERSTELLEN.

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3. Geben Sie nun den Seitentitel „Kontakt“ (oder einen ähnlichen Titel) oben in den Gutenberg-Editor ein und klicken Sie auf den VERÖFFENTLICHEN-Button oben rechts.

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4. Wählen Sie anschließend in der Menüleiste den Menüpunkt DESIGN und den Untermenüpunkt Menü aus.

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5. Setzen Sie nun links unter „Menüpunkte hinzufügen“ ein Häkchen unter die Seite, die Sie zu Ihrem Menü hinzufügen möchten. In diesem Fall ist das die Seite Kontakt. Klicken Sie im Anschluss auf ZUM MENÜ HINZUFÜGEN.

6. Der Menüpunkt erscheint nun auf der rechten Seite im Menü. Per Drag&Drop (also durch Verschieben mit dem Mauszeiger) können Sie die Reihenfolge der Menüpunkte ändern.

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7. Klicken Sie abschließend auf den MENÜ SPEICHERN-Button, um die Änderungen am Menü zu speichern.

Manche Unternehmen binden zusätzlich ein Kontaktformular auf jeder Seite im Footer mit ein. Je nachdem, wie Ihre Kunden vorrangig Kontakt zu Ihnen aufnehmen, kann auch diese Möglichkeit für Sie sinnvoll sein.

3. Welches WordPress Kontaktformular Plugin ist das richtige für Sie?

Grundsätzlich stehen Ihnen eine Vielzahl an Plugins zur Verfügung, die ein Kontaktformular in Ihre WordPress-Website einbinden. Wir stellen Ihnen an dieser Stelle mit Jetpack und Contact Form 7 zwei dieser Plugins ausführlicher vor. Im Anschluss präsentieren wir Ihnen eine kurze Liste mit weiteren Plugins.

3.1 Das Jetpack-Kontaktformular

Jetpack ist kein gewöhnliches Plugin, sondern umfasst eine Vielzahl an WordPress-Funktionen, die Sie – sobald Sie Jetpack installiert haben – problemlos in Ihre Seite einbetten können. Entwickelt wurde Jetpack von Automattic, einem Unternehmen, das Matt Mullenweg, der Erfinder und Entwickler von WordPress, gegründet hat. Jetpack umfasst eine Vielzahl an Funktionen wie zum Beispiel Statistiken, Buttons, Bildergalerien – und eben auch ein Kontaktformular.

Eine Anleitung zur Installation von Jetpack finden Sie hier.

So gehen Sie vor, wenn Sie das Kontaktformular-Plugin von Jetpack nutzen möchten:

1. Wählen Sie über den Menüpunkt SEITEN in Ihrem WordPress-Backend die KONTAKT-Seite aus.

2. Klicken Sie im Gutenberg-Editor neben einer leeren Box auf das Plus-Zeichen.

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3. Ihnen wird nun eine Liste mit möglichen Formaten angezeigt, die Sie hinzufügen können.

4. Scrollen Sie über den Balken rechts in der Box nach unten. Klicken Sie auf den kleinen Pfeil neben „Jetpack“.

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5. Klicken Sie nun auf FORM.

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6. Ihnen wird nun ein Formular angezeigt. Tragen Sie ein, an welche E-Mail-Adresse eine Nachricht geschickt werden soll, sobald jemand eine Nachricht über das Kontaktformular hinterlässt. Klicken Sie im Anschluss auf ADD FORM.

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7. Jetpack erstellt nun für Sie ein Kontaktformular.

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8. Per Mausklick können Sie die einzelnen Boxen anwählen.

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9. Wenn Sie mit dem Mauszeiger über das Symbol (das je nach Art der Box verschieden ausfällt) fahren, erscheinen zwei Pfeile und der Schriftzug „Block-Typ ändern“. Klicken Sie, um einen anderen Box-Typ auszuwählen. So könnten Sie zum Beispiel statt der Website die Telefonnummer abfragen (wobei wir es nicht für sinnvoll halten, nach der Telefonnummer zu fragen – dazu später mehr).

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10. Außerdem können Sie ein Eingabefeld löschen. Klicken Sie dazu auf die drei Punkte über dem Feld. Es wird ein Menü eingeblendet. Klicken Sie hier auf BLOCK ENTFERNEN.

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11. Klicken Sie abschließend auf den AKTUALISIEREN-Button, um das Kontaktformular zu speichern.

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Tatsächlich wird auf Ihrer Kontakt-Seite nun ein Kontaktfeld eingeblendet, das an das Design Ihrer Seite angepasst ist. Eventuell müssen Sie hier etwas nachjustieren – in unserem Beispiel sieht es schon ohne weitere Hilfe sehr gut aus:

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3.2 Contact Form 7

Das beliebteste WordPress Kontaktformular Plugin ist vermutlich Contact Form 7, das von Takayuki Miyoshi entwickelt wurde. Wenn Sie lediglich ein Kontaktformular benutzen möchten, auf den Rest der Funktionen von Jetpack aber verzichten können, raten wir Ihnen zur Installation dieses Plugins. Auf diese Weise halten Sie Ihre Website schlank und installieren wirklich nur genau jene Funktionen, die Sie wirklich benötigen.

Contact Form 7 ist außerdem hervorragend, wenn Sie verschiedene Variationen von Kontaktformularen auf Ihrer Seite benutzen möchten – oder die Formulare sehr individuell anpassen möchten.

Im Unterschied zum Jetpack-Kontaktformular legen Sie Kontaktformulare zunächst eigenständig an und fügen diese im Anschluss in Ihre Seite ein.

Gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Wählen Sie in der Menüleiste des WordPress Backends den Menüpunkt PLUGINS und den Untermenüpunkt INSTALLIEREN aus.

2. Geben Sie „Contact Form 7“ (natürlich ohne die Gänsefüßchen) in die Suchleiste ein.

3. Ihnen werden nun mehrere Plugins angezeigt, darunter auch Contact Form 7. Klicken Sie dort auf den JETZT INSTALLIEREN-Button.

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4. Klicken Sie im Anschluss auf AKTIVIEREN.

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5. Nachdem Sie das Plugin aktiviert haben, finden Sie im Menü nun einen eigenen Menüpunkt mit dem Namen FORMULARE. Klicken Sie darauf.

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6. Wählen Sie nun den Punkt NEU HINZUFÜGEN aus.

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7. Ihnen wird nun ein neues Kontaktformular angezeigt. Wählen Sie zunächst oben einen Namen für das Formular aus. Anschließend können Sie die Felder des Formulars verändern, Felder hinzufügen oder löschen. Dabei ist jedes Feld in den Code „“ eingebettet. Vorgegeben ist zunächst also ein Kontaktformular mit vier Feldern.

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8. Über die Leiste oben können Sie als nächstes Ihre E-Mail-Einstellungen vornehmen. An welche Adresse soll eine E-Mail mit welchen Informationen geschickt werden, sobald jemand eine Nachricht über das Kontaktformular abschickt? Außerdem können Sie am Ende hinter „Submit“ den Text des Senden-Buttons ändern, indem Sie den Text innerhalb der Anführungszeichen ändern.

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9. Wählen Sie nun den MELDUNGEN-Reiter aus. Hier können Sie Nachrichten eingeben, die dem Besucher nach dem Ausfüllen des Kontaktformulars angezeigt werden.

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10. Klicken Sie abschließend auf SPEICHERN, um das neue Kontaktformular zu sichern oder Änderungen an einem bestehenden Formular zu übernehmen.

11. Sobald Sie das Kontaktformular gespeichert haben, wird Ihnen ein WordPress Shortcode oben auf der Seite angezeigt.

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12. Kopieren Sie diesen und fügen Sie ihn einfach dort ein, wo Sie ein Kontaktformular anlegen möchten. Wir fügen diesen Shortcode einfach auf unserer Kontakt-Seite ein und klicken im Anschluss auf AKTUALISIEREN.

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13. Et voilà – fertig ist das Kontaktformular auf der Website!

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3.3 Weitere Kontaktformular-Plugins

Neben den vorgestellten gibt es noch weitere Kontaktformular-Plugins, von denen wir Ihnen hier drei in aller Kürze vorstellen möchten:

  • Ninja Forms: Einfache und intuitive Nutzung dank Drag & Drop. Besonders praktisch ist die Verknüpfung mit Newsletter-Anbietern wie zum Beispiel Mailchimp.
  • Gravity Forms: Viele Funktionen und sehr intuitiver Umgang dank Drag & Drop. Dafür aber kostenpflichtig.
  • AntiRobot: Einfach, übersichtlich, leicht zu bedienen. Die schlanke Lösung, die genau das macht, was sie soll.

3.4 Wichtig: testen Sie Ihr Kontaktformular

Für welches Kontaktformular Sie sich auch entschieden haben mögen: wichtig ist, dass Sie das Formular vorab testen. Vielleicht haben Sie Ihre E-Mail-Adresse falsch eingegeben, vielleicht hakt es an anderer Stelle. Was es auch ist: Wenn Ihr Kontaktformular nicht richtig funktioniert, entgehen Ihnen womöglich wichtige Kundenanfragen, ohne dass Sie es merken. Und Ihre Kunden werden Sie für unzuverlässig halten und sich an Ihre Konkurrenz wenden.

Darum: testen Sie das Formular vorab, indem Sie sich selbst eine Nachricht schicken. Probieren Sie dabei verschiedene Browser (Chrome, Firefox, Edge, Safari) aus und prüfen Sie auch, ob das Formular über Mobilgeräte funktioniert.

4. Darauf sollten Sie bei der Einbindung eines Kontaktfeldes achten

Wenn Sie ein Kontaktfeld auf Ihrer Seite einrichten, möchten Sie, dass Besucher Kontakt mit Ihnen aufnehmen – vielleicht wird ja eine Geschäftsbeziehung daraus.

Darum gilt grundsätzlich: Machen Sie es für den Besucher so leicht wie möglich, Ihnen eine Nachricht zuzusenden. Räumen Sie unnötige Hindernisse aus dem Weg. Zerstreuen Sie mögliche Bedenken des Besuchers, die ihn am Ausfüllen des Formulars hindern könnten.

In unserer jahrelangen Arbeit mit WordPress, im Online Marketing und dank unseres Umgangs mit Datenanalyse-Tools konnten wir einige wichtige Erfahrungen gewinnen, wie Kontaktformulare bei WordPress möglichst gut konvertieren.

Die wichtigsten Regeln haben wir hier für Sie zusammengefasst:

4.1 Beschränken Sie die Zahl der Eingabefelder

Ja, selbstverständlich müssen Sie ein paar Informationen vom Besucher einsammeln. Dafür benötigen Sie mindestens zwei Felder: die E-Mail-Adresse und ein Textfeld, in das der Besucher seine Nachricht an Sie eingeben kann. Um eine persönliche Beziehung zu etablieren, empfiehlt es sich auch, den Namen des Besuchers mit abzufragen. Eventuell können Sie auch den Betreff der Nachricht mit abfragen, um die Nachricht intern gut verwalten zu können.

Im Normfall gilt: das war’s. Natürlich können Sie auch die Telefonnummer, die Postanschrift, die Augenfarbe, das Lieblingsessen und die drei Dinge abfragen, die der Besucher mit auf eine einsame Insel nehmen würde.

Zugegeben, die Beispiele sind ein bisschen übertrieben. Aber Sie verstehen das Prinzip: je mehr Informationen Sie abfragen, desto lästiger wird das Ausfüllen für den Besucher. Und zugleich fragt er sich womöglich, wozu Sie all seine Daten überhaupt benötigen – er will Ihnen doch nur eine simple Frage stellen.

Statistiken zeigen, dass die Konversionsrate von Kontaktfeldern bei 3 Feldern am höchsten ist und mit jedem zusätzlichen Feld immer weiter abnimmt.

In anderen Worten: über je mehr Felder Ihr Kontaktformular verfügt, desto weniger Leute werden Sie darüber kontaktieren.

Beschränken Sie wenn möglich also die Zahl der Eingabefelder Ihres WordPress Kontaktformulars auf maximal fünf.

Wir von Rashedi Consulting verwenden vier Kontaktfelder und fragen Name, E-Mail-Adresse, Betreff und die Nachricht des Besuchers ab.

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Übrigens: Wenn Sie wie wir Vor- und Nachname in einem Feld abfragen, sparen Sie sich ein weiteres Eingabefeld. Tricky 😉

4.2 Verzichten Sie darauf, die Telefonnummer abzufragen

Im Prinzip haben wir diesen Tipp bereits im vorigen Punkt mit angeschnitten. Dennoch möchten wir ihn darum nochmal eigens herausstellen: Verzichten Sie darauf, die Telefonnummer der Besucher abzufragen.

Denn würden Sie einer wildfremden Person auf der Straße einfach Ihre Telefonnummer geben?

Vermutlich nicht… also erwarten Sie es auch nicht von den Besuchern Ihrer Website.

Die meisten Personen, die mit Ihnen das erste Mal Kontakt aufnehmen, wissen noch nicht, dass Sie ein vertrauenswürdiges Unternehmen sind, auch wenn sie natürlich die Hoffnung haben.

Es mag Ausnahmen geben, in denen Sie die Telefonnummer tatsächlich benötigen – dann fragen Sie danach. In den allermeisten Fällen besteht dazu aber keine Notwendigkeit.

Warum sollten Sie darauf verzichten? Weil die Eingabe der Telefonnummer zum einen Vertrauen voraussetzt. Zum anderen erhöht sie die Verbindlichkeit des Anliegens. Ein Kunde, der vielleicht nur vorsichtig anfragen will, ob Sie einen bestimmten Service anbieten, hat so schnell das Gefühl, damit eine verpflichtende Geschäftsbeziehung zu etablieren. Und zugleich fürchtet er womöglich, dass Sie ihm fortan telefonisch ungefragt immer wieder Angebote unterbreiten werden.

Keine Sorge – natürlich können Sie mit dem potentiellen Kunden noch früh genug telefonischen Kontakt aufnehmen. Aber warten Sie damit doch einfach, bis Sie ein paar E-Mails hin- und hergeschrieben haben und der Kunde sieht, dass Sie ein seriöser Partner sind. Vielleicht ruft er Sie ja sogar selbst an…

4.3 Verzichten Sie auf Captchas

Ja, es soll tatsächlich Menschen geben, denen es Freude bereitet, schwer leserliche Buchstaben- und Zahlenkombinationen zu entziffern, Mathematikaufgaben zu lösen oder alle Bilder mit Ampeln, Fahrrädern und Spaghetti zu identifizieren.

Wir gehören nicht dazu, und Sie vermutlich auch nicht.

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Captcha ist ein Akronym (also ein aus den Anfangsbuchstaben einer Wortkombination gebildetes neues Wort), das aus der englischen Wortfolge „completely automated public Turing test to tell computers and humans apart“ gebildet wurde. Captchas dienen also dazu, Computer von Menschen zu unterscheiden. Damit schützen Sie Kommentar- und Kontaktfelder vor Spam, der automatisch von Computern eingetragen wird.

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Das Problem: Computer werden immer smarter, also werden die Captchas immer komplizierter, unverständlicher und somit lästiger.

Ja, vielleicht schützen Captchas Ihr Postfach vor Spam. Aber leider springen auch viele Ihrer Besucher ab, weil Sie keine Lust haben, alle Bilder mit einer Sahnetorte, einer Kaffeetasse oder – ja, wirklich – einem Feuerhydranten auszuwählen.

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Nehmen Sie es also lieber in Kauf, ein paar Spameinträge zu erhalten und generieren Sie dafür mehr Kundenkontakte.

4.4 Sorgen Sie dafür, dass sich das Kontaktformular vom Rest der Seite abhebt

Es ist beinahe paradox: Ihr Kontaktformular sollte sich optisch vom Rest der Seite abheben und sich zugleich harmonisch in das bestehende Design einfügen.

Stellen Sie sich vor, die Website ist Ihre Geschäftsfront und das Kontaktformular Ihre Türklingel. Die Klingel sollte deutlich erkennbar sein, damit Kunden es möglichst leicht haben, an der Tür zu läuten.

Zugleich sollte die Klingel aber zu Ihrer Hausfassade passen, damit die Fassade weiterhin harmonisch und die Klingel nicht wie ein Fremdkörper wirkt.

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Quelle: pixabay.com

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An dieser Stelle können wir nicht detailliert auf Design-Fragen eingehen. Aus diesem Grund zeigen wir Ihnen kurz exemplarisch, wie wir dieses Problem auf unserer Homepage gelöst haben.

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Im Gegensatz zu den übrigen Bildelementen ist das Kontaktformular mittig platziert und hebt sich dadurch deutlich ab, ohne selbst zu aufdringlich zu sein. Die Eingabefelder treten durch den grauen Hintergrund besonders hervor – der Hintergrund der restlichen Seite ist nämlich weiß.

4.5 Heben Sie den CTA-Button hervor

Der Call-to-Action-Button (kurz CTA-Button) fordert den Besucher auf, Ihnen die Nachricht über das Kontaktformular zuzusenden. Er kann verschiedene Aufforderungen haben: „Senden“, „Abschicken“, „Kontakt aufnehmen“, … Probieren Sie aus, was für Sie am Besten passt.

Wichtig ist, dass Sie Ihren Besucher an die Hand nehmen und das Augenmerk der Seite auf diesen Button konzentrieren. Verzichten Sie auf blinkende Buttons und verrückte Animationen, aber positionieren Sie den Button dennoch deutlich sichtbar. Wählen Sie eine prägnante Farbe, mit der sich der Button deutlich abhebt, ohne unangenehm aufzufallen. Am besten bewährt hat sich in der Praxis die Farbe Rot. Wir haben uns dennoch für Blau entschieden, weil dies zum Design unserer Seite besser passt.

 

Wenn Sie eines der hier vorgestellten Plugins verwenden und die fünf Tipps am Ende beachten, sollte bei der Einrichtung Ihres Kontaktformulars nichts mehr schief gehen. Wenn Sie dennoch gerne professionelle Unterstützung hätten, wenden Sie sich gerne an uns – zum Beispiel über unser Kontaktformular 😉

Jonas Rashedi

CEO

WordPress Anleitung für Neueinsteiger: So ändern Sie die Inhalte Ihrer Website

WordPress Anleitung für Neueinsteiger: So ändern Sie die Inhalte Ihrer Website

Lesezeit 6 minuten | 16.04.2018

Immer wieder erstellen wir Websites für Kunden, die nicht viel über WordPress wissen. Das ist auch gar nicht schlimm, denn die Inhalte Ihrer Seite ändern Sie mit WordPress kinderleicht. In diesem Beitrag verraten wir Ihnen, wie es geht.

Disclaimer: Dieser Beitrag richtet sich nicht an Tech-Nerds und Code-Fummler, sondern an Interessierte, die überhaupt nichts über den Umgang mit WordPress wissen. Wenn Sie sich bereits gut mit WordPress auskennen, stöbern Sie doch in unseren anderen Beiträgen, in denen wir detailliert auf spezifische Probleme eingehen.

1. WordPress – was ist das überhaupt?

WordPress ist ein Content Management-System, kurz CMS. Das bedeutet, dass Sie mit WordPress Inhalte (engl. „content“) für Ihre Website erstellen und verwalten können.

Genau das zeichnet WordPress aus: Normalerweise basieren Websites auf Struktursprachen wie HTML, CSS oder Programmiersprachen wie JavaScript, PHP und vielen anderen. In den meisten Fällen vermischen sich die verschiedenen Struktursprachen in einem Dokument.

Die einzelnen Seiten basieren dann auf einer HTML-Datei, die die Inhalte strukturiert. Per CSS wird die Seite dann designet und Funktionen wie zum Beispiel Buttons und Videos mit JavaScript, PHP und anderen Sprachen eingebettet. Kurzum: Das Ganze ist sehr komplex.

Zu komplex, um Inhalte hin- und herzuschieben, neu zu organisieren und laufend neue Inhalte hinzuzufügen.

Keine Frage: Natürlich ist auch all das mit gewöhnlichen Websites möglich.

Aber es geht auch viel, viel einfacher: zum Beispiel mit WordPress.

WordPress integriert zwar all die komplizierten Codes und Programmiersprachen. Aber Sie selbst müssen – sofern Sie kein Entwickler sind – nicht mehr mit diesen arbeiten.

Sie können also zumindest textliche Änderungen an Ihrer Website vornehmen, ohne auch nur das geringste von HTML, CSS, JavaScript und PHP zu verstehen.

Denn WordPress zeigt Ihnen eine Benutzeroberfläche an, mit der Sie die Inhalte Ihrer Seite spielerisch einfach verändern können.

Bestimmt haben Sie schon einmal mit Microsoft Word einen Text geschrieben. WordPress hat trotz des „Word“ im Namen zwar nichts mit Microsoft Word zu tun, ist aber gewissermaßen sehr ähnlich. Denn auch bei WordPress können Sie mit einem Text arbeiten und dabei die Schriftgröße verändern, die Schriftart auswählen und Text kursiv oder fett markieren.

Zum Vergleich: So sieht die Oberfläche von Microsoft Word aus:

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Und so sieht die Oberfläche von WordPress aus:

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Klar, das ist beides nicht identisch. Aber es gibt doch auffallende Ähnlichkeiten. Wenn Sie die Basisfunktionen von Word beherrschen, sollten Sie also auch mit WordPress keine Probleme haben.

2. So loggen Sie sich in Ihre WordPress-Seite ein

Um überhaupt mit WordPress arbeiten zu können, müssen Sie sich zunächst ins Backend Ihrer Website einloggen.

Als Backend bezeichnet man die Rückseite Ihrer Website, die für den Besucher unsichtbar ist.

Das können Sie sich vorstellen wie bei einem Café. Die Besucher bekommen nur die Vorderseite zu sehen: den Tresen mit der Auslage, auf dem die schönen Kuchen und Torten zur Schau gestellt werden. Übertragen auf Ihre Website ist das also der Teil der Seite, den die Besucher sehen, die Ihre Seite besuchen, indem Sie Ihre Internetadresse aufrufen – zum Beispiel www.meinleckerescafe.de. Diese Vorderseite wird von Webentwicklern auch als Frontend bezeichnet.

Doch der Kuchen und die Torten müssen natürlich auch irgendwo gebacken und dekoriert werden. Dies geschieht in der Küche hinter der Theke, die die Besucher gar nicht zu sehen bekommen. Programmierer würden sagen: im Backend (das natürlich nichts mit Backen zu tun hat 😉, sondern sich von engl. „back“ = hinten herleitet).

Wie aber können Sie sich ins Backend Ihrer Seite einloggen, um Ihre Website bearbeiten zu können?

Geben Sie dazu die URL Ihrer Website plus den Zusatz „/wp-admin“ oder „/wp-login.php“ ein. Unter diesen ist der WP-Login standardmäßig zu finden.

Auf der Seite www.meinleckerescafe.de finden Sie den Login entsprechend unter der URL

www.meinleckerescafe.de/wp-login.php

oder unter der URL

www.meinleckerescafe.de/wp-admin.

Achtung: Es kann sein, dass Ihr Webentwickler den Login versteckt hat, um Ihre Website besonders sicher zu machen. Vielleicht verfügen Sie bereits über die Info, wo der Login zu finden ist. Andernfalls sprechen Sie Ihren Entwickler einfach an.

Wenn Sie die Seite aufrufen, erhalten Sie folgende Login-Form:

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Geben Sie dort Ihre Login-Daten, also den Nutzernamen und das Passwort, ein. Auch hier gilt: Wenn Sie über die Login-Daten nicht verfügen, fragen Sie einfach bei Ihrem Entwickler nach.

Klicken Sie im Anschluss auf ANMELDEN.

Seite interessant:

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2.1 So ändern Sie die Inhalte auf Ihrer WordPress-Seite

Panta rei – alles fließt, wussten schon die alten Griechen. Das gilt natürlich auch für Ihr Unternehmen. In manchen Bereichen mag es Konstanz geben, aber letztlich bleibt nicht alles, wie es einmal war: Die Öffnungszeiten ändern sich, Sie führen neue Produkte ein oder neue Mitarbeiter kommen zu Ihrem Team hinzu.

Und das soll auch auf Ihrer Website sichtbar werden.

Und da ist es praktisch, wenn Sie solche kleinen Änderungen schnell selbst vornehmen können, ohne den Umweg über Ihre Agentur zu nehmen.

Nach dem Login wird Ihnen das Backend Ihrer WordPress-Seite angezeigt. Für Sie ist an dieser Stelle die Menüleiste auf der linken Seite interessant:

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In dieser Menüleiste links finden Sie den Menüpunkt SEITEN.

Klicken Sie diesen an und wählen Sie im Anschluss den Unterpunkt ALLE SEITEN aus.

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Ihnen wird nun eine Übersicht aller Seiten angezeigt, aus denen sich Ihre gesamte Website zusammensetzt, also zum Beispiel Home, Über uns, Leistungen und Kontakt.

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Wenn Sie mit dem Mauszeiger über die einzelnen Seiten fahren, wird Ihnen dort erneut eine Menüleiste angezeigt, unter anderem der Menüpunkt BEARBEITEN.

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Entscheiden Sie sich für eine Seite, die Sie bearbeiten möchten und klicken Sie auf BEARBEITEN.

Ihnen wird nun die Ansicht eingeblendet, die Sie bereits ganz zu Anfang dieses Blogartikels gesehen haben:

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Voilà, nun können Sie den Text einfach wie bei Word verändern. Sobald Sie in eine der Boxen klicken, wird Ihnen die Formatierungsleiste angezeigt.

WordPress verfügt über ein paar zusätzliche Funktionen wie zum Beispiel Hyperlink, über die Sie einen Link einfügen können. (Diese Funktion gibt es auch bei Word, aber sie ist dort nicht so prominent platziert, weil sie eher selten genutzt wird.) Wir haben sie im folgenden Bild grün markiert:

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Wenn Sie eine neue Textbox einfügen möchten, klicken Sie in das Feld „Schreib etwas oder klicke zur Blockauswahl“.

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Achtung: Wenn Sie Text per Copy/Paste bzw. Kopieren/Einfügen in Ihre WordPress-Seite einfügen möchten, achten Sie darauf, dass dieser Text unformatiert ist. Das erreichen Sie zum Beispiel dadurch, dass Sie den Text vorher über den Editor in eine .txt-Datei einfügen und dann erneut kopieren. Wenn Sie vorformatierten Text einfügen, kann es sonst nämlich passieren, dass dieser die Designvorgaben Ihrer WordPress-Seite zerschießt. Und es sieht in der Regel nicht schön aus, wenn plötzlich eine Textzeile in einer anderen Schriftart oder mit einem größeren Abstand zu den vorigen Zeilen formatiert ist.

Nachdem Sie die Änderungen vorgenommen haben, klicken Sie unbedingt auf den AKTUALISIEREN-Button. Erst dadurch werden die Änderungen auf der Website übernommen.

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Wenn Sie das Aktualisieren vergessen, ist das in etwa so, als würden Sie ein Word-Dokument einfach schließen, ohne es zu speichern. Wenn Sie es dann erneut öffnen, sind die Änderungen verschwunden und die Arbeit war umsonst.

Prima, das war’s schon: Ob Sie Ihre Öffnungszeiten geändert, die neue Firmenadresse eingetragen oder ein neues Profil für einen Mitarbeiter angelegt haben – Ihre Website ist jetzt wieder aktuell!

Nicht alle Änderungen an Ihrer Website sind so einfach wie die hier beschriebenen. Vielleicht muss der Google-Maps-Ausschnitt verändert werden, weil Ihre Firma umgezogen ist. Oder Sie möchten die gesamte Struktur Ihrer Website ändern. In diesem Fall begleitet unsere Agentur Sie gern ins Hinterzimmer – Backend – und hilft Ihnen weiter. Sprechen Sie uns unverbindlich an!

Jonas Rashedi

CEO

Die Diät für Ihren Code: So halten Sie Ihre Seite mit WordPress Shortcode schlank

Die Diät für Ihren Code: So halten Sie Ihre Seite mit WordPress Shortcode schlank

Lesezeit 6 minuten | 18.03.2018

Audio- und Videodateien, Galerien, Playlists, Buttons und andere Design-Elemente: mit WordPress Shortcodes und eventuell einem entsprechenden Plugin binden Sie all das mühelos in Ihre Seite ein – oft mit nur einem einzigen [Shortcode].

Damit sieht nicht nur Ihre Seite chic aus, sondern auch Ihr Code. Das Faszinierende: mit Shortcodes binden Sie komplexe Elemente ein, ohne selbst über Programmierkenntnisse verfügen zu müssen. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie genau die Abkürzung für schlanken Code funktioniert.

Und keine Sorge: beim Arbeiten mit Shortcodes dürfen Sie natürlich Cola trinken und Pizza essen!

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Quelle: pixabay.com

1. Was sind WordPress Shortcodes?

„Shortcodes“ sind Code-Kürzel, die stellvertretend für einen längeren Code stehen. Dank ihnen bleibt der Code schlank und übersichtlich, obwohl er komplexe Funktionen umfasst. Der ausführliche Code, für den der Shortcode die Abkürzung darstellt, ist an anderer Stelle von einem Theme oder Plugin genau definiert. Der Shortcode funktioniert daher wie eine Art Link zum ausführlichen Code: WordPress bezieht diesen über den Shortcode automatisch mit ein, ohne dass er im Code der Seite einzeln angeführt werden müsste.

Statt lange und ausführliche Codeabschnitte zum Beispiel für eine Galerie in die Seite einfügen zu müssen, genügt der Shortcode [Galerie]. Der exakte Code für die Galerie liegt dann in einem Theme oder Plugin vor. WordPress genügt darum der kurze Verweis „[Galerie]“, um die detaillierten Informationen andernorts abrufen und eine Galerie abbilden zu können.

Shortcodes erweisen sich vor allem dann als wertvoll, wenn ein bestimmtes Element – etwa eine Galerie – mehrfach in eine Seite eingefügt werden soll. In diesen Fällen genügt es, den Code an einer Stelle en détail auszuführen und diesen per Shortcode in die Seiten einzubinden, auf denen er realisiert werden soll.

2. Wie sieht ein WordPress Shortcode aus?

In der Textansicht wird ein Shortcode in einer eckigen Klammer dargestellt. Je nach Shortcode können oder müssen Sie weitere Parameter definieren, damit WordPress den Shortcode umsetzen kann.

Kommen wir wieder auf das Beispiel der Galerie zurück. Der grundlegende Shortcode sieht dabei folgendermaßen aus:

[gallery]

Damit weiß WordPress nun, dass es an der entsprechenden Stelle eine Galerie in die Seite einbinden soll. Doch damit ist weder etwas über die Anzahl und die Auswahl der Bilder gesagt. Aus diesem Grund geben wir WordPress weitere Informationen, indem wir ein zusätzliches Attribut hinzufügen: die ID der Bilder, die in die Galerie aufgenommen werden sollen (und die somit auch die Anzahl der Bilder festlegen):

[gallery id=“131,132,133“]

Wir haben nun die Möglichkeit, eine Vielzahl weiterer Attribute hinzuzufügen, zum Beispiel die Anzahl der Säulen („columns“) oder die Bildgröße („size“):

[gallery id=“131,132,133“ columns=“2“ size=“large“]

Welche Werte hier genau eingetragen werden können, ist für jeden Shortcode eigens geregelt und kann hier nicht eigens erörtert werden. Die Bestimmungen für den Galerie-Shortcode finden sich im WordPress Codex

Andere Shortcodes werden ganz ähnlich über die eckigen Klammern und eventuell weitere Attribute in den WordPress-Code eingebettet.

3. Beispiele für Shortcodes in WordPress

WordPress selbst stellt standardmäßig sechs Shortcodes bereit. Diese können Sie immer nutzen – also auch dann, wenn Sie keine spezifischen Plugins für Shortcodes verwenden. Diese sechs Shortcodes lauten:

  • [audio]

    Mit dem Audio-Shortcode betten Sie Audio-Dateien in Ihre WordPress-Seite ein. Besucher können diese dann mit einem Klick abspielen. Üblicherweise fügen Sie den Dateinamen dabei in den Shortcode mit ein – schließlich muss WordPress ja wissen, welches Audio es überhaupt abspielen soll:

    [audio src=“mein-audio.mp3]

    Wichtig ist natürlich, dass eine entsprechende Audio-Datei mit diesem Dateinamen in Ihrer Medienbibliothek hinterlegt ist.

    Ausführliche Informationen über den Audio-Shortcode finden Sie hier.

  • [video]

    Mit dem Video-Shortcode binden Sie – zugegeben, das ist nun nicht wirklich überraschend – Videos in Ihre Seite ein. Genau wie bei den Bildern geben Sie auch hier den Dateinamen der Video-Datei mit an. Letztere sollte sich entsprechend unter den Medien Ihrer Mediathek befinden. Der Shortcode sieht dann zum Beispiel so aus:

    [video src=“mein-video.mp4]

    Die ausführliche Beschreibung dieses Shortcodes im WordPress-Codex finden Sie hier.

  • [caption]

    Mit dem Caption-Shortcode fügen Sie Bildunterschriften zu Bildern hinzu. WordPress benötigt von Ihnen eine Eingabe zu „width“, mit der Sie die Breite der Bildunterschrift in Pixeln festlegen. Zusätzlich können Sie wählen, ob die Bildunterschrift links, mittig oder rechts unter dem Bild angezeigt wird. Außerdem können Sie der Bildunterschrift eine ID oder class zuordnen, um das Design per CSS zu verändern.
    Mehr Informationen zu Captions finden Sie hier.

  • [embed]]

    Mit dem embed-Shortcode können Sie Elemente in WordPress einbetten und ihnen eine feste Größe zuweisen. Im Unterschied zu den anderen Shortcodes umfasst der embed-Shortcode ein öffnendes und ein schließendes Element, also

    [[embed]…[/embed]

    wobei das umrahmte Element sich zwischen den beiden Shortcode-Elementen befindet. Dem öffnenden Element können Sie dann die Attribute Höhe und Weite zuweisen, also zum Beispiel

    [embed width=“324“ height=“648“]…[/embed]

    Nähere Informationen zum embed-Shortcode finden Sie hier.

  • [gallery]

    Mit dem Galerie-Shortcode binden Sie eine Galerie in Ihre WordPress-Seite ein. Eine nähere Erläuterung finden Sie im vorigen Abschnitt dieses Beitrags, den Link zur offiziellen Beschreibung des Shortcodes im WordPress-Codex hier.

  • [playlist]

    Eine Playlist können Sie per Shortcode sowohl für Audio- als auch Video-Dateien in Ihre WordPress-Seite einbinden. Über verschiedene Zusatzangaben können Sie das Design, den Dateityp sowie die IDs der eingebundenen Elemente hinzufügen. Der Shortcode kann dann am Ende zum Beispiel so aussehen:

    [playlist type=“audio“ ids=“211,212,213“ style=“dark“]

    Ausführliche Informationen zum Playlist-Shortcode im WordPress-Codex finden Sie hier.

4. So fügen Sie einen Shortcode in Ihre WordPress-Seite ein

Wenn Sie Shortcodes einfügen möchten, prüfen Sie zunächst, welchen Editor Sie verwenden.

Sofern Sie eine WordPress-Version vor WordPress 5.0 oder WordPress 5 mit dem Classic Editor Plugin nutzen, loggen Sie sich in Ihr WordPress Backend ein. Klicken Sie nun in der Menüleiste links auf Beiträge oder Seiten – je nachdem, ob Sie eine neue Seite oder einen neuen Blogbeitrag erstellen möchten. In unserem Beispiel entscheiden wir uns dafür, einen alten Blogbeitrag zu bearbeiten.

Sie können nun zwischen zwei Ansichten wählen: der visuellen und der Textansicht. Entscheiden Sie sich hier für die Textansicht. Ihnen wird der HTML-Code angezeigt. Fügen Sie hier einfach den entsprechenden Shortcode ein.

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Wenn Sie den Gutenberg-Editor verwenden, gehen Sie anders vor. Legen Sie für den Shortcode einen neuen Block an. Dafür klicken Sie links neben dem leeren Feld für den Block auf das Plus-Zeichen.

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Sie können nun Elemente aus verschiedenen Kategorien auswählen. Rufen Sie die Kategorie Widgets auf.

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Klicken Sie nun auf das Shortcode-Symbol.

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WordPress legt nun einen Shortcode-Block für Sie an.

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Geben Sie den Shortcode Ihrer Wahl in diesen Block ein. Achtung: Auch wenn WordPress bereits weiß, dass Sie in diesem Block einen Shortcode einbinden möchten, müssen Sie trotzdem die eckigen Klammern für die Eingabe verwenden.

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5. Shortcode-Plugins

Wenn Sie WordPress Shortcodes selbst programmieren, sind Sie – das verrät ja bereits das Verb „programmieren“ – auf Programmiererebene unterwegs. Mit anderen Worten: Sie arbeiten nicht mehr mit den Funktionen von WordPress selbst, sondern basteln direkt am PHP-Code herum.

Wenn Sie das vermeiden möchten, aber auf die Nutzung spezifischer Shortcodes nicht verzichten möchten, empfehlen wir Ihnen die Verwendung eines Shortcode-Plugins. Diese betten eine Vielzahl an Shortcodes in Ihre Seite ein, ohne dass Sie selbst etwas programmieren müssten.

Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl derartiger Plugins, von denen wir Ihnen an dieser Stelle drei präsentieren:

5. 1 WordPress Shortcodes

Mit diesem Plugin können Sie mehr als zwei Dutzend Shortcodes verschiedenster Art in Ihre Seite einbetten: Listen, Säulen, Boxen und viele mehr. Jeder Shortcode hält dabei einen Beispielcontent bereit, den Sie einfach mit Ihren eigenen Inhalten ersetzen.

5. 2 Shortcodes Ultimate

Buttons, Boxen, Slider, Karussells, responsive Videos – all diese Funktionen können Sie mit Shortcodes Ultimate in Ihre Website einbauen. Das Plugin umfasst mehr als 50 Shortcodes, die laut Beschreibung mit jedem Theme kompatibel sind.

5. 3 Arconix Shortcodes

Dieses Plugin ist ideal, um verschieden designte Boxen, Buttons, Listen, Säulen und Akkordeons (damit ist nicht das Instrument gemeint, sondern einzelne Teile einer Seite, die der Nutzer per Klick auf- und zuklappen kann) per Shortcode in Ihre Seite einzubetten. Unsere Empfehlung vor allem für Seiten mit viel User Interaction.

Shortcodes sind eine wunderbare Möglichkeit, komplexe Elemente mühelos in Ihre WordPress-Seite einzubinden. Mit den Ratschlägen in diesem Beitrag sollte Ihnen das bereits mit nur wenig Herumprobieren gelingen.

Übrigens: Shortcodes kann man auch selbst programmieren und entsprechend ganz an seine Bedürfnisse anpassen. Wenn Ihr Unternehmen individuelle Shortcodes mit spezifischen Funktionen benötigt, übernehmen wir von Rashedi-Consulting die Entwicklung gerne für Sie – sprechen Sie uns einfach an!

Jonas Rashedi

CEO

Mit diesen 8 Schritten richten Sie Ihre Website mit WordPress mehrsprachig ein

Mit diesen 8 Schritten richten Sie Ihre Website mit WordPress mehrsprachig ein

Lesezeit 8 minuten | 10.03.2018

Unsere Berufswelt wird immer internationaler. Kein Problem für WordPress! Denn mit kostenlosen Plugins setzen Sie Ihre Seite mit WordPress mehrsprachig auf – und behalten dabei immer den Überblick. Ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Plugins unser Leben leichter machen.

Folgen Sie einfach unserer Anleitung in acht Schritten: am Ende steht Ihre mehrsprachige WordPress-Seite.

1. Installieren Sie ein Mehrsprachigkeits-Plugin

In der herkömmlichen Version von WordPress ist es leider nicht möglich, eine Seite vollständig in eine oder mehrere Fremdsprachen zu übersetzen. Denn es sollen ja nicht nur der Fließtext, sondern möglichst auch Title, Meta Description, Medien sowie Kategorien und Schlagwörter übersetzt werden. Und außerdem: sie wollen nicht nur die doppelte Anzahl von Seiten, sondern Dubletten (oder mehrfache Versionen der Seiten), die jeweils aufeinander bezogen sind.

Mit anderen Worten: es sollte jederzeit möglich sein, die Sprache zu wechseln und so mit einem Klick zu genau der Seite zu gelangen, die einer Seite in der anderen Sprache entspricht. Entsprechend müssen Sie eine (oder mehrere) parallele Struktur zur Navigation der Ausgangsseite anlegen.

Wie so oft lautet die Lösung auch hier: verwenden Sie ein Plugin.

Als kostenlose Plugins empfehlen wir Ihnen Polylang, WPGlobus und Multilingual Press. Diese können Sie allesamt auch in der kostenpflichtigen Premium-Version mit Support verwenden – von den wichtigsten Funktionen profitieren Sie aber bereits in der kostenfreien Basis-Version. Eine kostenpflichtige Alternative zu den genannten Plugins stellt Multilingual Press dar.

Wir zeigen Ihnen die Installation eines Mehrsprachigkeits-Plugins hier kurz am Beispiel von Polylang:

1. Loggen Sie sich ins Backend Ihrer WordPress-Seite ein.
2. Wählen Sie in der Menü-Leiste den Reiter PLUGINS aus und klicken Sie auf INSTALLIEREN.

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3. Geben Sie „Polylang“ (natürlich ohne die Anführungszeichen) oder den Namen eines anderen Multilanguage-Plugins in die Suchleiste ein. Ihnen wird nun das entsprechende Plugin angezeigt.
4. Klicken Sie auf JETZT INSTALLIEREN.

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5. Aktivieren Sie das Plugin.

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6. In der Menüleiste erscheint nun der neue Menüpunkt SPRACHEN. Wählen Sie diesen aus.
7. An dieser Stelle wird Ihnen bereits angezeigt, dass Polylang auf der Seite installiert ist (grün umrahmt). Um eine neue Sprache hinzuzufügen, füllen Sie die Felder unterhalb der Überschrift „Neue Sprache hinzufügen“ aus. Damit ist nicht die erste Fremdsprache, sondern die erste Sprache überhaupt gemeint. Wenn Ihre Firma in Deutschland sitzt, wählen Sie hier also Deutsch aus. Wichtig ist, dass Sie die korrekte Sprachdatei und den korrekten Sprachcode eingeben – für Deutsch sind das „de_DE“ und „de“, für (amerikanisches) Englisch „en_US“ und „en“. Wenn Sie die Sprache aus der Liste auswählen, werden diese Angaben automatisch eingefügt. Über „Reihenfolge“ haben Sie die Möglichkeit einzugeben, an welcher Position die jeweilige Sprache im Sprachumschalter angezeigt werden soll. Wenn Deutsch hier an erster Stelle erscheinen soll, geben Sie also den Wert „1“ ein. Klicken Sie abschließend auf den Button NEUE SPRACHE HINZUFÜGEN unten auf der Seite – die Eingaben werden damit gespeichert und die Sprache hinzugefügt.

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8. Im Anschluss können Sie weitere Sprachen hinzufügen. Als internationale Agentur mit Sitz in Deutschland und Spanien wählen wir hier Spanisch aus. Natürlich können Sie hier genauso gut Englisch, Französisch oder eine beliebige andere Fremdsprache einfügen.

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9. Führen Sie den vorigen Schritt für jede Sprache durch, die Sie hinzufügen möchten. Eine Gesamtübersicht aller hinzugefügten Sprachen wird Ihnen auf der Sprachen-Seite im Backend angezeigt. Hier können Sie die einzelnen Einträge auch bearbeiten. Wenn Sie mit dem Mauszeiger über den Eintrag fahren, wird ein Bearbeiten-Link angezeigt. Klicken Sie diesen einfach an und nehmen Sie die gewünschten Änderungen vor.

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Achtung: Die Installation der Mehrsprachigkeits-Plugins hat einen Einfluss auf die Linkstruktur Ihrer Seite. Das kann dazu führen, dass tote Links entstehen, die dem Nutzer als 404-Fehler angezeigt werden. Seien Sie diesbezüglich wachsam und prüfen Sie bei komplexen Seiten ruhig mit Plugins wie zum Beispiel dem Broken Link Checker nach.

2. Nehmen Sie die wichtigsten Mehrsprachigkeits-Einstellungen vor

Über die Reiter SPRACHEN – EINSTELLUNGEN in der Menüleiste können Sie eine Vielzahl an Einstellungen zu Ihrer mehrsprachigen Website vornehmen.

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Dabei können Sie zum Beispiel einstellen, wie die URLs der verschiedensprachigen Seiten und Beiträge aufgebaut sein sollen. Möchten Sie für die gleichen Beiträge auch die gleiche URL mit einem Zusatz für die Sprache (also zum Beispiel „…/marketing-der-zukunft-de“ und „…/marketing-der-zukunft-en“) oder jeweils eine eigenständige URL verwenden?

Übrigens: Polylang wird Ihnen mehrmals empfehlen, die Lingotek zu benutzen. Dabei handelt es sich um ein Übersetzungsprogramm, das Ihre Seiten und Beiträge automatisch übersetzt. Sofern Sie eine professionelle Website betreiben, raten wir Ihnen dringend von der Nutzung der Lingotek ab. Übersetzungsprogramme werden zwar immer besser, produzieren aber in den meisten Fällen immer noch regelmäßig haarsträubende Fehler. Investieren Sie also ruhig etwas Geld in einen guten Übersetzer, wenn Sie von Ihren Kunden erst genommen werden möchten. Zumindest Ihre statische Seite sollten Sie professionell übersetzen lassen.

3. Übersetzen Sie Zeichenketten

Ihre Website umfasst Elemente, die weder an Seiten noch an Beiträge gebunden sind. Diese Elemente – zum Beispiel der Titel und Untertitel Ihrer Website – werden Zeichenketten (engl. strings) genannt.

Über die Menüpunkte SPRACHEN – ÜBERSETZUNGEN VON ZEICHENKETTEN können Sie diese Zeichenketten übersetzen. Machen Sie von dieser Option Gebrauch: Auch der Titel Ihrer Seite sollte für fremdsprachige Besucher verständlich sein.

4. Legen Sie Seiten mehrsprachig an

WordPress unterscheidet zwischen statischen Seiten und den Beiträgen auf dem Blog. Statische Seiten sind sozusagen der Fixpunkt Ihrer Website: „Home“, „Über uns“, „Leistungen“, „Impressum“ und ähnliche – je nachdem, wie Ihre Seite genau aussieht. Die Blogbeiträge hingegen haben einen dynamischen Charakter, weil hier – im Idealfall – laufend neue Einträge hinzukommen und alte Beiträge in der Chronik nach unten rutschen.

Entsprechend erfolgt auch das Anlegen von mehrsprachigen Seiten und Beiträgen separat. So wäre es zum Beispiel denkbar, dass Ihre statische Website mehrsprachig ist, um auch für internationale Kunden zugänglich zu sein, Sie Ihre Blogbeiträge aber lediglich in einer Sprache verfassen, weil Ihre primäre Zielgruppe in einem bestimmten Land ansässig ist.

An dieser Stelle verraten wir Ihnen zunächst, wie Sie Seiten mehrsprachig anlegen.

Klicken Sie dazu in der Menüleiste auf Seiten und erstellen Sie eine neue Seite in der Ausgangssprache. Alternativ können Sie auch einfach eine bestehende Seite öffnen.

In der Leiste rechts können Sie nun einfach unter dem Menüpunkt Sprachen dieselbe Seite in den weiteren Sprachen anlegen, wenn Sie einen Titel in das Feld eingeben und auf das Plus-Zeichen neben der Fahne klicken.

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Auch in der Gesamtübersicht unter Seiten können Sie einsehen, in welcher Sprache ein Eintrag bereits vorhanden ist. Per Klick auf das Plus-Zeichen können Sie auch hier die Einträge in den weiteren Sprachen ergänzen.

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5. Legen Sie Beiträge mehrsprachig an

Mit einem Mehrsprachigkeits-Plugin können Sie auch Beiträge mehrsprachig anlegen und diese kinderleicht verwalten. Um einen mehrsprachigen Beitrag zu erstellen, klicken Sie zunächst in der Menüleiste auf BEITRÄGE und ERSTELLEN.

Legen Sie einen Beitrag in der Ausgangssprache an.

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Denken Sie daran, abschließend auf VERÖFFENTLICHEN beziehungsweise AKTUALISIEREN zu klicken.

Wie schon bei den Seiten geben Sie auch hier unten rechts den Titel in der Fremdsprache ein und klicken auf das Plus-Zeichen.

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WordPress legt nun einen neuen Eintrag in der Fremdsprache an. In der Hintergrundstruktur sind beide Einträge dabei verbunden. Über einen Klick auf den Bearbeiten-Stift können Sie deshalb über die Sprachsteuerung unten rechts auf der Seite problemlos zwischen den Beiträgen in den verschiedenen Sprachen hin- und herwechseln. Denken Sie dabei daran, die Beiträge vor dem Wechsel jeweils zu speichern.

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6. Übersetzen Sie Kategorien und Schlagwörter

Bei WordPress können Sie Beiträgen Kategorien und Schlagwörter zuordnen. Wenn Sie WordPress mehrsprachig nutzen, können Sie diese ebenfalls in verschiedenen Sprachen verwenden.

Klicken Sie dazu in der Menüleiste auf BEITRÄGE – KATEGORIEN.

Wenn Sie neue Kategorien erstellen, können Sie hier direkt die Übersetzungen mit eingeben. Für bereits erstellte Kategorien können Sie durch einen Klick auf den Bearbeiten-Stift Übersetzungen der Kategorien hinzufügen.

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Entsprechendes gilt für die Schlagwörter, die Sie über die Reiter BEITRÄGE – SCHLAGWÖRTER in der Menüleiste einsehen und bearbeiten können.

7. Übersetzen Sie hochgeladene Medien

Auch in Ihrer Mediathek (erreichbar über den Menüpunkt MEDIEN) können Sie Medien mehrsprachig anlegen. Dank des Mehrsprachigkeits-Plugins verfügen die einzelnen Mediendateien nämlich über den zusätzlichen Punkt „Sprache“, bei dem Sie die Sprache festlegen können.

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Das ist zum Beispiel wichtig, wenn Ihre Website in mehreren Sprachen barrierefrei sein soll. Sehgeschädigte etwa können sich den Inhalt einer Website maschinell vorlesen lassen. Bei Bildern wird dann entsprechend der Titel beziehungsweise das Alt-Attribut vorgelesen. Diese sollten darum ebenfalls in die Sprache des Lesers übersetzt werden.

8. Binden Sie einen Sprachumschalter in Ihre Seite ein

Mit einem Sprachumschalter können Besucher Ihrer Website die Sprache ändern, in der sie Seiten und Beiträge zu sehen bekommen.

Wenn Sie Polylang installiert und aktiviert haben, wird der Sprachumschalter als Widget zu Ihrer Seite hinzugefügt. Ihre Widgets finden Sie über die Punkte DESIGN – WIDGETS in Ihrer Menüleiste.

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Ziehen Sie das Sprachumschalter-Widget einfach in den entsprechenden Widgetbereich, um es zu aktivieren. Wie genau Sie Widgets in Ihre Seite einbinden, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

In der Einstellungsbox können Sie nun verschiedene Optionen auswählen – zum Beispiel, ob die verschiedenen Sprachen mit ihren Namen oder bildlich als Länder-Fahnen dargestellt werden sollen.

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Auf unserer Beispielseite haben wir uns für beide Varianten entschieden: Der Sprachumschalter (den wir in die Sidebar eingebunden haben) zeigt hier die Fahne und den Namen der Sprache.

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Voilà – das war’s bereits. Vielleicht sind Sie selbst überrascht, wie einfach, übersichtlich und intuitiv sich Polylang bedienen lässt. Ihre Seite sollte nun problemlos auch in Englisch, Spanisch oder sogar Chinesisch laufen – nur bei Spezialfällen wie Plattdeutsch oder Elbisch stößt Polylang an seine Grenzen, was die Codierung betrifft 😉

Lassen Sie uns wissen, wenn Ihnen dieser Beitrag geholfen hat. Wenn Sie eine komplexe Website mit WordPress mehrsprachig anlegen möchten, greifen wir als Agentur Ihnen dabei gerne unter die Arme.

Jonas Rashedi

CEO

So profitieren Sie vom WooCommerce Social Login

So profitieren Sie vom WooCommerce Social Login

Lesezeit 5 minuten | 01.03.2018

Vielleicht ist Ihnen folgendes schon einmal passiert: Sie sind im Internet auf einen großartigen Online Shop gestoßen – und dort auch noch auf ein ansprechendes Produkt. Kurz haben Sie mit dem Gedanken gespielt, das Produkt zu kaufen… und sich dann dagegen entschieden.

Denn in dem Online Shop waren Sie noch nicht registriert.

Und bevor Sie sich nun einen weiteren Account auf einer weiteren Website erstellen, sind Sie schnell zu Amazon gesurft und haben das Produkt dort gekauft.

Ein WooCommerce Social Login hätte genau das verhindern können – die Gründe erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

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Quelle: pixabay.com

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1. Was ist der WooCommerce Social Login?

Um in Ihrem WooCommerce Online Shop Waren bestellen zu können, müssen Kunden normalerweise einen eigenen Nutzeraccount erstellen.

Genau das ist mit dem WooCommerce Social Login aber nicht mehr nötig. Wenn Sie die Social Login-Erweiterung für Ihren Online Shop erwerben, ist genau das nicht mehr nötig: Kunden können sich nun auch problemlos mit ihren Social Media-Accounts wie zum Beispiel ihrem Facebook- oder Instagram-Account einloggen.

2. Mit welchen Social Media-Accounts können sich Kunden in Ihren WooCommerce-Online Shop einloggen?

Grundsätzlich ist die Integration verschiedener sozialer Medien (und anderer Accounts) in Ihren Online Shop möglich. Dazu gehören (je nach Plugin):

  • Facebook
  • Google
  • Twitter
  • Instagram
  • Amazon
  • LinkedIn
  • Paypal
  • Disqus
  • Yahoo
  • VK (VKontakte, sozusagen das russische Facebook)
  • Foursquare
  • Windows Live

Facebook ist noch immer das beliebteste soziale Netzwerk für den Social Login, aber Instagram und Paypal holen immer mehr auf. Google+ hingegen wird im April 2019 eingestellt und spielt daher keine Rolle mehr. .

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Quelle: pixabay.com

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Praxistipp: Finden Sie heraus, welche sozialen Medien Ihre Besucher und Kunden besonders nutzen. Platzieren Sie die Buttons für den Social Login auf Ihrer Seite in der entsprechenden Reihenfolge. Hinweise darauf finden Sie zum Beispiel über die Social Login-Reports, die Sie in Ihrem WordPress-Backend einsehen können, sofern Sie ein Social Login-Plugin installiert haben.

3. Was sind die Vorteile des Social Login bei WooCommerce?

3.1 Nutzer, die Produkte in Ihrem Online Shop erwerben möchten, müssen keinen eigenen Account für Ihre Seite erstellen.

Das mag belanglos wirken, kann aber entscheidenden Einfluss auf Ihren Umsatz haben. Das zeigen auch Statistiken:

  • 86% aller Nutzer stören sich daran, neue Accounts erstellen zu müssen.
  • 37% der Nutzer, die einen Einkauf in einem Online Shop abgebrochen haben, taten dies, weil sie keinen eigenen Account erstellen wollten.
  • Umkehrt halten 77% der Nutzer einen Social Login für eine vertrauenswürdige Alternative zu einem herkömmlichen Login.
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Der Benutzer ist schon auf Ihrer Seite und möchte bei Ihnen ein Produkt kaufen. Mit der Einrichtung eines WooCommerce Social Logins räumen Sie also einfach die Hürden aus dem Weg, die ihn davon abhalten.

3.2. Nutzer müssen sich kein eigenes Passwort für Ihren Online Shop merken..

Die Vorteile eines Social Logins für Ihren Online Shop betreffen also nicht nur Neukunden, sondern auch jene Kunden, die erneut bei Ihnen kaufen möchten.

Theoretisch ist alles ganz einfach: Wer sein Passwort vergessen hat, kann einfach seine E-Mail-Adresse eingeben und sein Passwort per Mail wiederherstellen.

Das Problem: wenn es nicht unumgänglich ist, macht das fast niemand.

Laut einer Studie verlassen 92%  der Nutzer Ihre Seite, anstatt zu versuchen, ihren Login wiederherzustellen.

Mit einem Social Login können Sie dieses Problem vermeiden. Statt Ihren Kunden Hürden in den Weg zu legen, bauen Sie diese ab und erhöhen Ihre Chance auf erneute Verkäufe.

3.3 Der Verkaufsprozess in Ihrem Online Shop lässt sich schneller abwickeln.

Zeit ist Geld – das gilt nicht nur im Offline Business, sondern auch online. Denn wenn der Verkaufsprozess lange dauert, springen einige Kunden ab.

Das ist ungefähr vergleichbar mit einer langen Schlange im Supermarkt: Sie haben einen Salat, ein paar Kekse und etwas zu trinken aus dem Regal gegriffen – und sehen plötzlich, dass die Schlange an der Kasse mindestens zehn Meter lang ist. Sofern Sie die Produkte nicht unbedingt benötigen (Sie haben noch Wasser im Auto und eine Tiefkühlpizza in der Truhe), stellen Sie sie zurück und verlassen den Supermarkt, ohne etwas zu kaufen.

Übertragen auf Ihren WooCommerce-Shop bedeutet das: Mit einem Social Login sorgen Sie auch online für kurze Wartezeiten – und damit für mehr Umsatz.

4. WooCommerce Social Login – diese Anbieter gibt es

Prinzipiell hat jeder Programmierer die Möglichkeit, eine Social Login-Version für WooCommerce zu entwickeln. Daher verwundert es nicht, dass es auf dem Markt mehrere Plugins gibt.

Wir stellen Ihnen hier kurz drei Anbieter vor:

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  • Nextend Social Login: https://nextendweb.com/social-login/ Dieses Plugin wurde ebenfalls für verschiedene Online Shops programmiert, funktioniert aber auch mit WooCommerce. Die Installation auf einer Seite kostet einmalig 50 Dollar.

Unser Tipp: Achten Sie bei der Wahl des Plugins vor allem darauf, dass Sie auch in Zukunft kostenlose Updates bekommen. Die Präferenz für bestimmte soziale Netzwerke ändert sich rasant – daran sollte sich das Plugin in Zukunft anpassen.

Wir geben Ihnen an dieser Stelle keine Anleitung für die Installation des Social Login-Plugins, weil diese sich je nach Plugin unterscheidet. Üblicherweise stellen Ihnen aber alle Anbieter solcher Plugins diese Information zur Verfügung.

5. Lohnen sich die Kosten für den WooCommerce Social Login?

Um es kurz zu machen: prinzipiell ja. Die Anschaffungskosten für einen Social Login liegen bei allen oben genannten Anbietern unter 100 Dollar – und umgerechnet auch unter 100 Euro.

Da mit einem Social Login weniger Kunden im Verkaufsprozess abspringen werden, nehmen Sie dieses Geld mit einer überschaubaren Anzahl an Verkäufen (was natürlich auch von der Gewinnmarge Ihrer Produkte abhängt) wieder ein.

Übrigens: Statistiken besagen, dass die Bereitschaft, sich über einen Social Login einzuloggen, bei einer jungen Zielgruppe wesentlich höher ist – also bei jener Gruppe, die soziale Medien ohnehin am meisten nutzt. Gerade dann, wenn Sie Skateboards oder Mode für junge Erwachsene vertreiben, kann sich ein Social Login für Sie als besonders gewinnbringend erweisen.

Wir von Rashedi Consulting gehen übrigens davon aus, dass Social Logins in Zukunft immer wichtiger werden wird. Denn nicht nur soziale Medien gewinnen in unserem Alltag immer mehr an Bedeutung – auch kleine Läden drängen immer mehr ins ECommerce vor und machen den Big Playern wie Amazon oder Zalando Konkurrenz.

Wenn Sie Hilfe bei der Einrichtung oder Betreuung eines Online Shops benötigen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Natürlich implementieren wir auf Ihrer Seite auch gerne einen Social Login.  😉

Jonas Rashedi

CEO

Das sind WordPress Widgets – und so implementieren Sie sie auf Ihrer WordPress-Seite

Das sind WordPress Widgets – und so implementieren Sie sie auf Ihrer WordPress-Seite

Lesezeit 7 minuten | 20.02.2018

Wer schon einmal eine WordPress-Seite eingerichtet, kennt vermutlich Fenster wie „Suche“, „Kommentare“ und „letzte Beiträge“ in der Sidebar. Und manch einer wird diese Sidebar verflucht und sich gefragt haben, warum sie nicht einfach verschwindet.

Das klingt zwar nicht nach dem Beginn einer wunderbaren Freundschaft, aber doch nach einer ersten Bekanntschaft mit den so genannten Widgets.

Übrigens: diese Widgets können sehr praktisch sein, wenn man mit ihnen umgehen kann – und das ist im Endeffekt ziemlich einfach. In diesem Artikel erklären wir Ihnen alles, was Sie dazu wissen müssen.

1. Was sind WordPress Widgets?

Wörtlich aus dem Englischen übersetzt bedeutet „widget“ so viel wie „Vorrichtung“ oder „technische Spielerei“. Es handelt sich dabei um kleine Zusatz-Features, die Sie auf Ihrer Website implementieren können. Einige dieser Widgets werden von WordPress selbst angeboten. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Archive: Ein monatliches Archiv Ihrer Beiträge.
  • Kalender: Ein Kalender, der die Beiträge auf Ihrer Website anzeigt.
  • Neueste Kommentare: Hier werden die neuesten Kommentare auf Ihrer Website angezeigt.
  • Schlagwörter-Wolke: Eine Tag-Wolke mit den meistgenutzten Schlagwörtern auf Ihrer Website.
  • Suche: Ein Suchfenster mit Suchfunktion wird auf Ihrer Website angezeigt.
  • Individuelles Menü: dieses können Sie zu Ihrer Seitenleiste hinzufügen.
  • Neueste Beiträge: Hier werden übersichtlich die neuesten Beiträge angezeigt.
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An dieser Liste ist erkennbar, dass Widgets in der Regel jeweils ein spezifisches Zusatzfeature implementieren. Zudem besteht ihr primärer Nutzen darin, sowohl dem Admin als auch dem Besucher der Seite eine gute Orientierung auf der Website zu ermöglichen – diese Funktion erfüllen die neusten Beiträge ebenso wie der Kalender oder die Schlagwörter-Wolke.

Nehmen wir an, folgende Widgets sind in der Sidebar einer Seite implementiert:

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Auf der Website werden diese Widgets dann (natürlich abhängig vom WordPress Theme der Seite) folgendermaßen angezeigt:

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2. Widgetbereiche und Widgets – wie hängen sie zusammen?

Widgets können Sie auf Ihrer Seite nicht überall einfügen, sondern nur in extra dafür vorgesehene Bereiche. Diese werden durch das Theme definiert. Mit anderen Worten: Hier ist der Code von WordPress darauf ausgerichtet, dass er Widgets aufnehmen kann. Beliebte Widgetbereiche sind vor allem die Sidebar und der Footer.

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3. Was ist der Unterschied zwischen Plugins und Widgets?

Der Unterschied zwischen Plugins und Widgets ist sehr schwer zu verstehen, weil es sich nicht um einen prinzipiellen Unterschied handelt. Denn jedes Widget basiert wie ein Plugin auf einem Code, der die spezifische Funktion in die Website einfügt. Trotzdem unterscheidet WordPress selbst wiederum zwischen Widgets und Plugins. Plugins stellen einen eigenen Punkt in der Menüleiste da, wohingegen Widgets dem Menüpunkt „Design“ untergeordnet sind. Uns scheint daher folgende Unterscheidung am Sinnvollsten:

Widgets sind eine Art Plugin, die auf der Website für Besucher in eigens vorgesehenen Bereichen sichtbar sind und die die Orientierung auf der Seite erleichtern. Ihre Funktionsweise und Programmierung ähnelt der von Plugins sehr stark; dennoch werden sie von WordPress als eigener Seitenbaustein ausgewiesen.

Mit anderen Worten: Widgets sind eine Art Spezialform von Plugins, denen in der Programmstruktur von WordPress eine spezifische Rolle zugewiesen wurde. Alle Widgets wirken sich auf das Design der Seite aus, sind also auch im Frontend und damit für den Besucher sichtbar. Das ist nicht bei allen Plugins der Fall: ein SEO-Plugin zum Beispiel informiert den Admin über mögliche Keywords, das Ranking seiner Beiträge und vieles mehr – für den Besucher der Seite ist aber nicht erkennbar, ob der Admin überhaupt ein SEO-Plugin installiert hat oder nicht.

Die Unterscheidung zwischen Widgets und Plugins ist umso komplizierter, als manche Plugins neue Widgets in eine WordPress-Seite einfügen.

4. So fügen Sie Widgets in WordPress ein

Die Voraussetzung für das Nutzen von Widgets ist, dass Ihr WordPress Theme widgetfähig ist. Bei den meisten Themes, die Sie käuflich erwerben, ist das jedoch der Fall.

1. Loggen Sie sich ins Backend Ihrer WordPress-Seite ein.
2. Wählen Sie in der Menüleiste den Punkt DESIGN und den Untermenüpunkt WIDGETS aus.

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3. Ihnen wird nun links eine Übersicht aller verfügbaren Widgets angezeigt. Auf der rechten Seite sehen Sie eine Übersicht über
alle Widgetbereiche, zum Beispiel die Sidebar oder den Footer.

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Die Einbindung der Widgets in Ihre Site ist nun kinderleicht: Ziehen Sie die Widgets, die Sie in Ihre Seite integrieren wollen, einfach per Drag & Drop in die jeweiligen Widgetbereiche – fertig.

Im folgenden Beispiel haben wir per Drag & Drop das Kalender-Widget in die Sidebar mit aufgenommen:

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Übrigens: Per Drag & Drop können Sie auch die Reihenfolge der Widgets in Ihrer Sidebar sowie in den anderen Widgetbereichen ändern.

4. Bei einigen Widgets können Sie nun noch weitere Einstellungen vornehmen. In der Rubrik „Neueste Beiträge“ können Sie zum Beispiel definieren, wieviele Beiträge angezeigt werden sollen und ob das Veröffentlichungsdatum mit eingeblendet wird. Nehmen Sie hier die gewünschten Einstellungen vor und klicken Sie auf den SPEICHERN-Button.

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5. So deaktivieren und löschen Sie Widgets auf Ihrer Seite

verzichten wollen, um Ihre Seite möglichst schlank zu halten. Ein anderer Grund könnte darin liegen, dass WordPress Widgets seit einiger Zeit auch beim Wechsel eines Themes beibehält. Widgets – zum Beispiel zusätzlich Menüleisten – können unter einem neuen Theme zu einer sehr chaotischen Ansicht führen, so dass Sie hier schleunigst aufräumen sollten.

Das Löschen von Widgets funktioniert im Grunde genauso wie das Hinzufügen. Ziehen Sie die Widgets, die Sie von Ihrer Seite löschen möchten, einfach per Drag & Drop aus dem Widgetbereich hinaus.

Achtung: Beim Löschen der Widgets werden auch die Einstellungen, die Sie zu den einzelnen Widgets vorgenommen haben, gelöscht. Wenn Sie diese nicht verlieren möchten, ziehen Sie das Widget per Drag & Drop in den Bereich „Inaktive Widgets“ unten auf der Seite.

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6. So fügen Sie bei WordPress Social Media-Widgets in Ihre Sidebar oder Ihren Footer ein

Social Media Icons sind sehr beliebte Widgets, die heute auf kaum einer Website fehlen dürfen. Doch leider werden diese unter DESIGN – WIDGETS unter den verfügbaren Widgets nicht angezeigt. Was können Sie also tun, um Social Media-Icons als Widgets auf Ihrer Website einzublenden?

Eines vorab: Sie können Social Media Icons auch einfach per Plugin einfügen, zum Beispiel mit dem Plugin „Easy Social Icons“.

Für Social Media Icons als Widgets steht kein spezifisches Widget bereit. Der Grundansatz ist daher folgender: Sie fügen die Icons als Bilder, die wiederum auf Ihre Social Media-Portale verlinken, in ein Textfeld ein. Das geht folgendermaßen:

1. Laden Sie die Social Media-Icons, die Sie verwenden möchten, aus dem Internet herunter. Wir fügen an dieser Stelle keinen Link ein, aber wenn Sie über Google oder eine andere Suchmaschine suchen, werden Sie eine Vielzahl an Icons finden
2. Loggen Sie sich ins Backend Ihrer WordPress-Seite ein.
3. Laden Sie die Icons in Ihre WordPress-Bilddatenbank hoch.
4. Wählen Sie über die Menüleiste den Menüpunkt DESIGN – WIDGETS aus.
5. Erstellen Sie nun per Drag & Drop (siehe oben) ein Text-Widget in dem Widgetbereich, in dem Ihre Social Media-Icons
erscheinen sollen.

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6. Geben Sie dem Text-Widget einen Titel.
7. Fügen Sie den gewünschten Text sowie die Bilddateien der Social Media-Icons als HTML-Code ein. Der Titel kann zum Beispiel lauten: „Folge mir in den sozialen Medien:“. Der Code sieht entsprechend folgendermaßen aus:

<h3>Folge mir in den sozialen Medien:</h3>

<div><a href=“[Link auf Ihr Facebook-Profil]“>

<img title=“Facebook“ src=“[Pfad, unter dem das Facebook-Icon bei WordPress gespeichert ist]

“alt=“Facebook“ width=“35“ height=“35“ /></a></div>

Dazu drei Anmerkungen für die Werte, die Sie für sich persönlich ändern müssen:

a) Die URL für den Link auf Ihr Facebook-Profil finden Sie, indem Sie einfach Ihr Profil bei Facebook aufrufen, die URL aus der Zeile oben in Ihrem Browser kopieren und einfügen – also zum Beispiel: http://facebook.com/meinetollefirma. Das gilt entsprechend auch für die anderen sozialen Netzwerke.

b) Den genauen Speicherpfad der Bilder auf Ihrer WordPress-Seite finden Sie heraus, indem Sie das jeweilige Bild in der Medienbibliothek von WordPress ausfindig machen. Klicken Sie auf „Bearbeiten“. In der Box, die Ihnen nun angezeigt wird, finden Sie den Dateipfad, unter dem das Bild gespeichert ist, sowie den Dateinamen inklusive Speicherformat und das Datum des Uploads. Aus diesen Angaben setzen Sie nun die Angabe zusammen, die Sie in die obige Betreffzeile einfügen:

URL/[Jahreszahl des Uploads auf WordPress, z.B. 2019]/[Monat des Uploads auf WordPress, z.B. 02 für Februar]/[Name des Bildes].[Dateiformat]

Alternativ können Sie die Bilder auch einfach über den Button „Dateien hinzufügen“ direkt aus Ihrer Medienbibliothek hinzufügen.

Das sieht dann zum Beispiel so aus: https://meinetollefirma.files.wordpress.com/2019/02/twitter.png

c) Die Angaben „width“ und „height“ beziehen sich auf die Größe, in der die Icons dargestellt werden. Sie müssen den Wert „35“, den wir oben eingegeben haben, nicht übernehmen – er ist aber bereits eine gute Orientierung. Probieren Sie einfach andere Werte, z.B. 25, 30 und 37 aus, bis Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind.

8. Fügen Sie weitere Social Media-Links und -Icons vor dem abschließenden „</div>“ ein. Die Werte für Instagram sind entsprechend folgende:

<a href=”“[Link”>
<img title=”“Instagram“” src=”“[Pfad,” alt=”“Instagram“” width=”“35“” height=”“35“” /></a>

Wenn Sie also beispielsweise Facebook, Instagram und Twitter verlinken wollen – wir haben außerdem noch eine kleines Dankesnotiz hinzugefügt –, sieht der Code folgendermaßen aus:

<h3>Folge mir in den sozialen Medien:</h3>
<div><a href=”“https://facebook.com/meinetollefirma“”>
<img title=”“Facebook“” src=”“https://meinetollefirma.files.wordpress.com/2019/02/facebook.png“” alt=”“Facebook“” width=”“35“” height=”“35“” /></a>
<a href=”“https://instagram.com/meinetollefirma“”>
<img title=”“Instagram“” src=”“https://meinetollefirma.files.wordpress.com/2019/02/instagram.png“” alt=”“Instagram“” width=”“35“” height=”“35“” /></a>
<a href=”“https://twitter.com/meinetollefirma“”>
<img title=”“Twitter“” src=”“https://meinetollefirma.files.wordpress.com/2019/02/twitter.png“” alt=”“Instagram“” width=”“35“” height=”“35“” /></a></div>
<p>Vielen Dank fürs Abonnieren!</p>

Auch wir danken – und zwar Ihnen dafür, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wir hoffen, Sie haben ein Grundverständnis dafür bekommen, was Widgets sind und haben vielleicht bereits auf Ihrer eigenen Seite ein bisschen mit diesen kleinen Bausteinen experimentiert.

Genau das lieben wir an WordPress: dass die Handhabung in der Regel so einfach ist. Bei komplizierteren Projekten sind wir als Agentur gerne für Sie da.

Jonas Rashedi

CEO

WordPress Multisite – So erstellen Sie mehrere Seiten unter einem Dach und verwalten diese mit nur einer WordPress Installation

WordPress Multisite – So erstellen Sie mehrere Seiten unter einem Dach und verwalten diese mit nur einer WordPress Installation

Lesezeit 9 minuten | 13.02.2018

Was ist WordPress Multisite?

Mit WordPress Multisite können Sie mehrere WordPress-Seiten gleichzeitig einrichten – mit nur einer Installation. Auf diese Weise können Sie mit verhältnismäßig wenig Aufwand ein ganzes Netzwerk von Seiten einrichten. WordPress richtet dabei nicht für jede Seite eine eigene Domain ein, sondern betreibt mehrere Sites unter einer Hauptdomain.

Die WordPress Multisite Vorteile – und was gegen eine Multisite spricht

Vorteil 1: Sie können mehrere Seiten unter einer Domain betreiben.

Als Unternehmen können Sie eigenständige Bereiche für Ihre verschiedenen Geschäftszweige oder Abteilungen einrichten – und diese unter einer Domain behalten.

Vorteil 2: Sie sparen Serverplatz, weil Themes und Plugins nur einmal gespeichert werden

Da Sie für Ihre WordPress Multisite nur eine WordPress-Installation benötigen, müssen Sie auch Plugins und Themes nur ein einziges Mal speichern und installieren.

Vorteil 3: Admins erhalten Zugriffsrechte nur für bestimmte Bereiche

Auf einer Multisite können Sie als Super-Admin Admins Zugriff auf spezifische Bereiche der Website zuordnen. Der Marketing-Beauftragte Ihrer Niederlassung in Karlsruhe erhält so zum Beispiel nur Zugriff auf die Seite der Multisite, die sein Zuständigkeitsbegriff betrifft, also auf karlsruhe.unternehmenxyz.de. In die WordPress Seiten Ihrer Niederlassungen in Bremen, Düsseldorf oder Berlin kann er sich hingegen nicht einloggen.

Nachteil: Probleme betreffen alle Seiten Ihrer Multisite

Wenn Sie WordPress, Themes und Plugins nur einmal installieren, treten eventuelle Probleme gleich auf allen Seiten auf. Ihre Website wurde gehackt? Alle Seiten sind betroffen. Ein Update ist schiefgelaufen? Alle Seiten sind betroffen. Außerdem sind nicht alle Plugins für Multisites geeignet – die wichtigsten im Normalfall aber schon.

Ist WordPress Multisite für Sie geeignet?

Das Einrichten einer WordPress Multisite kann sich für Sie in den folgenden Situationen lohnen:

1. Sie sind ein Unternehmen mit mehreren Unterabteilungen, Geschäftszweigen, Hauptprodukten oder Niederlassungen.

Nehmen wir an, das fiktive Logistik-Unternehmen Werner-Logistik bietet mit LKWs, Güterverkehr und Schiff verschiedene Transportarten an und wird von Kunden spezifisch nach diesen angefragt. Außerdem ist das Unternehmen intern in diese Geschäftsbereiche gegliedert. In diesem Fall kann die Einrichtung einer Multisite die richtige Lösung sein. Diese könnte zum Beispiel folgendermaßen aussehen:

www.werner-logistik.de
mit den Subdomains:
strasse.werner-logistik.de
schiene.werner-logistik.de
schiff.werner-logistik.de
Der Superadmin kann nun entscheiden, ob diese Seiten im gleichen Design/Theme gehalten sein oder sich auch optisch voneinander unterscheiden sollen. Auf jeden Fall kann er nun Admin-Accounts für die verschiedenen Abteilungen erstellen. Diese können ihren Content nun eigenständig bearbeiten und anpassen, ohne Zugriff auf die anderen Seiten des Unternehmens zu haben.

2. Sie möchten eine mehrsprachige Seite betreiben.

In der Standard-Installation ist WordPress zunächst nicht mehrsprachig. Wenn Sie eine mehrsprachige WordPress-Seite verwenden möchten, ist das Anlegen einer Multisite eine Möglichkeit von vielen. Alternativ können Sie zum Beispiel auch Plugins wie Polylang oder WPML installieren. Ihr Restaurant direkt am Frankfurter Flughafen wäre dann zum Beispiel in sechs Sprachen unter folgenden Domains zu erreichen:
de.italianfoodffm.de
eng.italianfoodffm.de
fr.italianfoodffm.de
chn.italianfoodffm.de

3. Sie möchten unter derselben Domain einen internen Bereich für Ihre Seite einrichten.

Viele Unternehmen möchten gerne einen internen Bereich einrichten. Dieser soll zwar einerseits von der normalen Domain getrennt sein, die auf Marketing und Kundengewinnung ausgerichtet ist. Trotzdem soll der interne Bereich aber unter demselben Dach stehen

Die Gründe dafür können zahlreich sein: Für einige mag es sich runder anfühlen, auch den internen Bereich unter der Hauptdomain zu fassen. Andere möchten aus Gründen des Brandings, dass ihr Unternehmen digital als Einheit auftritt und nicht auf einer Vielzahl von Domains zu finden ist – das könnte den Kunden am Ende noch verwirren. Auch der Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen mag es zuträglich sein, wenn diese sich auch mit der Domain des Unternehmens verbunden fühlen.

In all diesen Fällen ist die Einrichtung einer WordPress Multisite eine sehr gute Lösung. Das gleiche gilt auch für Websites aus dem Bildungsbereich. So ließe sich zum Beispiel die Subdomain intern.gymnasium-donaustadt.de einrichten. Hier können Lehrer Materialien einstellen und Schüler sich über Vertretungspläne und ähnliches informieren. Der interne Bereich ist damit zwar von der Hauptdomain getrennt, gehört aber gleichzeitig dennoch dazu.

4. Sie möchten ein Blog-Netzwerk einrichten

Zugegeben: vermutlich sind Sie hiervon nicht betroffen. Der Vollständigkeit halber möchten wir diese Option an dieser Stelle aber nicht aussparen.

Bei einem Blog-Netzwerk können mehrere Blogs unter derselben Domain betrieben werden.

Ein prominentes Beispiel dafür ist WordPress selbst. Denn WordPress lässt sich nicht nur auf einer eigenen Domain installieren. Nutzer haben darüber hinaus auch die Möglichkeit, WordPress über die Hauptdomain wordpress.com zu nutzen. Dort können sie eine eigene Seite einrichten, deren Name durch einen Punkt mit der Hauptdomain verbunden ist, zum Beispiel www.meinblog.wordpress.com.

Übrigens: Wenn Sie mehrere Blogs parallel einrichten möchten, ist WordPress Multisite vermutlich nicht die richtige Wahl für Sie. Denn diese Blogs haben im Normalfall verschiedene Themen zum Gegenstand und sollten daher auch auf separaten Domains angelegt werden.

WordPress Multisite als Subdomain oder als Subverzeichnis?

Wenn Sie eine WordPress Multisite einrichten, müssen Sie sich entscheiden, ob Sie die verschiedenen Sites Ihrer Multisite als Subdomains oder Subverzeichnisse betreiben möchten.

Subdomains stehen vor der Domain und sind über einen Punkt mit dieser verbunden.

Ein Beispiel dafür ist der TV-Sender Sky: Um mit Netflix, Maxdome und Amazon Prime konkurrieren zu können, hat Sky eine neue Tarifoption ins Leben gerufen: Sky Ticket. Skyticket befindet sich nicht – wie Sie es zunächst vielleicht erwarten würden – unter der Domain www.sky.de/skyticket, sondern unter der Subdomain www.skyticket.sky.de.

Ein Subverzeichnis ist hingegen das, was hinter dem Slash in der Webadresse steht. Deshalb sind Subverzeichnisse oft nur schwer von den einzelnen Seiten einer Website zu unterscheiden. Allein an der URL können Sie nicht erkennen, ob es sich bei www.werner-logisitk.de/bremen um ein Subverzeichnis oder die Seite zum Standort Bremen handelt. Die Struktur ist aber eine grundsätzlich andere: das Subverzeichnis kann ein anderes oder zumindest variiertes Theme verwenden und über eigene Administratoren verfügen.

Für die Verwaltung Ihrer Seite spielt es zunächst einmal keine Rolle, ob Sie für die einzelnen Sites Subdomains oder Subverzeichnisse anlegen. Vielleicht entscheidet am Ende also schlichtweg Ihr ästhetisches Empfinden.

Dabei möchten wir Sie jedoch auf eine Sache hinweisen: Google fasst Subdomains als eigenständige Seiten auf, rechnet Subverzeichnisse jedoch zu der übergeordneten Domain hinzu. Ihre Entscheidung für eine der Varianten sollte sich also unbedingt in Ihre SEO-Strategie einfügen.

So installieren Sie WordPress Multisite

Im Grunde unterscheidet sich eine WordPress Multisite kaum von der Standard-WordPress Installation. Der Code ist im Grunde genommen der gleiche, die wichtigsten Dateien ebenfalls und auch die Anlage der Ordner ist identisch.

Das Praktische: Wenn Sie WordPress installieren, installieren Sie zugleich WordPress Multisite. Diese Funktion ist lediglich deaktiviert.

Achtung: Wenn Sie bereits eine Website haben und diese in eine WordPress Multisite umwandeln wollen, erstellen Sie vorher unbedingt ein Backup.

Aktivieren Sie WordPress Multisite mit den folgenden Schritten:

  1. Greifen Sie über ein FTP-Programm – als kostenloses Programm empfehlen wir Ihnen FileZilla – auf Ihren Server zu.
  2. Suchen Sie in Ihrem WordPress-Ordner auf dem Server die Datei wp-config.php.
  3. Kopieren Sie die Datei auf Ihren Rechner, öffnen Sie sie (zum Beispiel mit Notepad++) und fügen Sie vor der Zeile „That’s all, stop editing! Happy blogging.“ bzw. bei deutscher WordPress-Installation vor die Zeile „Das war’s, Schluss mit dem Bearbeiten! Viel Spaß beim Bloggen.“ folgenden Code hinzu:define(‘WP_ALLOW_MULTISITE’, true );

  4. Vor diese Zeile soll der Code-Schnipsel eingefügt werden.
    Hier wurde der Code bereits eingefügt.
  5. Speichern Sie das Dokument und überspielen Sie die überarbeitete Datei wp-config.php auf Ihren Server.
  6. Loggen Sie sich ins Backend Ihrer WordPress-Seite ein.
  7. Wählen Sie in der Menüleiste den Punkt WERKZEUGE und anschließend NETZWERK-EINRICHTUNG aus.
  8. Sie befinden sich nun auf der Seite, die für die Einrichtung Ihrer Multisite zuständig ist. Doch auch hier müssen Sie nicht sonderlich viel machen. Geben Sie einfach einen Netzwerktitel und die E-Mail-Adresse des Administrators (vermutlich also ihre eigene) ein.
    Achtung: Falls WordPress Ihnen das obige Formular nicht einblendet, kann das daran liegen, dass Sie Ihre Plugins nicht deaktiviert haben. Diese müssen Sie zunächst deaktivieren, damit WordPress das Formular anzeigt. Wählen Sie dazu den Menüpunkt PLUGINS aus, deaktivieren Sie Ihre Plugins und kehren Sie auf die Seite WERKZEUGE – NETZWERK-EINRICHTUNG zurück.
  9. Klicken Sie auf den INSTALLIEREN-Button.
  10. WordPress fordert Sie nun auf, zwei Dateien anzupassen. Dabei handelt es sich um die Dateien wp-config.php sowie .htaccess auf Ihrem Server.
  11. Loggen Sie sich dazu wieder über den FTP-Zugang in Ihren Webserver ein (vgl. die Schritte 1-4). Fügen Sie die Codeabschnitte aus WordPress per Copy/Paste in die entsprechenden Dokumente ein.
    Bei der wp-config.php-Datei ergänzen Sie also den in den Schritten 1-4 eingefügten Codeschnipsel.
    Bei der .htaccess-Datei hingegen löschen Sie den kompletten Inhalt und fügen den neuen Codeabschnitt ein.

Herzlichen Glückwunsch: Ihre WordPress Multipage ist nun vollständig installiert!

So verwalten Sie WordPress Multisite

Loggen Sie sich erneut in das WordPress-Backend Ihrer Website ein.
In der Menüleiste wird nun links unter „Startseite“ der Menüpunkt „Meine Websites“ eingeblendet.

Daran erkennen Sie bereits, dass die Umstellung auf WordPress Multisite erfolgreich war. Denn über diesen Menüpunkt erhalten Sie einen Überblick über Ihre verschiedenen Websites. Davon gibt es zwar bislang erst eine (nämlich Ihre ursprüngliche Seite), aber wir zeigen Ihnen gleich, wie Sie das ändern können.

Die neue Rolle: der Super-Admin

Stellen Sie sich die Multisite vor wie ein großes Unternehmen. Es gibt verschiedene Abteilungen mit jeweils einem Geschäftsführer – und zusätzlich einen Geschäftsführer, der für das gesamte Unternehmen verantwortlich ist. Dieser Geschäftsführer heißt auf einer WordPress Multisite „Super-Admin“.

Auf einer einfachen Seite gibt es flache Hierarchien: es gibt einen (oder mehrere) Administratoren/Admins für die Seite. Weitere Benutzer bekommen andere Benutzerrollen mit verschiedenen Autorisierungen zugewiesen. Sie sind Redakteure, Autoren oder Mitarbeiter. Redakteure können jeden Beitrag ansehen, löschen, bearbeiten und veröffentlichen, Autoren jedoch nur ihre eigenen Beiträge. Mitarbeiter dürfen zwar eigene Beiträge verfassen, diese aber nicht veröffentlichen. Weder Redakteure noch Autoren noch Mitarbeiter aber können Änderungen am Design vornehmen.

An diesen Rollen hat sich auch auf einer WordPress-Multisite nichts geändert. Mit einer Ausnahme: Der Admin einer Site ist nun ebenfalls in seinen Kompetenzen beschränkt. Denn über ihm steht jetzt der Super-Admin, der die WordPress Multisite verwaltet. Der Admin ist nur noch der Admin für eine einzelne Seite in diesem Multisite-Netzwerk.

Das bedeutet auch, dass der Super-Admin seinen Handlungsrahmen beschränken kann. So kann der Super-Admin zum Beispiel nur bestimmte Themes oder Plugins für sein Netzwerk zulassen. Das bedeutet, dass der Admin nur aus diesen Themes oder Plugins auswählen kann. Er kann nicht – wie ein gewöhnlicher Admin auf einer gewöhnlichen WordPress-Website, Themes und Plugins installieren, wie es ihm gefällt – außer der Super-Admin gibt ihm dazu die Berechtigung.

Wir gratulieren Ihnen also, wenn Sie Super-Admin sind: Sie sind jetzt sehr mächtig. Wenn Sie hingegen Admin sind, stellen Sie sich unbedingt gut mit Ihrem Super-Admin: bringen Sie ihm Kaffee an seinem Schreibtisch vorbei, massieren Sie seine Füße und machen Sie ihm hin und wieder Komplimente – vielleicht lässt er Ihnen dann mehr Freiraum.

Spaß beiseite: Diese Hierarchiestruktur ist natürlich von WordPress bewusst eingerichtet, damit Sicherheitseinstellungen, Corporate Design und anderes im Webauftritt eines Unternehmens einheitlich geregelt sind. Wenn Sie mit Ihrem Unternehmen eine Multisite betreiben, ist es in der Regel sinnvoll, Backups über dasselbe Plugin vorzunehmen und auch das Design Ihrer verschiedenen Sites einheitlich zu halten.

Verdeutlichen wir diesen Punkt an einem Beispiel. Eingangs des Artikels hatten wir Ihnen bereits ein Beispiel für eine Multisite vorgestellt. Das fiktive Logistik-Unternehmen werner-logistik.de verfügt dabei über drei Unterabteilung, die jeweils eine eigene Site auf der Multisite des Unternehmens bekommen:
strasse.werner-logistik.de
schiene.werner-logistik.de
schiff.werner-logistik.de

Der Online Marketing-Chef der Firma – nennen wir ihn Jörg – ist der Super-Admin, der das WordPress Multisite-Netzwerk verwaltet. Er erstellt für die Marketing-Chefs der einzelnen Abteilungen jeweils einen Admin-Account.

Damit wird Johanna Admin der Site strasse.werner-logistik.de, Felix wird Admin der Site schiene.werner-logistik.de und Elvira wird Admin der Site schiff.werner-logistik.de.

Wenn die einzelnen Abteilungen nun die Inhalte ihrer Seiten ändern möchten, eine neue Marketingmaßnahme durchführen möchten, müssen sie nicht immer auf Jörg zukommen. Das ist praktisch für Jörg, denn er hat viel zu tun. Gleichzeitig weiß Jörg aber auch, dass die einzelnen Abteilungen nur begrenzten Schaden auf der Seite anrichten können, denn sie können nur genau das tun, was er ihnen vorher erlaubt hat.

Gesetzt den Fall, Admin Felix möchte auf der Site schiene.werner-logistik.de einen Newsletter einrichten. Jörg hat in der Netzwerkverwaltung der Multisite zuvor ein Newsletter-Plugin für alle Abteilungen freigeschaltet. Felix kann dieses Plugin nun eigenständig aktivieren und einrichten, weil er als Admin dafür die Kompetenzen hat. Gleichzeitig muss Jörg sich aber keine Sorgen machen, dass Felix das Plugin eines wenig vertrauenswürdigen Anbieters auswählt.

Netzwerkverwaltung

Über den Menüpunkt EINSTELLUNGEN gelangen Sie zu den Netzwerk-Einstellungen. Hier können Sie nicht nur den Titel des Netzwerkes ändern, sondern eine Vielzahl weiterer Einstellungen vornehmen:

  • Netzwerk-Titel: Hier können Sie den Titel Ihres Netzwerkes ändern.
  • E-Mail-Adresse Netzwerk-Administrator: Hier können Sie die E-Mail-Adresse des Super-Admins (also Ihre eigene) ändern. Zum Beispiel dann, wenn Sie sich ursprünglich mit Ihrer gewöhnlichen E-Mail-Adresse angemeldet hatten, aber nun eine eigene E-Mail-Adresse für Ihre Super-Admin-Tätigkeit eingerichtet haben.
  • Erlaube neue Registrierungen: Legen Sie fest, wer sich registrieren kann und welche Autorisierungen er bekommt.
  • Registrierungs-Benachrichtigung: Entscheiden Sie, ob Sie von Registrierungen automatisch per Mail erfahren möchten.
  • Neue Benutzer hinzufügen: Legen Sie fest, ob die Admins der einzelnen Websites Ihrer Multisite selbst neue Benutzer hinzufügen dürfen.
  • Verbotene Namen für Website-Adressen: Die Namen, die Sie hier eintragen, dürfen Benutzer nicht als Website-Adresse verwenden.
  • Registrierung für E-Mail-Domains limitieren: Sie können den Zugang auf Nutzer mit einer bestimmten E-Mail-Domain beschränken. Zum Beispiel können sich festlegen, dass sich nur Benutzer mit Ihrer Firmen-Domain anmelden können – im obigen Beispiel also nur jene, deren E-Mail-Adresse auf …@werner-logistik.de endet.
  • Geblockte E-Mail-Domains: Sie können Nutzer mit einer bestimmten Domain von der Registrierung ausschließen.

Wir hoffen, dass Ihnen der Artikel geholfen hat, eine WordPress Multisite einzurichten. Wenn Sie Ihre WordPress Multisite vom Profi umsetzen lassen möchten, wenden Sie sich gerne an uns.

Jonas Rashedi

Gründer/Geschäftsführer

Erfolgsgeschichte: So startet eine kleine Boutique mit ihrem Online Shop durch

Erfolgsgeschichte: So startet eine kleine Boutique mit ihrem Online Shop durch

Die Kundin: Esther Laut, Gründerin von Minette

Esther hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht: Seit ein paar Jahren betreibt sie in Karlsruhe eine Boutique für „Modemädchen“, wie sie selbst sagt. Doch Minette ist nicht nur ein einfaches Geschäft, sondern zugleich eine Community für Lifestyle und die neuesten Trends. Aus diesem Grund setzt Esther stark auf Instagram, wo sie regelmäßige neue Kleidungsstücke und Accessoires vorstellt. Das besondere an Minette: diese Boutique gehört zu keiner großen Kette, sondern wird von Esther allein geführt. Sie selbst wählt alle Kleidungsstücke aus, die sich in ihrem Sortiment finden.

Phase 1: Das Problem

Über Instagram erreichten Esther immer wieder Anfragen, ob sie die Ware auch verschicken würde. Zusätzliche Anfragen gingen per E-Mail und WhatsApp bei ihr ein. Und nicht nur das: Auch im Laden fragten Kunden immer wieder, ob sie auch online einkaufen könnten.

Esther ging deshalb dazu über, Ware auf Kundenwunsch hin zu verschicken. Dabei erwies es sich jedoch als äußerst aufwendig, schriftliche Anfragen über verschiedene Kanäle händisch zu bearbeiten und dabei nicht die Übersicht zu verlieren. Esther musste alle Anfragen im Blick behalten, Rechnungen schreiben, zügig die Ware verschicken, den Zahlungseingang überprüfen und zusätzlich diese irregulären Anfragen irgendwie in ihre Buchhaltung integrieren. Kurzum: alles war sehr aufwendig.

Schon öfters hatte Esther deshalb mit dem Gedanken gespielt, auf ihrer Seite einen eigenen Online Shop einrichten zu lassen. Zunächst hielten sie ihre Bedenken jedoch davon ab: Lohnt sich so ein Online Shop wirklich für eine kleine Boutique? Kostet das nicht viel zu viel? Und macht sie sich damit nicht das Leben unnötig schwer?

Phase 2: Die Lösung

Als sie letztlich in einem Meer aus Versandanfragen ertrank, konnte sich Esther letztlich doch dazu durchringen und fragte unverbindlich bei uns an. Sie war anfangs zwar sehr zögerlich, aber nach einer individuellen Prüfung ihrer Situation war uns klar: ein Online Shop ist für Esther genau die richtige Lösung. Unter anderem deshalb, weil sie auf Instagram sehr aktiv war – und Instagram sich hervorragend mit einem Online Shop verknüpfen lässt. Esther entschied sich deshalb dafür, es zu versuchen – und wir knieten uns voll rein, um ihr zu zeigen, dass diese Entscheidung goldrichtig war.

Als Softwarelösung haben wir uns für WooCommerce entschieden, da WooCommerce sehr einfach zu bedienen ist. Uns ist wichtig, dass Esther eigenständig mit ihrem Online Shop arbeiten kann, ohne immer auf unsere Hilfe angewiesen zu sein.

Phase 3: Die Umsetzung

Einen Online Shop einzurichten, bedeutet anfangs einen Mehraufwand. Klar, das Programmieren und alles Technische erledigen wir als Agentur. Trotzdem müssen aber alle Produkte ansprechend fotografiert, beschrieben und eingestellt werden – und das erforderte auch Esthers persönlichen Einsatz.

Um den Stress am Anfang etwas herunterzufahren, entschieden wir uns für eine sehr spielerische Variante. Da gerade Weihnachtszeit war, konzipierten wir mit Esther einen Online Shop-Adventskalender. Jeden Tag launchte Esther in ihrem Online Shop ein neues Produkt. So hatte sie die Möglichkeit, sich erst einmal selbst an die Handhabung des Shops zu gewöhnen und konnte so nach und nach ihre Produkte integrieren. Zusätzlich implementierten wir für Esther die Instagram-Shopping-Funktion. Mit dieser gelangt der Kunde mit nur zwei Klicks von Instagram auf die jeweilige Produktseite in Esthers Online Shop.

Phase 4: Erste Erfolge

Die Produkte aus Esthers Adventskalender haben wir zusätzlich über Instagram und Facebook beworben. Jeden Tag haben wir jeweils ein neues Produkt gelauncht – und die meisten waren noch am selben Tag ausverkauft.

Doch der Erfolg trug sich bis weit über die Adventszeit hinaus. Esther fand über ihren Adventskalender nicht nur neue Follower und Abonnenten, sondern konnte auch an den Weihnachtstagen weiteren Umsatz machen. In dieser Zeit haben viele Kunden Geld und Zeit – aber kein Laden ist geöffnet. In der Folge landet dieses Geld also bei den wenigen großen Unternehmen, die einen Online Shop haben. Kleine Läden gehen hierbei also üblicherweise leer aus. Nicht so Esther, die selbst überrascht war, wie an den Feiertagen in ihrem Minette Online Shop die Post abging.

Phase 5: Die Perspektive

Esther ist es gelungen, den Schwung der Eröffnung ihres Online Shops mitzunehmen. Sie macht über den Online Shop weiterhin sehr guten Umsatz – und kann sogar Synergien beobachten. So gibt es zum Beispiel Kunden aus der Region, die ein Produkt online entdecken, dieses aber gerne selbst abholen möchten, um sich die Versandkosten zu sparen. Diese Kunden werden also über den Online Shop auf Minette aufmerksam, kommen dann aber persönlich im Laden vorbei. Dabei lernen sie nicht nur Esther persönlich kennen, sondern stöbern auch weiter im Sortiment.

Mittlerweile ist Esther mit der Funktionsweise des Shops gut vertraut und hat feste Abläufe entwickelt. Neue Produkte stellt sie ohne Schwierigkeiten selbst ein. Zugleich gibt es ihr Sicherheit, zu wissen, dass sie bei Problemen immer einen Ansprechpartner hat.

Prinzipiell hat sich ein Prinzip für Minette als besonders erfolgreich herausgestellt: Produktfotos und -beschreibungen über Instagram, die dann zusätzlich per Anzeige beworben werden. So erreicht Esther zugleich ihren Kundenstamm und neue Kunden, wobei sie ihre Community beständig ausbaut.

Anfängliche Bedenken – und was Esther heute dazu sagt

Esther hatte am Anfang fünf wesentliche Bedenken gegen einen eigenen Online Shop. Diese Bedenken haben sich für sie im Nachhinein zerstreut:

Einwand 1: Als kleine Boutique ist so ein Online Shop für sie nicht umsetzbar.

Das sagt Esther heute: Ich war selbst überrascht, wie problemlos die Einrichtung des Online Shops funktioniert hat. Mittlerweile habe ich feste Routinen, wie ich die Bestellungen abarbeite. Dadurch ist der Shop fest in meinen Betriebsalltag integriert. Interessant finde ich, dass ich jetzt auch Kunden aus ganz anderen Teilen Deutschlands erreiche – und sogar aus dem Ausland. Besonders beeindruckt hat mich, wie ich durch die Anzeigen auf Instagram und Facebook plötzlich viel mehr Reichweite gewonnen habe. Vorher hätte ich gedacht, dass ich hier neben Zalando, Amazon und anderen kaum eine Chance habe, gesehen zu werden – Pustekuchen!

Einwand 2: Ein Online Shop ist zu teuer.

Das sagt Esther heute: Ganz billig ist ein Online Shop wirklich nicht, keine Frage. Die hohen Kosten haben mir am Anfang tatsächlich die meisten Sorgen gemacht. Werde ich das alles wieder rausbekommen oder verhebe ich mich damit? Mittlerweile zeichnet sich ab, dass ich die Investition für den Shop vermutlich bereits in diesem Jahr durch Gewinne wieder reinholen werde – vor allem deshalb, weil der Shop mit der Instagram-Verknüpfung spezifisch für mein Business angepasst wurde. Heute sehe ich es so: Ich habe meine Ladenfläche digital massiv vergrößert, ohne anzubauen. Und die Kosten für die Einrichtung eines Online Shops sind gegenüber den Kosten für einen wirklichen Anbau dann doch relativ gering.

Einwand 3: Der Versand der Waren ist aufwendig und kompliziert.

Auch dieser Punkt hat mir anfangs Sorgen bereitet. Heute kann ich sagen: stimmt nicht. Dank einer DHL-Integration kann ich die Versandlabels direkt mit den Bestellungen ausdrucken. Das heißt für mich: Bestellung anklicken, Label drucken, Ware in den Karton packen und fertig. Viel einfacher geht es wirklich nicht.

Einwand 4: Manche Kunden werden bestellen, ohne zu zahlen. Muss ich meinem Geld hinterherlaufen?

Natürlich sind die meisten meiner Kunden sehr zuverlässig. Trotzdem hatte ich anfangs Bedenken, dass die Zahlungsmoral in einem Online Shop nicht unbedingt die beste ist – gerade dann, wenn ich anonym Kunden in ganz Deutschland und darüber hinaus anspreche. Man hört da ja immer so Geschichten… Im Nachhinein kann ich sagen, dass diese Sorge völlig unbegründet war. In meinem Online Shop zahlen die Kunden nämlich direkt bei der Bestellung über Paypal, Kreditkarte oder Lastschrift. Wenn eine Bestellung bei mir eingeht, ist diese somit auch direkt schon bezahlt. Darum kann ich die Ware einfach versenden, ohne mir Sorgen machen zu müssen.

Einwand 5: Im Versandhandel gibt es viele Retouren. Bleibe ich also letztlich auf Ware sitzen, die ich dann nicht mehr verkaufen kann?

Was soll ich sagen… die Retourquote liegt bei mir im Moment bei 10 Prozent. Das ist ein hervorragender Wert, mit dem ich gut kalkulieren kann. Ich muss aber dazu sagen, dass ich meine Ware bereits im Voraus sehr bedacht auswähle und individuell auf Qualität überprüfe. Das trägt natürlich dazu bei, dass meine Produkte nicht nur im Internet gut aussehen, sondern meinen Kunden auch wirklich gefallen.

Fazit: Die Gründe für Esthers Erfolg

Für Esther Laut und ihren Minette Store ist der Online Shop ein voller Erfolg! Dieses Beispiel zeigt, dass es sich auch für kleine Unternehmen, Ladengeschäfte und Boutiquen lohnt, den Weg in die digitale Verkaufswelt zu gehen – vor allem dann, wenn der Online Shop über Verknüpfungen mit Social Media-Plattformen und durchdachte Werbung strategisch eingerichtet wird.

Gerade in Karlsruhe ist Esther eine absolute Vorreiterin. Unternehmen in ihrer Größe, die über einen eigenen Online Shop verfügen, lassen sich hier an einer Hand abzählen. Dass Esther sich so früh strategisch positioniert hat, hilft auch ihrem Ranking bei Google enorm. Hier erzielt sie plötzlich viel bessere Ergebnisse in der Suche – auch dank fehlender Konkurrenz.

Im Nachhinein ist Esther sehr glücklich über ihre Entscheidung, einen eigenen Online Shop einrichten zu lassen. Sie konnte ihren Kundenstamm erweitern, ihre Reichweite ausbauen, ihren Umsatz steigern und sich außerdem auf Instagram weiter austoben, was ihr persönlich Spaß macht. Und sie ist neugierig, wie viele weitere Kunden sie in diesem Jahr gewinnen wird…

Wir sind jedenfalls gespannt, wo die Reise für Esther und Minette hingeht und drücken die Daumen!

Jonas Rashedi

Gründer/Geschäftsführer




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So installieren Sie ein WordPress Theme

So installieren Sie ein WordPress Theme

Lesezeit 8 minuten | 24.01.2018

1. Einleitung

Wenn Sie WordPress auf Ihrer Seite installiert haben, ist diese erstmal nackt. Damit Sie so niemandem gegenübertreten müssen, kleidet WordPress Ihre Website zunächst in ein Standard-Theme, das sich je nach WordPress-Version unterscheidet. Das neue Standard-Theme von WordPress 5 ist zum Beispiel „Twenty Nineteen“.

Diese Standard-Themes sehen zwar nicht schlecht aus, aber wirklich schön sind sie auch nicht. Vor allem sind sie in ihren Grundfunktionen und -möglichkeiten sehr schlicht gehalten.

2. Theme auswählen

In Ausnahmefällen kann es für Sie sinnvoll sein, dieses Standard-Theme zu behalten. In den allermeisten Fällen muss aber schnell ein neues Theme her: eines, das wirklich zu Ihrem Unternehmen passt. Und das Ihnen nicht nur vom Design her aus der Seele spricht, sondern auch die Funktionen umfasst oder aufnehmen kann, die Sie wirklich benötigen.

Das Gute ist: Im Internet finden Sie viele Themes, die Sie für einen überschaubaren Preis kaufen und dann für Ihre Seite verwenden können. Investieren Sie also ruhig etwas Zeit und auch Geld in ein gutes Theme, das perfekt zu Ihrem Unternehmen passt. Für manche Unternehmen kann es sinnvoll sein, sich eigens ein individuelles Theme entwickeln zu lassen – in vielen Fällen ist das aber nicht notwendig. Mehr über die Auswahl des geeigneten Themes erfahren Sie hier https://www.rashedi-consulting.de/theme-auswahlen/.

3. WordPress Theme installieren

Grundsätzlich gibt es drei Varianten, wie Sie ein WordPress Theme installieren können. Am einfachsten funktioniert dabei die Installation des Themes über das WordPress Backend. Wenn Sie Ihr Theme allerdings online erworben haben, wird Ihnen in der Regel eine zip-Datei, also ein komprimierter Dateiordner zur Verfügung gestellt. Diesen können Sie im Normalfall ebenfalls – aber auf anderem Wege – über das Backend hochladen und installieren. Wenn das nicht hilft, müssen Sie das Theme manuell über Ihren FTP-Zugang direkt auf Ihrem Server installieren. Das ist zwar etwas aufwändiger, aber mit der richtigen Anleitung auch kein Hexenwerk.

Im Folgenden erklären wir Ihnen, wie die drei Varianten funktionieren.

4. WordPress Theme über das Backend installieren

WordPress bietet Ihnen eine Vielzahl von kostenlosen Themes an. Ein paar davon stehen Ihnen bereits mit der Installation in Ihrem Backend zur Verfügung. Loggen Sie sich dazu zunächst ins Backend Ihrer WordPress-Seite ein.

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Im Anschluss wählen Sie im Menü den Punkt DESIGN und im Anschluss den Unterpunkt THEMES aus.

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Ihnen werden nun die bereits installierten Themes angezeigt. Eines dieser Themes ist aktiv – in unserem Beispiel das Theme „Twenty Nineteen“. Die anderen beiden Themes sind zwar installiert, aber nicht aktiv. Das bedeutet, dass die Website aktuell nach dem Theme „Twenty Nineteen“ designet ist.

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Um ein neues Theme zu installieren, klicken Sie zunächst oben auf der Leiste auf HINZUFÜGEN oder unten auf die Kachel „Neues Theme hinzufügen“ mit dem Plus-Zeichen.

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Über verschiedene Rubriken wie „Vorgestellt“ oder „Neueste“ können Sie nun nach Themes stöbern.

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Über die Rubrik „Nach Funktionen filtern“ suchen Sie nach spezifischen Themes, die Ihren Anforderungen entsprechen.

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So kann es zum Beispiel sein, dass Sie ein E-Commerce einrichten möchten oder über ein individuelles Logo verfügen, dass Sie unbedingt auf Ihrer Website unterbringen möchten.

Wenn Sie bereits im Voraus ein Theme ausgewählt haben, dann geben Sie einfach dessen Namen in die Suchleiste („Themes durchsuchen…“) ein.

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In unserem Beispiel entscheiden wir uns für das Theme „Chilly“. Wenn wir mit dem Mauszeiger über dieses Theme fahren, werden uns zwei Optionen angezeigt: „Installieren“ und „Vorschau“.

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Wenn Sie auf VORSCHAU klicken, wird Ihnen – das ist wenig überraschend – eine kurze Vorschau des Themes angezeigt. Wichtig ist an dieser Stelle jedoch anzumerken, dass es sich bei dieser Vorschau um eine Beispielvorschau handelt. Sie bekommen also nicht Ihre Seite in diesem Design angezeigt, sondern lediglich eine Beispielseite.

Um das Theme zu installieren, klicken Sie einfach – auch das ist wenig überraschend – auf INSTALLIEREN. Keine Sorte: Ihr aktuelles Theme bleibt zunächst aktiv.

Doch die Installation des Themes bietet einen Vorteil: nach der Installation haben Sie die Möglichkeit einer LIVE-VORSCHAU.

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Die Live-Vorschau bedeutet, dass Sie nun Ihre Seite mit dem neuen Theme – also im neuen Design – anschauen können – noch bevor Sie das neue Theme aktivieren. Ihre Seite bleibt also zunächst im alten Design, aber Sie können schon einmal nachsehen, wie sich das neue Theme so macht – eine sehr praktische Funktion!

Sie können Ihr neues Theme bereits an dieser Stelle über den AKTIVIEREN-Button aktivieren. Das bedeutet, dass Ihre ganze Seite nun im neuen Design zu sehen ist – auch und gerade für Besucher. Ihr aktuelles Theme wird damit automatisch deaktiviert. Zum Theme „Aktivieren“ erfahren Sie mehr am Ende dieses Beitrags.

5. WordPress Theme als Zip-Datei über das Backend installieren

Wenn Sie online ein Theme erworben haben, wird Ihnen dieses in der Regel als Download zur Verfügung gestellt. Bei der Datei handelt es sich im Normalfall um einen zip-Ordner, in dem sich wiederum mehrere Dateien befinden.

Mit diesem zip-Ordner müssen Sie jedoch gar nichts machen. Weder müssen Sie ihn entpacken beziehungsweise extrahieren, noch einzelne Dateien auswählen. Denn zum Glück bietet WordPress eine praktische Funktion an: Sie können diesen Ordner über das Backend einfach hochladen und das entsprechende Theme damit installieren.

Die Vorgehensweise entspricht dabei fast derjenigen aus dem vorigen Abschnitt. Auch hier loggen Sie sich zunächst in Ihr Backend ein. Im Anschluss wählen Sie über die Menüleiste DESIGN und im Anschluss THEMES aus.

Wie im vorigen Kapitel klicken Sie nun auf HINZUFÜGEN.

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Wieder erscheint die Ansicht, bei der Sie aus verschiedenen Themes auswählen können.

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Dieses Mal wählen Sie jedoch die Option THEME HOCHLADEN.

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Über DATEI AUSWÄHLEN wählen Sie einfach den zip-Ordner auf Ihrem Rechner aus (Sie müssen dazu natürlich wissen, an welcher Stelle Sie ihn gespeichert haben). Klicken Sie im Anschluss auf JETZT INSTALLIEREN.

Fertig – das war’s. Und falls Sie sich gerade wundern: Ja, die Installation eines WordPress Themes als zip-Datei ist tatsächlich so einfach!

6. WordPress Theme über den FTP-Zugang installieren

Sollten Sie mit der Installation der zip-Datei über Ihr Backend nicht erfolgreich sein, müssen Sie diese wohl oder übel über den FTP-Zugang einstellen. Das ist etwas komplizierter als das obige Verfahren, aber durchaus möglich.

Zunächst müssen Sie dazu Ihren zip-Ordner entpacken. Eine zip-Datei ist nämlich eine komprimierte Datei, die Speicherplatz spart. Wenn Sie das Theme aber nicht nur speichern, sondern nutzen möchten, müssen Sie die Datei entpacken. Klicken Sie dazu mit einem Rechtsklick auf den zip-Ordner und klicken Sie auf ALLE EXTRAHIEREN.

Außerdem benötigen Sie ein FTP-Programm, das mit dem Server interagiert. Als kostenloses Programm empfehlen wir Ihnen hierzu FileZilla, das Sie online herunterladen können.

Nachdem Sie Webspace auf einem Server gemietet haben, hat der Betreiber des Servers Ihnen Login-Informationen zukommen lassen.

Diese Informationen geben Sie in Ihr FTP-Programm ein: einen Host, einen Nutzernamen und ein Passwort. Mit anderen Worten sagen Sie also Ihrem Programm, in welche Seite Sie sich einloggen möchten, wer Sie sind und geben mit dem Passwort an, dass Sie über eine Zugriffsberechtigung verfügen.

Klicken Sie im Anschluss auf „Quickconnect“ oder den entsprechenden Button, sofern Sie ein anderes Programm als FileZilla verwenden.

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Im Idealfall erhalten Sie nun Zugriff auf Ihren Server.

Sollten Sie keine Verbindung herstellen können, wenden Sie sich an den Betreiber Ihres Servers.

Klicken Sie sich nun in Ihrem WordPress-Content durch das Verzeichnis auf Ihrer Website. Dort finden Sie Ihren WordPress-Ordner mit den Unterordnern „wp-admin“, „wp-content“ und „wp-includes“. Wählen Sie den Ordner WP-CONTENT aus. Hier wird Ihnen nun neben anderen ein Ordner mit dem Titel „themes“ angezeigt.

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Genau diesen Ordner haben Sie gesucht! Wenn Sie ihn öffnen, finden Sie darin alle bereits installierten Themes. In unserem Beispielordner findet sich interessanterweise das Theme „chilly“, das wir im vorletzten Kapitel dieses Beitrags über das Backend installiert haben.

Um Ihr neues Theme hochzuladen, wählen Sie den entpackten/extrahierten (!) Theme-Ordner auf Ihrem Rechner über Ihr FTP-Programm aus. Unser Beispieltheme heißt „neueswptheme“. Dieses wählen wir über FileZilla im linken Fenster aus und wählen dann per Rechtsklick die Option UPLOAD aus.

Perfekt: nach dem Upload erscheint der neue Theme-Ordner auch auf dem Server neben den anderen Themes. Damit ist das neue Theme installiert.

7. Nach der WordPress Theme Installation: WordPress Theme aktivieren

Vielleicht haben Sie nach der Installation Ihres neuen Themes schon Ihre Seite überprüft und sich gewundert: die Seite erscheint noch im gleichen Design wie vorher.

Der Grund dafür: Sie haben das neue Theme zwar installiert, aber noch nicht aktiviert. Oder bildlich gesprochen: Sie haben die neuen Klamotten bereits herausgesucht, aber Ihre Seite noch nicht umgezogen.

Ganz wichtig: Bevor Sie ein neues Theme aktivieren, erstellen Sie unbedingt ein Backup Ihrer Website. Mehr Informationen dazu finden Sie hier https://www.rashedi-consulting.de/wordpress-backup/

Um Ihr Theme zu aktivieren, gehen Sie im Backend auf DESIGN – THEMES. Hier werden Ihnen sämtliche Themes angezeigt, die in Ihrer WordPress-Version installiert sind – und zwar unabhängig davon, ob Sie diese über das WordPress-Backend oder den FTP-Zugang installiert haben. In unserem Beispiel taucht an zweiter Stelle das Theme „Chilly“ mit auf, das wir weiter oben über das Backend installiert haben.

Ein Theme wird Ihnen als „aktiv“ angezeigt – in unserem Fall das Theme „Twenty Nineteen“.

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Wenn Sie nun mit dem Mauszeiger über die verschiedenen Themes fahren, werden dort die Optionen „Live-Vorschau“ und „Aktivieren“ angezeigt.

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In der Live-Vorschau wird Ihnen Ihre Seite mit dem neuen Theme angezeigt – Sie können das neue Design also einmal zur Probe tragen, während das bisherige Theme aktiv bleibt.

Wenn Sie auf AKTIVIEREN klicken, wird das neue Theme aktiviert.

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Das bedeutet, dass Ihre gesamte Website nun in das neue Design eingekleidet wird. Damit wird das zuvor aktive Theme automatisch deaktiviert.

Herzlichen Glückwunsch – Sie haben gerade ein neues WordPress Theme installiert und aktiviert. Wir hoffen, dass diese Anleitung Sie dabei unterstützt hat.

8. Das neue WordPress Theme ist aktiviert – und jetzt?

Sobald das neue Theme aktiv ist, überprüfen Sie unbedingt alle Einzelseiten Ihrer Website. Sind alle Elemente noch an ihrem Platz? Werden Funktionen und Plugins – zum Beispiel die Newsletter-Anmeldung – noch richtig anzeigt? Sind alle Texte auf der Seite zu sehen?

Wenn das der Fall ist, können Sie über den Customizer Anpassungen an Ihrer Seite vornehmen. Jedes Theme bietet hier verschiedene Anpassungsmöglichkeiten vor. Der Funktionsumfang mancher Themes ist hier sehr groß – andere Themes hingegen ermöglichen nur sehr wenige individuelle Anpassungen. Manche Anpassungen müssen Sie direkt über den CSS-Code vornehmen, wenn diese vom Theme selbst im Customizer nicht vorgesehen sind – dazu an anderer Stelle mehr.

Wir hoffen, dass Ihnen die Installation Ihres Themes mit unserer Anleitung gelungen ist. Wenn Sie Hilfe bei der individuellen Anpassung des Themes benötigen, helfen wir Ihnen gerne – sprechen Sie uns an!

Jonas Rashedi

CEO

WordPress Theme auswählen: So finden Sie das perfekte Theme für Ihre Website

WordPress Theme auswählen: So finden Sie das perfekte Theme für Ihre Website

Lesezeit 11 minuten | 21.01.2018

Im Internet gibt es eine riesige Auswahl an WordPress Themes. Und mit jedem Tag kommen neue hinzu. Doch wie finden Sie das Theme, das perfekt für Ihre Website passt? Und worauf sollten Sie bei der Auswahl achten? All das erfahren Sie in diesem Beitrag.

1. Was ist ein WordPress-Theme?

Für den erfahrenen WordPress-Nutzer ist die Antwort auf diese Frage selbstverständlich: ein WordPress Theme ist das Design einer Seite. Wenn Sie eine Seite über HTML entwickeln, benötigen Sie dazu auch eine CSS-Datei (CSS steht für Cascading Style Sheets), die sich auf den HTML-Code bezieht. Diese definiert das Aussehen Ihrer Seite. Ein wichtiger Bestandteil Ihres WordPress-Themes ist deshalb der CSS-Code. Oder anders: das Theme entscheidet darüber, wie Ihre Seite aussieht.

Doch das ist nicht alles: das Theme eröffnet Ihnen zusätzlich bestimmte Funktionen. So können Sie über den Customizer von WordPress ganz einfach Änderungen an Ihrer Seite vornehmen – etwa Änderungen des Farbschemas. Das Theme definiert, in welchem Umfang Sie hier Änderungen vornehmen können. Andere Funktionen wie Mehrsprachigkeit oder Bildergalerien können ebenfalls in Themes enthalten sein (die meisten können Sie aber auch über Plugins hinzufügen).

Bildlich gesprochen: Ein Theme ist der Anzug, in den Sie Ihre Seite kleiden. Das bedeutet auch, dass Sie in Sekundenschnelle Ihr Outfit ändern können, ohne gleich eine neue CSS-Datei schreiben zu müssen. Wechseln Sie einfach das Theme und Ihre Seite erscheint in einem anderen Look.

2. Lieber ein kostenloses oder ein Premium WordPress Theme?

WordPress bietet auf seiner Website kostenlose Themes an. Diese Themes stehen allen Nutzern frei zur Verfügung. Sobald Sie WordPress installiert haben, können Sie sich diese Themes einfach herunterladen und installieren.

Mehr zum Thema WordPress Theme installieren finden Sie hier https://www.rashedi-consulting.de/installieren-theme/.

Die kostenlosen Themes von WordPress finden Sie unter de.wordpress.org/themes.

Stöbern Sie einfach in dieser Ansicht. Sie können zusätzlich bestimmte Suchkriterien festlegen. Im Beispiel haben wir über die Option „Nach Funktionen Filtern“ den Filter „E-Commerce“ ausgewählt. Alle Themes, die uns nun angezeigt werden, sind für ein E-Commerce geeignet, verfügen also über eine Anbindung an einen Online Shop.

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Das Tolle ist: Sie können hier direkt mehrere Filter gleichzeitig auswählen.

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Auf diese Weise filtern Sie schnell die Themes heraus, die für Sie überhaupt in Frage kommen.

Alternativ können Sie auch direkt in Ihrem WordPress Backend nach einem Theme suchen. Loggen Sie sich dazu auf Ihrer WordPress-Website ein und wählen Sie im Menü DESIGN – THEMES – HINZUFÜGEN aus. Dort finden Sie folgende Ansicht:

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Wie auf der WordPress-Homepage können Sie auch hier stöbern und zusätzlich Suchkriterien festlegen.

Übrigens: Neben den Themes, die direkt von WordPress.org herausgegeben wurden, finden Sie hier auch kostenlose Themes von freien Entwicklern. Dabei handelt es sich oft um verschlankte Versionen von kostenpflichtigen WordPress Themes mit einer Upgrade-Funktion.

Diese kostenpflichtigen Themes verfügen in der Regel über einen größeren Funktionsumfang. So sind zum Beispiel die Anpassungsmöglichkeiten über den Customizer bei vielen freien Themes sehr begrenzt.

Zum Ausprobieren sind die kostenfreien Themes ideal: Sie sind vielseitig genug, um WordPress und seine vielen Optionen kennenzulernen. Wenn Sie aber eine seriöse Website einrichten möchten, sollten Sie unbedingt auf ein Premium WordPress Theme zurückgreifen. Die Designs sind hier meist ausgereifter, bieten mehr Anpassungsmöglichkeiten und die Integration zumindest der wichtigsten Plugins ist im Normalfall gewährleistet. Außerdem werden sie in der Regel laufend geupdatet. Häufig stellen die Entwickler Ihnen auch eine Anleitung für das Einrichten des Themes, ein Support-Forum sowie unter Umständen auch persönlichen Support zur Verfügung.

Grundsätzlich gilt: das perfekte Theme werden Sie nicht finden. Es wird immer mindestens ein paar Kleinigkeiten an einem Theme geben, die Sie stören. Das macht aber nichts: in der Regel lassen sich diese über Anpassungen im CSS-Code verändern.

3. Wo finde ich WordPress Themes?

Im Internet finden Sie eine Vielzahl an WordPress Themes. Ein sehr bekannter Anbieter ist zum Beispiel themeforest.net. Hier ist jedoch Vorsicht geboten: Die Themes auf dieser Seite sind sehr professionell entwickelt und sehen oft erstklassig aus. Ihre Funktionen überschreiten in einigen Fällen jedoch den Umfang der Funktionen, die WordPress selbst anbietet. Das kann später den Wechsel zu einem gewöhnlichen WordPress Theme erschweren.

Eine Liste mit Anbietern, die WordPress für vertrauenswürdig hält, finden Sie unter https://de.wordpress.org/themes/commercial/. Damit sind andere Anbieter natürlich nicht automatisch diskreditiert – diese Liste ist sehr exklusiv. Dennoch sollten Sie Anbieter, die nicht auf dieser Liste stehen, zunächst einem Seriositätscheck unterziehen.

4. Achten Sie bei der Auswahl Ihres WordPress Themes auf diese Punkte

Wenn Sie nun in den Themes verschiedener Anbieter stöbern, sollten Sie auf Folgendes achten:

4.1 Art des Themes: Wofür benötigen Sie Ihr WordPress Theme?

Viele Themes sehen auf den ersten Blick hervorragend aus. Doch nicht alle eignen sich für Ihre Website. Grundvoraussetzung bei der Auswahl des geeigneten WordPress Themes ist es, dass das Theme zur Ausrichtung Ihrer Seite passen sollte. Wenn das Kernstück Ihrer Seite der Blog ist, sollten Sie ein Theme auswählen, das einen Schwerpunkt auf Blogging legt. Wenn Sie hingegen einen Online Shop anlegen möchten, sollte Ihr Theme mit der entsprechenden Shopware (z.B. WooCommerce) kompatibel oder sogar eigens für diese entwickelt worden sein. Sind Sie Fotograf, achten Sie auf eine ansprechende Galerie, in der Sie Ihre Bilder wirkungsvoll präsentieren können. Wenn Sie wiederum mit Landingpages arbeiten möchten, sollten diese bereits als Entwurf in Ihrem Theme vorhanden sein.

4.2 Entspricht das Design Ihrem Markenkern?

Legen Sie zusätzlich Wert darauf, dass das Theme auch visuell Ihrem Markenkern entspricht. Als Anwalt sind sie mit einem flipplig-kreativen Theme vermutlich ebenso schlecht beraten wie als Tagesmutter mit einem edel-konservativen Theme. Lassen Sie sich hierbei nicht von der Beispielseite blenden. Bei vielen Themes haben Sie die Möglichkeit, die Schriftarten und das Farbschema anzupassen. Dennoch passt nicht jede Seite zu Ihrem Markenkern.

Vielleicht haben Sie ein schönes Theme gefunden und sich schon ein bisschen verliebt. Grundsätzlich gilt: Bleiben Sie sich treu. Oder noch prägnanter: Kill your darlings. Wenn dieses Theme nicht zu Ihrem Markenkern passt, gehen Sie keine Kompromisse ein – auch wenn es weh tut.

4.3 Funktionen: Was soll Ihr WordPress-Theme können?

Welche Funktionen Sie auf Ihrer Seite benötigen, hängt wirklich ganz von Ihrem Unternehmen und Ihrer Online Marketing-Strategie ab. Hier finden Sie ein paar Funktionen, die für Sie wichtig sein könnten:

  • Lässt sich die Menüleiste auch an der Seite platzieren?
  • Welchen Stellenwert haben Bilder auf der Seite?
  • Möchten Sie einen Slider auf der Startseite haben oder nicht?
  • Lässt sich ein Logo in die Seite einbinden?
  • Soll ein Online Shop in die Seite integriert werden?
  • Welche Möglichkeiten haben Sie, Ihre Leistungen visuell hervorzuheben?
  • Soll Ihre Seite ein One-Pager sein oder aus mehreren Seiten bestehen?
  • Lässt sich ein Newsletter in die Seite einbinden?
  • Lassen sich Social Media wie Facebook und Instagram in das Theme einbinden?

Prüfen Sie gründlich, ob Ihr Theme wirklich die Funktionen beinhaltet, die Sie benötigen. Einige Funktionen – wie zum Beispiel eine Galerie – können Sie natürlich auch über Plugins hinzufügen. Finden Sie dazu vorab heraus, ob das Einbinden der wichtigsten Plugins, die Sie benötigen, möglich ist.

4.4 Ist das Theme für mobile Geräte optimiert?

Über 40 Prozent aller Seitenaufrufe erfolgten 2018 in Europa über mobile Endgeräte und Tablets. Heutzutage ist es deshalb ein Muss, dass Ihre Seite responsive ist. Das bedeutet, dass sich die Seite automatisch an die Größe Ihres Endgerätes anpasst. Smartphonebenutzer bekommen also ein anderes Design angezeigt als Besucher, die über einen Laptop auf Ihre Seite zugreifen. Somit werden allen Besuchern die Inhalte optimal angezeigt – ganz unabhängig davon, mit welchem Endgerät sie auf Ihrer Seite landen.

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Quelle: Pixabay.com

Haben Sie schon einmal mit Ihrem Smartphone im Internet gesurft und sind auf einer Seite gelandet, die nicht für mobile Geräte optimiert war? Vermutlich ja. Und vermutlich haben Sie die Seite schnell wieder verlassen und haben auf einer anderen Seite weitergelesen – so wie die meisten von uns. Ist Ihre Seite nicht responsive, verlieren Sie also viele Besucher – und damit potentielle Kunden.

Die meisten Themes, die heute entwickelt werden, sind responsive. Gehen Sie dennoch sicher, dass dies auf das Thema Ihrer Wahl wirklich zutrifft – und das auch die Mobilansicht hervorragend aussieht und Ihren Anforderungen entspricht.

4.5 Wie lange ist die Ladezeit des Themes?

Wenn Ihre Seite länger als 3-5 Sekunden zum Laden benötigt, springen viele Besucher wieder ab. Das Ergebnis: Sie greifen dann auf die Seiten Ihrer Konkurrenz zu, die schneller laden. Dieses Kriterium mag zunächst unwichtig wirken, ist es aber nicht: Die Ladezeit Ihrer Seite ist ein entscheidender Faktor für Ihren Erfolg im Netz.

Das gilt umso mehr in einer Zeit, in der viele Besucher per Smartphone auf Ihre Seite zugreifen. Denn Zugriffe über das Mobilfunknetz können die Ladezeiten noch einmal zusätzlich erhöhen. Einen Test für die Ladezeit Ihrer Seite auf Mobilgeräten finden Sie hier: https://testmysite.withgoogle.com/intl/de-de/. Informieren Sie sich schon vor dem Kauf Ihres Themes über die Ladezeiten. Hinweise dazu können Sie zum Beispiel in den Bewertungen Ihres Themes finden. Auch das Theme gibt Ihnen bereits Hinweise: Ein gutes Theme stellt Ihnen zwar mehrere Anpassungsmöglichkeiten zur Verfügung. Manche Themes sind jedoch völlig überladen, was auch die Ladezeiten erhöht.

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4.6 Ist das Theme kompatibel mit WordPress 5?

Ihr Theme sollte unbedingt mit der aktuellen WordPress-Version kompatibel sein. Im Dezember 2018 hat WordPress die neue Version 5.0  https://www.rashedi-consulting.de/wordpress-5/ veröffentlicht, die vor allem den Editor revolutioniert. Ja – es kann unter Umständen sinnvoll sein, noch auf den neuen Gutenberg-Editor zu verzichten. Trotzdem sollten Sie auf neuen Seiten nur noch Themes verwenden, die mit WordPress 5 kompatibel sind. Denn nur so profitieren Sie auch in Zukunft von neuen Versionsupdates und neuen Funktionen.

4.7 Für eCommerce: Ist das Theme kompatibel mit Ihrer Shopware?

Wenn Sie ein eCommerce betreiben, sollte Ihr WordPress Theme unbedingt kompatibel mit der entsprechenden Shopware sein. Im deutschsprachigen Raum empfehlen wir Ihnen dabei WooCommerce Germanized, das Sie einfach per Plugin in Ihre Website einbinden können. Im Einzelfall kann aber auch die Wahl einer anderen Shopware wie Magento oder Shopify sinnvoll sein.

Wenn Sie einen Online Shop über Ihre WordPress-Seite betreiben möchten, sollte das entsprechende Shopware-Plugin problemlos in die Seite integriert werden können. Vielmehr noch: Im Idealfall wurde Ihr Theme speziell für die Einrichtung eines Online Shops entwickelt. Auf diese Weise beugen Sie späteren Problemen und technischen Schwierigkeiten vor. Denn diese kosten Sie nicht nur Nerven, sondern auch blankes Geld. Das ist vor allem dann ärgerlich, wenn sie sich im Vorhinein mit der Auswahl eines entsprechenden Themes vermeiden lassen.

4.8 Wie vielseitig sind die Anpassungsmöglichkeiten über den Customizer?

Über den Customizer können Sie WordPress Themes weiter an Ihre Anforderungen anpassen. Hier können Sie zum Beispiel die Menüleiste, das Farbschema oder die Schriftarten verändern – und natürlich vieles mehr. Der Umfang dieser Anpassungsmöglichkeiten wird jedoch durch das Theme selbst vorgegeben. Manche Themes geben Ihnen viele Möglichkeiten an die Hand, bei anderen ist der Umfang hier sehr stark eingeschränkt. Verschaffen Sie sich bereits vor dem Kauf des Themes ein Bild, wie gravierend die Anpassungen sind, die Sie an diesem Theme vornehmen möchten – und ob der Customizer Ihnen dazu die Möglichkeit gibt. Natürlich können Sie auch direkt (ggf. unter Zuhilfenahme eines Child-Themes  https://www.rashedi-consulting.de/wordpress-childtheme/ Änderungen in den CSS-Code einarbeiten. Das ist aber weitaus komplizierter als einfache Anpassungen im Customizer.

4.9 Wie gut ist der Support?

Ein hochqualitatives WordPress-Theme zeichnet sich auch durch einen guten Support aus. Manche Entwickler stellen Themes ins Internet und lassen die Käufer damit allein. Doch natürlich gibt es neben diesen schwarzen auch viele weiße Schafe: Bei anderen Entwicklern finden Sie ausführliche Anleitungen, wie Sie Ihr Theme einrichten und haben bei Fragen immer einen Ansprechpartner. Das spart viel Zeit und Frust, wenn einmal Probleme auftreten – auch und gerade ganz zu Anfang, wenn Sie Ihre Seite einrichten. Aus unserer Erfahrungen können wir nur darauf hinweisen, wie wichtig ein guter Support wirklich ist.

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Quelle: Pixabay.com

Prüfen Sie vorab: Gibt es für das Theme beziehungsweise vom jeweiligen Theme-Anbieter ein Support-Forum? Werden Kunden mit einer Hotline abgespeist oder gibt es wirklich hilfreiche, individuelle Lösungen? Antwortet der Support selbst auf die Kritik der Kunden oder steht diese unkommentiert im Netz? Werden Fehler im Theme ignoriert oder behoben? Wenn Sie unsicher sind, kontaktieren Sie doch bereits vor dem Kauf einfach den Support (vielleicht mit einer technischen Frage wie zum Beispiel: „Funktioniert das Theme mit Plugin xy?“ Sie werden sehen, ob und wie schnell Sie eine Antwort bekommen und wie hilfreich diese ist. Ja, vielleicht ist der Support vor dem Kauf besser als der Support nach dem Kauf. Aber ist der Support vor dem Kauf bereits schlecht, wird er nach dem Kauf vermutlich nicht besser sein…

Achtung: Premium-Support ist bei vielen Themes nur für einen begrenzten Zeitraum im Kauf des Themes enthalten.

4.10 Gibt es regelmäßige Updates für das Theme?

Ein guter Indikator für die Qualität von WordPress Themes sind regelmäßige Updates. Die digitale Welt wandelt sich rasant – und Ihr Theme sollte sich entsprechend mit bewegen. Ein Beispiel: Hätten Sie vor einem Jahr ein Theme gekauft, würde dieses mit der neuen WordPress-Version 5 vermutlich nicht mehr kompatibel sein. Ein guter Theme-Entwickler bietet darum ein Update für sein Theme an, damit dieses auch mit WordPress 5 problemlos funktioniert. Das gilt natürlich ebenso für Plugins: Wenn WooCommerce oder Shopify eine neue Version veröffentlichen, möchten Sie diese auch weiterhin problemlos nutzen können.

Wird Ihr Theme laufend geupdatet, wissen Sie, dass es in drei Monaten nicht schon wieder veraltet ist. Denn wenn Sie jetzt ein Theme für Ihre Website kaufen, möchten Sie dieses vermutlich ein paar Jahre lang nutzen.

Auch hier gilt: Mit dem Kauf eines Themes erwerben Sie die Lizenz für kostenfreie Updates meist nur für einen begrenzten Zeitraum, zum Beispiel ein halbes Jahr. Prüfen Sie also vorab, wie lange Updates im Preis enthalten sind und mit welchen Kosten Sie in Zukunft rechnen müssen.

4.11 Wie gut eignet sich das WordPress Theme für Online Marketing?

An einer guten Online Marketing-Strategie führt heute für die meisten Unternehmen kaum mehr ein Weg vorbei. Das bedeutet unter anderem: sie betreiben Datenanalyse, Suchmaschinenoptimierung und gegebenenfalls auch Landingpages.

Stellen Sie darum sicher, dass Datenanalyse-Tools wie Matomo oder Google Analytics, SEO-Plugins, Social Media-Funktionen und vieles mehr mit Ihrem Theme kompatibel sind. Wenn Sie Landingpages aufsetzen möchten, sind diese idealerweise bereits als Entwurf in Ihrem Theme angelegt. Immer wieder stoßen wir im Netz auf Landingpages, die nicht dem Design der Website entsprechen. Damit wirkt das Produkt oder die Dienstleistung nicht wirklich rund – ein klares Kaufhindernis.

4.12 Wie bewerten andere Benutzer das Theme?

Gerade zu größeren Themes finden Sie im Internet viele Bewertungen. Diese finden Sie zum Beispiel direkt auf der Themeforest-Seite. Lesen Sie sich diese Bewertungen aufmerksam durch und prüfen Sie besonders die für Sie relevanten Kriterien: Wie einfach lässt sich das Theme einrichten? Wo tauchen Schwierigkeiten durch? Welche Plugins funktionieren mit dem Theme? Mit welchen Plugins gibt es Probleme? Wie sind die Ladezeiten der Seite? Wie gut funktioniert der Support?

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Quelle: Pixabay.com

Unsere Erfahrung sagt: Die Schwierigkeiten, die andere Benutzer mit einem Theme haben, werden vermutlich auch Ihnen begegnen. Verschaffen Sie sich darum vorab ein realistisches Bild von dem Theme, das Sie kaufen möchten.

5. Die Alternative: ein individuelles Theme entwickeln lassen

In den meisten Fällen ist es völlig in Ordnung, einfach ein Premium Theme für Ihre Seite zu kaufen. Natürlich möchten Sie, dass Ihre Website nicht exakt so aussieht wie die Seite Ihrer Konkurrenz. Aber mal ehrlich: Wenn Sie ein italienisches Restaurant in Karlsruhe haben, stört es weder Sie noch Ihre Kunden, wenn es in Düsseldorf, Bottrop und Amsterdam ein italienisches Restaurant gibt, dessen Website so ähnlich aussieht wie Ihre. Vielmehr noch: vermutlich wird das überhaupt niemand bemerken.

Ja, es gibt Themes, die so populär sind, dass wir uns an ihnen satt gesehen haben. Aber grundsätzlich spricht nichts dagegen, auf ein bestehendes Theme zurückzugreifen. Damit erhalten Sie nämlich ein großartiges Design zu einem niedrigen Preis.

Wenn Sie ein individuelles Theme für Ihre Seite entwickeln lassen, kostet das nämlich entsprechend mehr. Dennoch kann es für einige Unternehmen sinnvoll sein.

Das betrifft zum einen große Unternehmen wie CocaCola oder Siemens. In dieser Größenordnung ist ein individuelles Design ein Muss – zumal die Website den Markenkern mit stützt und das Corporate Design umsetzt.

Zum anderen profitieren aber auch Unternehmen mittlerer Größe und Unternehmen im Premium-Segment von einem individuellen Theme. Ob als Kanzlei, Werbeagentur oder Premium-Coach: Wenn Sie sich abheben wollen, tragen Sie auch digital einen Maßanzug und keine Stangenware.

Die Seite, auf der Sie gerade sind, ist dafür das beste Beispiel. Unsere Website basiert auf WordPress. Als Internet-Agentur haben wir unser WordPress Theme natürlich selbst entwickelt – wie sollten unsere Kunden uns sonst vertrauen, dass wir professionelle Websites für Sie entwickeln können? Und darüber hinaus macht es uns einfach richtig Spaß!

Für alle anderen gilt: Wenn Sie ein WordPress Theme gut einrichten, fällt den meisten Kunden gar nicht auf, dass es sich um Stangenware handelt. Und überhaupt: gegen einen Anzug von der Stange, der wirklich gut sitzt, spricht absolut gar nichts.

Wir hoffen, dass Sie mit dieser Anleitung das perfekte WordPress Theme für Ihre Seite gefunden haben. Eine Anleitung für die Installation dieses Themes finden Sie hier https://www.rashedi-consulting.de/installieren-theme/. Wenn Sie Interesse an einem individuellen Theme haben oder Hilfe bei der Anpassung Ihres Themes benötigen, wenden Sie sich gerne an uns.

Jonas Rashedi

CEO

5 Gründe für einen online Shop

5 Gründe, warum ein Online Shop für kleine Ladengeschäfte in Zukunft Pflicht ist

Mit einem Online Shop erweitern Sie als Einzelhändler Ihren Umsatz, während Ihre Konkurrenten Pleite gehen

„Das Internet zerstört unsere Geschäftsgrundlage. Denn viele unserer früheren Kunden kaufen heute online.“

Diesen Satz hören wir von Betreibern kleinerer Läden immer wieder, die sich ratlos an uns wenden.

Und gewissermaßen haben sie Recht: Wer sich nicht auf die Veränderung des Marktes durch das Internet einstellt, wird es in Zukunft schwer haben, sein Geschäft zu halten.

Vielen kleineren Einzelhändlern durften wir aber bereits zeigen, dass auch das genaue Gegenteil möglich ist: Wer die Chancen nutzt, die das Internet ihm bietet, kann seinen Umsatz sogar deutlich erhöhen – und dabei sein Ladengeschäft halten.

Denn die Lösung lautet nicht: Online Shop statt Ladengeschäft. Erweitern Sie stattdessen Ihr Ladengeschäft smart um einen Online Shop und profitieren Sie von neuen Marketing- und Verkaufsmöglichkeiten.

Mit anderen Worten: Alles bleibt, wie es ist – es wird nur besser!

Denn Online Marketing heißt heute nicht nur ein bisschen Facebook. Betreibern von kleinen Läden empfehlen wir dringend die Einrichtung eines Online Shops.

Dafür gibt es fünf gute Gründe:

1. Ein Online Shop eines lokalen Einzelhändlers ist für Google oft relevanter als die großen Player

Google versucht, seinen Nutzern möglichst passende Suchergebnisse zuzuspielen. Da kann ein Online-Shop, der zu einem Einzelhändler der selben Stadt gehört, schon mal vor einem Amazon oder Zalando in den Suchergebnissen erscheinen. Sie haben richtig gelesen! In Ihrem Online Shop haben Sie die Möglichkeit, detaillierte Informationen zu Ihren Produkten anzugeben. Das erkennt auch Google und wird Ihre Seite entsprechend gut platzieren.

2. Ihr Online Shop ist 24/7 geöffnet – auch an Feiertagen, an denen Ihre Kunden Zeit zum Shoppen hätte, Sie aber geschlossen haben

Ihr Ladengeschäft schließt um 19 Uhr. Ihr Online Shop aber ist rund um die Uhr geöffnet – und das auch an Sonn- und Feiertagen. Na und? Dann sollen Ihre Kunden halt kommen, wenn Sie geöffnet haben. Klingt in der Theorie toll – aber wir haben gesehen, wie die von uns betreuten Online Shops an den Weihnachtstagen geboomt haben, während sämtliche Geschäfte in der Innenstadt geschlossen waren.

3. Immer mehr Kunden kaufen online

Im Jahr 2018 wurden ca. 50 Milliarden Euro im Online-Produkthandel umgesetzt. Besonders die jungen Kunden bis zu einem Alter von 40 Jahren kaufen heute online. Die Tendenz: steigend, zumal auch ältere Kunden das Online Shopping nach und nach für sich entdecken. Seien Sie darum mit Ihren Produkten im Netz präsent und schneiden Sie sich Ihr Stück vom Kuchen ab.

4. 87 Prozent aller Kunden schauen sich Produkte im Internet an, bevor sie sie im Geschäft kaufen

Bevor Kunden zu Ihnen in den Laden kommen, schauen Sie sich Produkte im Internet an. Zeigen Sie, was Sie haben – und dass es sich lohnt, bei Ihnen vorbeizuschauen. Geben Sie Ihren Kunden die Chance, vor dem Besuch bei Ihnen schon einmal zu stöbern und beeindrucken Sie mit einer guten und ansprechenden Produktauswahl.
Das gilt natürlich auch für den umgekehrten Fall: Wer bei Ihnen gestöbert hat, kann hinterher ein Produkt problemlos von zu Hause bei Ihnen bestellen.

5. Erreichen Sie Kunden auch außerhalb Ihrer Stadt

Natürlich: mit den ganz Großen wie Amazon und Zalando werden Sie überregional über die Google-Suche nicht konkurrieren können. Das müssen Sie aber auch gar nicht. Wenn Sie eine Nische bedienen, können Sie Ihre Produkte ganz gezielt platzieren. Oder Sie sprechen Ihre Follower bei Instagram (Instagram-Shopping Funktion), Facebook und Co. an. Haben Sie noch nicht viele Follower? Kein Problem – bewerben Sie strategisch über Facebook und finden dort Kunden, die optimal zu Ihnen passen.

Begeben Sie sich nicht in die Opfer-Rolle – handeln Sie!

Kurzum: Mit einem Online Shop passen Sie sich dem Kaufverhalten Ihrer Kunden an. Warten Sie nicht darauf, dass Ihre Kunden sich ändern, sondern ändern Sie sich selbst.

Das ist einfacher, als es klingt und für kleine Unternehmen oft einfacher zu realisieren als für die großen.

Denn mit einem Online Shop müssen Sie Ihr Geschäft nicht neu erfinden. Viel besser noch: Nach einer kurzen Einarbeitungszeit arbeitet Ihr Online Shop für Sie – und das weitgehend automatisch.

Sie sind sich nicht sicher, ob ein Online-Shop auch für Ihr Unternehmen in Frage kommt oder realisierbar ist? Nehmen Sie doch einfach Kontakt auf und lassen Sie sich von Experten beraten.

 

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Jonas Rashedi

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Das WordPress Backend – mit dieser Übersicht finden Sie sich schnell zurecht

Das WordPress Backend – mit dieser Übersicht finden Sie sich schnell zurecht

Lesezeit 7 minuten | 07.01.2018

1. Die Struktur von WordPress: Frontend und Backend

WordPress setzt sich zusammen aus einem Frontend und einem Backend. Wörtlich übersetzt bedeutet das vorderes Ende und hinteres Ende. Sinnvoller lässt es sich jedoch mit Vorder- und Rückseite übersetzen.

Bildlich lässt sich das am Beispiel eines Puppentheaters verdeutlichen. Das Frontend ist all das, was dem Zuschauer bewusst gezeigt wird, also die Fassade und die Bühne, auf der Figuren und Bilder dem Zuschauer absichtlich präsentiert werden. Das Backend wäre dementsprechend der Bereich hinter der Fassade, den der Zuschauer nicht einsehen kann. Hier liegen ein paar Puppen auf dem Boden herum und die Bühnenelemente liegen bereit. Außerdem verstecken sich hier die Puppenspieler, die das Publikum gar nicht zu sehen bekommt.

2. Das WordPress Frontend: Ihre Website aus Besuchersicht

Das Frontend ist die Website, die Ihre Besucher zu sehen bekommen – und die natürlich auch Sie zu sehen bekommen, wenn Sie im Internet ganz normal Ihre Webadresse aufrufen. Wenn Sie WordPress gerade erst installiert haben, sieht Ihre Seite mit Twenty Nineteen, dem Standardtheme von WordPress 5, folgendermaßen aus:

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Das ist aber nur die Beispielseite, die Sie natürlich bearbeiten oder auch löschen können.

3. Das WordPress Backend: Ihre Seite aus Administratorensicht

Das Backend Ihrer Seite ist demgegenüber der Bereich, über den Ihre Seite verwaltet wird. Hier erstellen Sie neue Seiten und Beiträge, pflegen neue Inhalte ein oder installieren Plugins, um neue Funktionen in die Seite einzubetten.

Zum Backend gelangen Sie im Normalfall, indem Sie die Domain Ihrer Seite in Ihren Browser eingeben und hinter dieser Domain den Zusatz „/wp-admin“ oder „/wp-login.php“ hinzufügen (ohne die Anführungszeichen). Lautet die Adresse Ihrer Seite also www.meine-seite.de, können Sie sich im Normalfall über www.meine-seite.de/wp-admin oder über www.meine-seite.de/wp-login.php einloggen. Sie kommen dann auf die Login-Seite für WordPress.

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Hier geben Sie Ihre Login-Daten ein und klicken auf ANMELDEN. Nach ein paar Sekunden sind Sie ins Backend der Seite eingeloggt.

Anmerkung: Es ist möglich, dass Sie selbst oder Ihr Entwickler die Login-Seite verschoben hat, um die Sicherheit Ihrer Website zu erhöhen. Die Idee dabei ist, dass es damit für Hacker schwerer wird, sich unbefugt Zugriff auf Ihre Seite zu verschaffen. In diesem Fall müssen Sie für den Login die entsprechende Seite aufrufen, auf der sich die Login-Maske nun befindet.

4. Eine Übersicht über das WordPress Backend

Sobald Sie sich ins Backend Ihrer WordPress-Seite eingeloggt haben, wird Ihnen in etwas folgendes angezeigt:

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Sie finden hier eine Vielzahl von Menüpunkten und Buttons. Auf den ersten Blick mag diese Ansicht also etwas unübersichtlich wirken. Bereits nach kurzer Zeit werden Sie sich im Backend jedoch gut zurechtfinden und die wichtigsten Funktionen und Menüpunkte problemlos finden.

Erste Struktur ins Chaos bringen wir damit, dass wir die Ansicht des Backends in drei Bereiche einteilen:
A: Die Menüleiste
B: Die Toolbar, auch Werkzeugleiste genannt
C: den Inhalt

Diese sollen an dieser Stelle nicht im Detail beleuchtet werden. Das zu tun hieße nämlich, Ihnen sämtliche Funktionen von WordPress in einem einzigen Artikel zu erklären. Das sparen wir uns lieber für viele andere Blogartikel auf 😉

Trotzdem möchten wir Ihnen hier gerne einen kleinen Überblick geben, welche Möglichkeiten die jeweiligen Bereiche Ihnen eröffnen.

4.1 WordPress Backend: Die Menüleiste

Die Menüleiste befindet sich links in Ihrem Backend.

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Sobald Sie den Mauszeiger auf eines der Menüfelder klicken, wird Ihnen ein Untermenü eingeblendet. Im Beispiel halten wir den Mauszeiger auf das Menüfeld BEITRÄGE. Es öffnet sich das Untermenü mit den Feldern „Alle Beiträge“, „Erstellen“, „Kategorien“ sowie „Schlagwörter“. Genauso verhält es sich für alle anderen Menüpunkte.

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Alternativ können Sie aber auch ein Menüfeld mit der linken Maustaste direkt anklicken. In diesem Fall werden die Menüpunkte des Untermenüs direkt in der Menüleiste eingeblendet.

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Der erste Menüpunkt wird dabei automatisch geöffnet und rechts im großen Inhaltsfenster angezeigt. In diesem Fall handelt es sich darum um die Übersicht über „Alle Beiträge“.

Was aber bedeuten die einzelnen Menüpunkte?

1. Über das DASHBOARD wird Ihnen die Startseite Ihres WordPress Backends angezeigt. Außerdem können Sie unter Aktualisierungen Ihre WordPress Version, Plugins, Themes und Übersetzungen updaten.

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2. Über den Menüpunkt BEITRÄGE können Sie Blogbeiträge bearbeiten, neue Beiträge erstellen sowie den Beiträgen Kategorien und Schlagwörter zuweisen.

3. Unter MEDIEN finden Sie eine Übersicht über Ihre Medien – vor allem Bilder und Videos – und können Dateien entfernen sowie neue hinzufügen.

4. WordPress unterscheidet zwischen SEITEN und (Blog-)Beiträgen. Eine Seite wäre zum Beispiel Ihre Startseite, Ihre „Über mich“-Seite oder Ihr Impressum. Aus diesem Grund können Sie Ihre Seiten unter einem eigenen Menüpunkt verwalten. Dies ist auch der Ort, an dem Sie neue Seiten hinzufügen können.

5. KOMMENTARE: Hier finden Sie eine Übersicht über Kommentare, können neue Kommentare einsehen, Kommentare beantworten und unangemessene Kommentare löschen.

6. Unter DESIGN haben Sie die Möglichkeit, ein neues Theme zu installieren und aktivieren, ein Theme über den Customizer anzupassen, Widgets und Menüs anzupassen sowie über den Editor direkt den CSS-Code Ihres Themes zu bearbeiten.

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7. Unter PLUGINS verwalten Sie Ihre Plugins. Auf diese Weise können Sie Ihrer Seite neue Funktionen hinzufügen.

8. Über den Menüpunkt BENUTZER verwalten Sie Ihre Benutzer. Hier können Sie auch neue Benutzer hinzufügen – zum Beispiel dann, wenn Sie möchten, dass Ihre Mitarbeiter eigenständig Blogbeiträge einstellen können.

9. Unter WERKZEUGE finden Sie einige Möglichkeiten, die vor allem den Datenim- und Export betreffen.

10. Über die EINSTELLUNGEN können Sie – Überraschung – verschiedene Einstellungen vornehmen. Sie können zum Beispiel Ihre Zeitzone auswählen und bestimmen, in welchem Format das Datum angezeigt wird.

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11. Unter MENÜ EINKLAPPEN können Sie das Menü verschlanken. Ihnen werden dann nur noch Symbole angezeigt. Das kann dann sinnvoll sein, wenn Sie auf einem Gerät mit einem kleinen Bildschirm arbeiten. In der Regel passt WordPress die Menüleiste von alleine an die Bildschirmgröße an und zeigt Ihnen unter Umständen ausschließlich die Symbole an.

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Sie finden in Ihrer Menüleiste mehr Menüpunkte, als Ihnen hier angezeigt werden? Das liegt vermutlich daran, dass einige Plugins einen eigenen Platz in Ihrer Menüleiste beanspruchen. Auf diese Weise können Sie dann direkt mit diesen Plugins arbeiten, ohne diese umständlich über den Menüpunkt Plugins anwählen zu müssen.

4.2 WordPress Backend: Die Toolbar, auch Werkzeugleiste genannt

Im Grunde genommen sind sämtliche Funktionen über die Menüleiste abgedeckt. Diese ist die Kernnavigation Ihrer Seite. Über die Toolbar Ihrer Seite haben Sie jedoch die Möglichkeiten, ohne Umstände die wichtigsten Funktionen auszuwählen:

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1. Über das WordPress-Symbol oben links erhalten Sie wichtige Informationen rund um WordPress. Im Alltag benötigen Sie diesen Button normalerweise nicht.

2. Rechts daneben befindet sich der Button mit dem Haus-Symbol sowie dem Titel Ihrer Seite (diesen haben wir im Beispiel unkenntlich gemacht).

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Über diesen Button wechseln Sie von der Backend- in die Frontend-Ansicht. Dabei wird Ihnen die Seite angezeigt, wie Ihre Besucher sie zu sehen bekommen. Dabei wird aber weiterhin die Toolbar ganz oben eingeblendet, so dass Sie schnell zur Backend-Ansicht zurückwechseln können.

3. Über die zwei gekreisten Pfeile können Sie Aktualisierungen an Ihrer Seite vornehmen. Die Zahl hinter den Pfeilen zeigt Ihnen an, wie viele Aktualisierungen im Moment anstehen. In unserem Beispiel sind es zwei.

4. Über die Sprechblase kommen Sie direkt zu den Kommentaren. Die Zahl verrät Ihnen, wie viele neue Kommentare auf Ihrer Seite hinterlassen wurden.

5. Über das Feld NEU mit dem Plussymbol können Sie neue Seiten oder Beiträge erstellen und auch neue Medien in Ihre Mediathek hochladen.

6. Über den Willkommen, [xyz]-Button rechts sehen Sie Ihr Profil an, bearbeiten Ihr Profil und – ganz wichtig – loggen sich nach der Session wieder aus dem Backend Ihrer Seite aus.

4.3 WordPress Backend: der Inhaltsbereich

Nach dem Login wird Ihnen das Dashboard als Startseite angezeigt. Wenn Sie einen anderen Menüpunkt auswählen, ändert sich der Inhalt hier natürlich.

Über das Dashboard finden Sie die wichtigsten Funktionen für den Start auf einen Blick. Auf diesem Wege können Sie schnell und direkt die Punkte aus dem Menü ansteuern, die Sie sehr häufig benötigen – ohne den Umweg über das Menü gehen zu müssen.

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Toi, toi, toi! Wir hoffen, dass Ihnen dieser Beitrag geholfen hat, sich in Ihrem WordPress Backend zurechtzufinden.

Übrigens: Alle Kunden, für die wir eine WordPress-Seite einrichten, bekommen von uns eine persönliche Einweisung in ihr WordPress Backend.

Jonas Rashedi

CEO

WordPress Anleitung: So installieren Sie WordPress auf einem Server

WordPress Anleitung: So installieren Sie WordPress auf einem Server

Lesezeit 9 minuten | 31.12.2018

Wenn Sie eine WordPress-Seite erstellen möchten, müssen Sie zunächst WordPress auf Ihrem Server installieren. In dieser WordPress Anleitung erklären wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie dabei vorgehen sollten.

1. Deshalb müssen Sie WordPress installieren

Wenn Sie eine WordPress-Seite einrichten, können Sie sich einfach über die URL ins Backend Ihrer Seite einloggen. Im Gegensatz zu einer gewöhnlichen html-Seite müssen Sie sich also nicht über ein FTP-Programm in Ihren Server einloggen, um die Inhalte Ihrer Website zu bearbeiten.

WordPress-Seiten verwenden zwar auch HTML- und CSS-Elemente. Diese werden aber über einen PHP-Code (also das Programm) in die Software integriert. Die Seite liegt also nicht fertig auf dem Server, sondern wird über WordPress erzeugt. Aus diesem Grund muss WordPress vorab installiert werden. Es genügt nicht, einfach einzelne Dateien auf den Server zu überspielen.

2. Das müssen Sie vor der Installation von WordPress beachten

Bevor Sie WordPress installieren können, benötigen Sie Webspace auf einem Server und eine Internetdomain. Bildlich gesprochen benötigen Sie also eine Adresse und ein Grundstück: eine Adresse, wo Ihre WordPress-Seite zu finden sein wird und Webspace (das Grundstück), wo Sie Dateien lagern und Inhalte einstellen können. Diesen können Sie über das Internet bei verschiedenen Anbietern mieten.

Von Ihrem Webhoster bekommen Sie die Zugangsdaten für Ihren Webspace. Halten Sie diese für die Installation von WordPress griffbereit.

Außerdem müssen Sie auf Ihrem Webspace eine Datenbank einrichten. Loggen Sie sich dazu über die Domain Ihres Webhosters in ihren Webspace ein. Dort können Sie eine Datenbank einrichten. Leider können wir Ihnen hier keine konkrete Anleitung geben, da die Benutzeroberfläche bei verschiedenen Anbietern auch verschieden aussieht.

3. Die Varianten, wie Sie WordPress installieren können

Da WordPress auf PHP basiert, können Sie WordPress-Seiten nicht einfach erstellen wie HTML- oder Worddokumente. Stattdessen müssen Sie WordPress wie ein Programm auf einem Server installieren. Dazu können Sie entweder einen lokalen Server auf Ihrem Rechner einrichten (zum Beispiel mit XAMPP) oder Webspace auf einem Server mieten.

In dieser Anleitung zeigen wir Ihnen, wie Sie WordPress online auf einem Server einrichten. Wenn Sie Ihre Seite mit einem Plugin verbergen, können Sie sie nämlich einfach Schritt für Schritt einrichten. Sobald Sie fertig sind, deaktivieren Sie das Plugin und Ihre Seite wird online angezeigt. Auf diese Weise ersparen Sie sich den Mehraufwand, WordPress vom lokalen Server auf den Webspace zu überspielen.

Variante 1: WordPress über die Schnellinstallation auf dem Server installieren

Bevor Sie WordPress installieren, loggen Sie sich mit Ihren Zugangsdaten in die Website Ihres Webhosters ein. Oft können Sie dort bereits WordPress mit wenigen Klicks installieren. In diesem Fall sparen Sie sich den Umweg, WordPress erst herunterladen und dann per FTP-Programm auf den Server überspielen zu müssen.

Bei unserem Webhoster finden wir diese Option direkt nach dem Login.

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Manche Webhoster bieten sogar an, WordPress selbst zu installieren. In diesem Fall müssen Sie also nicht einmal mehr auf den Installationsbutton klicken.

Dennoch werden die Server ein paar Informationen zu Ihrer Seite abfragen. Dazu gehören zum Beispiel der Blog-Name, Benutzername und Passwort.

Variante 2: WordPress über den FTP auf dem Server installieren

1. Laden Sie WordPress herunter

Laden Sie die aktuelle WordPress-Version von der offiziellen Seite herunter. Gehen Sie dazu auf https://de.wordpress.org/download/ und klicken Sie auf den Download-Button.

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Achten Sie darauf, dass Sie die deutsche Version herunterladen, sofern Sie WordPress auf Deutsch installieren möchten. Die englische Version finden Sie unter https://wordpress.org/download/.
Die Datei, die Sie nun auf Ihren Rechner geladen haben, ist zunächst komprimiert. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf den Dateiordner und wählen Sie den Menüpunkt „Alle extrahieren…“.

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Die Datei wird nun entpackt.

Damit ist der Ordner nun ein ganz gewöhnlicher Ordner, den Sie einfach öffnen können. In diesem Ordner finden Sie mehrere Dateien sowie drei Ordner:
• wp-admin
• wp-content
• wp-includes
Der Ordner wp-admin enthält (offenkundig) admin-Dateien, der Ordner wp-content (das verrät ebenfalls der Name) die Inhalte Ihrer Seite. Im Ordner wp-includes finden Sie wichtige Systemdateien.

2. Verbinden Sie sich über ein FTP-Programm mit Ihrem Server

Das Ziel ist es nun, die WordPress-Dateien auf Ihren Server zu überspielen. Dazu müssen Sie sich zunächst mit Ihrem Server verbinden.

Öffnen Sie dazu ein FTP-Programm. Als kostenloses FTP-Programm empfehlen wir Ihnen FileZilla, das wir auch im folgenden Screenshot verwenden.

Nachdem Sie Webspace auf einem Server gemietet haben, hat der Betreiber des Servers Ihnen Login-Informationen zukommen lassen.

Diese Informationen geben Sie in Ihr FTP-Programm ein: einen Host, einen Nutzernamen und ein Passwort. Mit anderen Worten sagen Sie also Ihrem Programm, in welche Seite Sie sich einloggen möchten, wer Sie sind und geben mit dem Passwort an, dass Sie über eine Zugriffsberechtigung verfügen.

Klicken Sie im Anschluss auf „Quickconnect“ oder den entsprechenden Button, sofern Sie ein anderes Programm als FileZilla verwenden.

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Im Idealfall erhalten Sie nun Zugriff auf Ihren Server.

Sollten Sie keine Verbindung herstellen können, wenden Sie sich an den Betreiber Ihres Servers.

3. WordPress-Dateien auf den Server überspielen

Vermutlich finden Sie auf Ihrem Server bereits ein paar Ordner vor. In unserem Beispiel sind es die Ordner „error_docs“, „httpdocs“ und „logs“.

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In diesem Schritt möchten Sie nun die WordPress-Dateien auf den Server überspielen. Dafür müssen Sie aber zunächst das sogenannte Document Root identifizieren. Als Document Root wird der Ordner bezeichnet, aus dem Ihre Seite geladen wird. Je nach Server unterscheiden sich hier die Dateinamen. In vielen Fällen heißt das Document Root „httpdocs“, „html“, „www“ oder „public_html“.

Wenn Sie unklar darüber sind, welcher Ordner Ihr Document Root ist, wenden Sie sich an Ihren Provider. Möglicherweise finden Sie dazu auch Infos in Ihrer Willkommensmail oder auf der Website des Serveranbieters.

Sobald Sie Ihr Document Root identifiziert haben, öffnen Sie diesen Ordner über Ihr FTP-Programm (rechte Schaltfläche). Öffnen Sie außerdem in der linken Schaltfläche den Ordner mit WordPress auf Ihrem Rechner. Dort sollten die drei Unterordner (wp-admin, wp-content und wp-includes) sowie die weiteren Dateien zu sehen sein.

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Es stehen sich also nun zwei Ansichten gegenüber: links die Dateien auf Ihrem Rechner, rechts die Dateien auf dem Server.

Wählen Sie (in Ihrem FTP-Programm) per Maus oder über Strg + A sämtliche WordPress-Dateien und Ordner in dieser Ansicht auf Ihrem Rechner aus.

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Klicken Sie nun per Rechtsklick auf eine dieser Dateien und wählen Sie den Menüpunkt „Upload“.

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Ihr FTP-Programm überspielt nun WordPress auf den Server. Das kann einige Minuten dauern. Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist, sehen Sie auf beiden Seiten (links und rechts beziehungsweise auf ihrem Rechner und auf Ihrem Server) die gleichen Dateien und Ordner.

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Damit haben Sie einen Großteil der Arbeit bereits geschafft: die WordPress-Dateien befinden sich jetzt auf Ihrem Server.

4. Verknüpfen Sie WordPress mit einer Datenbank

Die WordPress-Dateien befinden sich jetzt auf Ihrem Server – aber sie müssen noch installiert werden.

Rufen Sie dazu Ihre Websitedomain online über einen Browser auf. Wenn Ihre Seite www.barbaras-gaertnerei.de heißt, gehen Sie also einfach über Firefox, Chrome oder einen anderen Browser auf www.barbaras-gaertnerei.de. Ja, das ist genauso einfach, wie es klingt.

Bevor die WordPress-Dateien auf Ihrem Server lagen, wurde Ihnen hier vermutlich angezeigt, dass die Seite über keinen Inhalt verfügt.

Das ist jetzt anders.

Wenn Sie die Seite nun aufrufen, wird WordPress ausgeführt, das dort als PHP-Datei liegt.

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WordPress fordert Sie nun auf, Ihre Seite mit einer Datenbank zu verbinden. Dazu werden mehrere Daten benötigt:
• der Datenbank-Name
• der Datenbank-Nutzername
• das Datenbank-Passwort
• der Datenbank-Server
• ein Tabellenpräfix.
Hintergrund ist, dass WordPress stets mit einer Datenbank verbunden ist und seine Daten dort abspeichert. Ohne Datenbank können Sie mit WordPress also nicht viel anfangen.

Möglicherweise hat Ihr Server bereits eine Datenbank für Sie erstellt und Ihnen die notwendigen Login-Informationen zukommen lassen. Ist dies nicht der Fall, können Sie auf der Seite Ihres Servers in der Regel selbst eine Datenbank erstellen. Loggen Sie sich dazu mit Ihren Login-Daten in die Seite Ihres Servers ein (nicht mit dem FTP-Programm, sondern direkt über die Homepage Ihres Webhosters). Sollten Sie hierbei Schwierigkeiten haben, lesen Sie sich die FAQs Ihres Webhosters durch. Zögern Sie im Zweifel nicht, Ihren Webhoster zu kontaktieren.

In unserem Beispiel finden wir den Menüpunkt „Databases“ direkt im Dashboard des Webhosters.

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Geben Sie im Anschluss die von WordPress geforderten Daten sorgfältig ein – sie erfahren sie allesamt im Zusammenhang mit der Einrichtung Ihrer Datenbank auf dem Server. Im Anschluss klicken Sie auf „Senden“.

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Ein kleiner Tipp: Wenn Sie beim vierten Punkt „Datenbank-Server“ nicht wissen, was Sie eintragen sollen, probieren Sie es mit „localhost“ (das funktioniert leider nicht immer). Im Zweifel wenden Sie sich wiederum an Ihren Webhoster.

Sobald WordPress mit der Datenbank verknüpft ist, können Sie die Installation durchführen.

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Klicken Sie dazu einfach auf den Button „Installation durchführen“ – einen anderen Button gibt es an dieser Stelle auch gar nicht.

5. Legen Sie einen Admin-Account an

WordPress fordert Sie nun auf, einige Eingaben zur Website vorzunehmen und einen Admin-Account zu erstellen.

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Berücksichtigen Sie hierbei die gängigen Sicherheitsvorkehrungen. Nehmen Sie also als Benutzername keinesfalls „admin“ und als Passwort nicht „passwort“. Hinter dem Passwortfeld finden Sie direkt bei WordPress einen Passwort-Generator, den Sie benutzen können. Notieren Sie sich in diesem Fall das Passwort in einer Passwortdatenbank, zum Beispiel bei Keepass.

Im Normalfall möchten Sie zudem, dass Ihre Seite über Suchmaschinen gefunden wird. Lassen Sie in diesem Fall das Kästchen hinter „Sichtbarkeit für Suchmaschinen“ einfach frei.

Klicken Sie im Anschluss auf „WordPress installieren“.

WordPress teilt Ihnen mit, sobald die Installation abgeschlossen ist.

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6. Loggen Sie sich ins Backend Ihrer Seite ein

Sobald die Installation abgeschlossen ist, können Sie sich ins Backend Ihrer Seite einloggen. Entweder klicken Sie dazu in Ihrer Suchmaske direkt auf „Anmelden“. Oder Sie rufen Ihre Seite in einem Browser auf und hängen die Endung /wp-login.php hinten an Ihre Domain an. Wenn Ihre Seite also www.maler-schulz.de heißt, gehen Sie auf www.maler-schulz.de/wp-login.php.

Wenn alles funktioniert hat, können Sie Ihre Seite nun im Backend bearbeiten.

7. Optional: Verbergen Sie Ihre Seite mit einem Plugin

Wenn Sie Ihre Seite erst vernünftig einrichten möchten, bevor Sie sie veröffentlichen, schalten Sie die Seite in den Wartungsmodus. Das können Sie zum Beispiel mit Plugins wie „UnderConstruction“ tun. Dieses bietet auch in der kostenlosen Version die Möglichkeit, die Website in den Wartungsmodus zu versetzen. Dem Besucher wird dann ein Wartungsbildschirm angezeigt.

Das ist wichtig, weil Sie für Ihre Seite immer ein Impressum und eine Datenschutzerklärung benötigen. Solange diese noch nicht online ist, sollten Sie Ihre Seite auf jeden Fall verbergen.

Gehen Sie dazu einfach in Ihrem Dashboard auf „Plugins“ und suchen Sie im Anschluss online nach einem entsprechenden Plugin wie „UnderConstruction“ oder „WP Hide Pages“. Installieren und aktivieren Sie im Anschluss das Plugin und nehmen Sie die entsprechenden Einstellungen vor.

Vergessen Sie nicht, die Seiten wieder anzeigen zu lassen oder das Plugin einfach zu deaktivieren, sobald Sie Ihre Website fertig eingerichtet haben.

Voilà – Ihre WordPress-Seite ist nun installiert! Vermutlich haben Sie etwas länger benötigt als die 5 Minuten, mit denen WordPress wirbt. Im Normalfall sollten Sie aber nach maximal einer Stunde fertig sein. Das ist immer noch sehr wenig Zeit dafür, dass Sie nun eine eigene Website haben.

Diese Seite ist natürlich noch nicht fertig. Über das Dashboard können Sie nun ein Theme installieren und verschiedene Unterseiten anlegen. Aber dazu an anderer Stelle mehr – heute können Sie erstmal stolz auf sich sein und einen Sekt öffnen!

Übrigens: WordPress ist auch für uns als Agentur interessant, da wir für unsere Kunden schnell Seiten einrichten und anpassen können, ohne diese von Grund auf entwickeln zu müssen. Wenn Sie also Interesse an einer eigenen Homepage zu einem guten Preis haben, richten wir gerne kostengünstig eine professionelle Website für Sie ein.

Jonas Rashedi

CEO

WordPress Child Theme

Schatz, unsere Website bekommt ein Baby: So erstellen Sie in 4 Schritten ein WordPress Child Theme

Lesezeit 6 minuten18.12.2018

Stellen Sie sich Folgendes vor: Sie haben ein WordPress Theme etwas verändert und das Design an Ihre Vorstellungen angepasst. Irgendwann gibt es vom Entwickler ein Update für Ihr Theme – und plötzlich sind alle Ihre individuellen Änderungen gelöscht.

Das ist sehr ärgerlich.

Und nur einer von zwei Gründen, weshalb Sie unbedingt ein Child Theme verwenden sollten, wenn Sie Ihre Themes bearbeiten.

Den zweiten Grund und wie Sie ein WordPress Child Theme erstellen erfahren Sie in diesem Beitrag.

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Eigentlich müssten hier Ausrufezeichen zu sehen sein. Denn das Anlegen eines Child Themes ist tatsächlich kinderleicht. Quelle: pixabay.com

1. Ein WordPress Child Theme: Was ist das überhaupt?

1.1 Zwei Wege, Anpassungen an Ihrer WordPress-Seite vorzunehmen

Wenn Sie ein Word Press Theme bearbeiten möchten, können Sie zum einen Veränderungen über den Customizer vornehmen. Dazu loggen Sie sich ins Backend ein und wählen dann auf der Menüleiste unter DESIGN den Menüpunkt CUSTOMIZER. Dort können Sie – abhängig von den Vorgaben des Themes – mehr oder weniger Änderungen vornehmen. Dazu gehört zum Beispiel die Schriftart oder die Farbgebung der Seite. Bei diesen Theme-Anpassungen verändern Sie aber nicht den Code selbst. Stattdessen wählen Sie im Backend einfach aus verschiedenen Optionen aus, die das Theme Ihnen ohnehin zur Verfügung stellt.

Mitunter kann es aber geschehen, dass Sie mit Ihrem Theme nicht einhundertprozentig zufrieden sind. Vielleicht erlauben Ihnen die Theme-Optionen zwar, die Schriftgröße zu verändern, aber eben nicht die Schriftart. Oder Sie haben ein Corporate Design mit einer eigenen Unternehmensfarbe, die sich über das Theme aber nicht auswählen lässt.

In diesem Fall müssen Sie die Änderungen direkt über Ihren CSS Code vornehmen. Denn Ihre WordPress-Seite ist zwar in PHP programmiert, bezieht aber CSS-Dateien (das ist die Abkürzung für Cascading Style Sheets) mit ein, die für das Design der Seite verantwortlich sind. Wenn Sie diesen CSS-Code Ihrer WordPress-Seite verändern – das Grundprinzip ist einfacher, als es zunächst klingt –, ändern Sie damit auch das Aussehen Ihrer Seite.

Was aber hat das nun mit WordPress Child Themes zu tun?

1.2 Das Problem: Es kann gefährlich sein, den CSS-Code Ihrer Seite zu ändern

Änderungen am CSS-Code Ihrer Seite bringen zwei wesentliche Probleme mit sich:

  1. Wenn Sie einen Fehler machen, kann dieser das gesamte Design der Seite zu Fall bringen – vor allem dann, wenn Sie nicht wissen, wo dieser Fehler steckt und ihn somit nicht wieder beheben können. Dieses Problem betrifft also vor allem Anfänger – aber auch Profis bereiten scheinbar simple Fehler bisweilen schlaflose Nächte.
  2.  Wenn Ihr Theme geupdatet wird (zum Beispiel, weil es an WordPress 5.0 angepasst wurde), gehen sämtliche Änderungen, die Sie selbst zuvor an diesem Theme vorgenommen haben, verloren. Denn beim Update wird die neue Datei auf den Server überspielt und Ihre alte Datei damit einfach überschrieben.

1.3 Die Lösung: Erstellen Sie ein WordPress Child Theme

Wenn Sie diese Probleme vermeiden möchten, haben wir den perfekten Ausweg für Sie: Gründen Sie eine Familie!

Dazu benötigen Sie keine große Wohnung, keinen Familienvan und nicht einmal einen Partner, sondern lediglich ein Kind Ihres WordPress Themes in Form einer neuen Datei auf Ihrem Webserver.

Die Grundidee ist folgende: Sie legen eine neue Theme-Datei an. Diese importiert in einem ersten Schritt die CSS-Datei des Parent Themes. In einem zweiten Schritt können dann Anpassungen am Parent Theme in Form neuer CSS-Codes vorgenommen werden.

Wenn zum Beispiel die Schriftgröße von h1-Überschriften im Parent-Theme auf 40px eingestellt war, können Sie diese nun einfach auf einen anderen Wert – zum Beispiel 30px – umstellen. Die neuen Eingaben aus dem Child Theme überschreiben dabei einfach die Werte aus dem Parent Theme – und zwar (jetzt kommt der entscheidende Punkt) ohne das Parent Theme selbst zu verändern.

Warum heißt das Child Theme aber Child Theme?

Das Child Theme ist kein eigenständiges Theme. Da in ihm nur Änderungen am Parent Theme definiert werden, ist es abhängig vom Parent Theme. Es kann ohne dieses nicht existieren. Die allermeisten Styles werden durch das Parent Theme festgelegt. Das Child Theme nimmt lediglich Änderungen am Parent Theme vor. Es ist also eigentlich kein kleines Baby, sondern eher ein pubertierender Teenager, der gegen seine Eltern rebelliert, aber doch auf sie angewiesen bleibt.

2. So legen Sie in 4 Schritten ein Child Theme an

2.1 Erstellen Sie einen Ordner für Ihr Child Theme

Loggen Sie sich über ein FTP-Programm (z.B. FileZilla) ins Backend Ihrer Website ein.

Öffnen Sie dort den Ordner „wp-content“ und in diesem wiederum den Ordner „themes“.

In diesem Ordner sollte sich ein Ordner mit dem Namen des Themes befinden, das Sie auf Ihrer Seite aktuell nutzen. Erstellen Sie nun (also im Ordner „…/wp-content/themes“) einen neuen Ordner. Diesem Ordner geben Sie einen Namen. Welchen Namen Sie auswählen, spielt im Endeffekt keine Rolle – Sie könnten den Ordner zum Beispiel auch „banane“ nennen. Sinnvoll wäre allerdings ein Name, der deutlich macht, dass in diesem Ordner das Child Theme Ihres aktuellen WordPress Themes zu finden ist.

Nehmen wir an, Sie nutzen aktuell Twenty Sixteen, das Standard-Theme in WordPress 5.0. Dieses befindet sich im Ordner „…wp-content/themes/twentysixteen“. Den Ordner für Ihr Child Theme können Sie also zum Beispiel „my-twentysixteen“, „child-twentysixteen“ oder „twentysixteen-child“ nennen. Wichtig ist nur, dass Sie dabei keine Leerzeichen verwenden. Der Name „child twentysixteen“ funktioniert also nicht.

2.2 Erstellen Sie in diesem Ordner eine Style-Datei im CSS-Format

Legen Sie in diesem Ordner eine Datei mit dem Namen „style.css“ an.

2.3 Fügen Sie einen Kopf in diese CSS-Datei ein

Öffnen Sie die Datei „style.css“ mit einem Texteditor – zum Beispiel Notepad++. Fügen Sie in die Datei folgenden Kopf ein:

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Wichtig ist, dass Sie alle Eingaben, die hier im Kopf zu finden sind, tatsächlich einfügen. Noch wichtiger ist, dass Sie in der Zeile „Template“ genau den Namen des Ordners angeben, in dem das Parent Theme zu finden ist.

Über den Befehl „@import url(‘../twentysixteen/style.css‘)“ wird das Parent Theme dann automatisch in den Style des Parent Themes importiert. Das bedeutet, dass Sie zunächst alle Styles des Parent Themes übernehmen.

Unter diese Befehlszeile können Sie nun Ihre Änderungen am Parent Theme vornehmen.

In unserem Beispiel-Dokument möchten wir die Schriftart für alle h1-Überschriften ändern. Dafür geben wir folgenden Code ein:

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Dieser Code überschreibt nun die Schriftartvorgaben für die h1-Überschriften aus dem Parent-Theme. Dabei wird die CSS-Datei aus dem Parenttheme aber nicht verändert – die Änderungen existieren lediglich in der Style-Datei des Child Themes.

Denn hier sagen wir WordPress jetzt Folgendes: „Nutze alle Styles aus dem Parent Theme, aber mit einer Ausnahme: Verwende für alle h1-Überschriften die Schriftart ‚Palatino Linotype‘.“

2.4 Aktivieren Sie Ihr Child Theme

Wenn Sie eine entsprechende Datei angelegt und eventuell auch schon Style-Änderungen vorgenommen haben, werden Sie feststellen, dass sich auf Ihrer Seite noch gar nichts verändert hat.

Das hat einen einfachen Grund: Sie haben zwar ein Child Theme erstellt, nutzen aber auf Ihrer Seite weiterhin das Parent Theme.

Aus diesem Grund müssen Sie jetzt noch das Child Theme aktivieren.

Loggen Sie sich dazu ins WordPress Backend Ihrer Seite ein.

Wählen Sie nun im DASHBOARD den Menüpunkt DESIGN und anschließend den Untermenüpunkt THEMES aus. Wenn Sie die bisherigen Schritte korrekt befolgt haben, wird Ihnen hier nun auch Ihr Child Theme angezeigt.

Klicken Sie einfach auf aktivieren – fertig. Ab jetzt nutzen Sie auf Ihrer Seite Ihr Child Theme. Das bedeutet, dass Sie gleichzeitig auch das Parent Theme nutzen. Erinnern Sie sich? Dieses wird über die Befehlszeile zu Anfang des Dokumentes in das Child Theme importiert. Aus diesem Grund muss im WordPress Backend aber das Child Theme aktiviert sein – und nicht das Parent Theme.

Fazit

Unsere Empfehlung: Wenn Sie Veränderungen am CSS-Code Ihres WordPress-Themes vornehmen wollen, verwenden Sie immer ein Child Theme. Das hat für Sie keine Nachteile, die Einrichtung kostet Sie nur wenige Minuten – und Sie sind auf der sicheren Seite. Denn weder der Fehlerteufel noch ein Update Ihres WordPress Themes können Ihrem Style jetzt noch etwas anhaben.

Jonas Rashedi

CEO

WordPress Wartung in 6 Schritten: Darauf sollten Sie achten

WordPress Wartung in 6 Schritten: Darauf sollten Sie achten

Lesezeit 7 minuten13.12.2018

Wenn Sie nachts an den Himmel sehen, erkennen Sie dort manchmal einen hellen Punkt, der sich schneller bewegt als alle anderen: die Internationale Raumstation. In rund anderthalb Stunden rast die ISS mit knapp 30.000 Kilometern pro Stunde einmal um die Erde.

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World Wide Web statt Weltall: Wie die ISS sollte auch Ihre Website regelmäßig gewartet werden. Dafür benötigen Sie zum Glück keinen Weltraumanzug, sondern lediglich ein paar Plugins.

Aber was hat das mit Ihrer Website zu tun?

Ein wichtiger Teil der Arbeiten an Bord der ISS sind Wartungsarbeiten. Die beteiligten Länder haben nicht einfach eine hochkomplexe Raumstation gebaut, diese ins Weltall geschossen und dort sich selbst überlassen.

Ganz im Gegenteil.

Denn damit die ISS weiterhin zuverlässig Daten liefert, müssen regelmäßig Antennen und Satelliten überprüft, Reparaturen im Äußeren vollzogen und weitere Instandhaltungsarbeiten verrichtet werden.

Genauso verhält es sich mit Ihrer WordPress-Website.

Sie haben diese nicht einfach ins World Wide Web geschossen, um sie dort sich selbst zu überlassen. Wenn Ihnen daran liegt, dass Ihre Website zuverlässig ihren Dienst verrichtet, tun Sie gut daran, Ihre Seite regelmäßig zu warten.

Dafür müssen Sie sich zum Glück keinen Raumanzug anziehen und in der Schwerelosigkeit mit Schraubenschlüsseln hantieren (und sich auch nicht mehrere Monate von Astronautenkost ernähren). Sie haben es viel einfacher: eine solide WordPress Wartung ist mit den richtigen Plugins ein Kinderspiel.

Natürlich können Sie alle Wartungsarbeiten auch manuell über die Dateien auf Ihrem Server vornehmen. In den meisten Fällen genügt es jedoch, wenn Sie diese über Plugins in Ihrem Backend erledigen. Das ist nicht nur wesentlich einfacher, sondern geht auch viel schneller.

In dieser Übersicht erfahren Sie, welche Punkte Sie bei Ihrer WordPress Wartung unbedingt achten sollten. Jeder einzelne dieser Punkte ist dabei eigentlich einen einzelnen Artikel wert. Aus diesem Grund finden Sie hier keine ausführliche Anleitung, sondern wie gesagt eine allgemeine Übersicht, auf was alles zu achten ist.

Doch natürlich lassen wir Sie damit nicht alleine.

1. Führen Sie einen Sicherheitscheck Ihrer Website durch

Da ungefähr ein Viertel aller Websites weltweit auf WordPress basieren, ist WordPress sehr interessant für Hacker. Wenn Sie nicht gerade die amerikanische Regierung oder ein großes Firmenimperium sind, sollte Ihnen das keine schlaflosen Nächte bereiten.

Trotzdem gilt natürlich: machen Sie es potentiellen Angreifern nicht leichter als nötig. Setzen Sie die wichtigsten WordPress Security Maßnahmen um, um Ihre Seite zu schützen.

Dazu gehört zum Beispiel Folgendes:

  • Verwenden Sie nicht das standardmäßige „admin“ als Benutzernamen für Ihren Login.
  • Verwenden Sie ein sicheres Passwort.
  • Beschränken Sie die Anzahl der Logins.
  • Nutzen Sie auf Ihrer Seite ausschließlich seriöse Plugins und Themes.
  • Nutzen Sie keine kostenlosen WordPress Themes.
  • Betreiben Sie Ihre Seite über einen sicheren Server mit gutem Service. Ein guter und sicherer Server hat seinen Preis, aber ist diesen auch wert.
  • Nutzen Sie ein Plugin wie Wordfence für Ihre WordPress Security. Außerdem können Sie zum Beispiel mit Plugins wie Move Login oder Lockdown WP Admin Ihre Login-Seite verstecken (diese lautet dann nicht mehr „…./wp-admin“.
  • Führen Sie regelmäßige Backups und Updates Ihrer Website durch (siehe unten).
  • Richten Sie eine Firewall mit Malwarescanner ein. Diese Funktion wird von verschiedenen Plugins wie Wordfence oder Sucuri

Ausführliche Informationen zur WordPress Security finden Sie in Kürze hier.

Wenn Sie Ihre Website warten, überprüfen Sie, ob alle diese Sicherheitsmaßnahmen auf Ihrer Seite weiterhin gelten. Hat ein Mitarbeiter ein Plugin installiert, dem Sie nicht vertrauen? Hat ein Mitarbeiter ein einfaches Passwort eingegeben, um sich schnell einloggen zu können? Sind Ihre Sicherheitsplugins auf dem neusten Stand? Zusätzlich können Sie einen Malware-Scan durchführen, der alle Ihre Dateien auf dem Server auf Schadsoftware überprüft.

2. Vergewissern Sie sich, dass Sie regelmäßig Backups Ihrer Website erstellen

Wenn Sie einen Text auf Ihrem Rechner schreiben, werden Sie diesen zwischendrin immer wieder speichern. Und wenn es sich dabei um eine wichtige Arbeit handelt – zum Beispiel eine Abschlussarbeit –, werden Sie diese zusätzlich an einem anderen Ort (etwa auf einem USB-Stick) speichern.

Genau solche Backups sollten Sie auch regelmäßig von Ihrer Website erstellen. Denn im Normalfall verändern Sie diese laufend – selbst dann, wenn diese nur eine Art digitale Visitenkarte für Sie ist. Vielleicht haben Sie Ihre Öffnungszeiten geändert, neue Mitarbeiter eingestellt oder die Datenschutzbestimmungen überarbeitet – und nicht an alle diese Änderungen werden Sie sich erinnern.

Sollte Ihre Website also verloren gehen oder beschädigt werden (etwa weil sie gehackt wurde), können Sie Ihre Website mit einem Backup einfach wiederherstellen. Sie greifen also einfach auf den letzten Speicherstand zurück.

Das wird aber schwer, wenn Sie vorher kein Backup erstellt haben oder dieses Backup sehr lange zurückliegt. Im besten Falle können Sie die Seite dann einfach von Hand nachkorrigieren, indem Sie die neuen Öffnungszeiten eintragen, die Datenschutzbestimmungen erneut überarbeiten.

Doch das bereitet nicht nur keinen Spaß, sondern lässt auch Raum für Fehler. Denn vermutlich werden Sie sich nicht an alle Änderungen erinnern und manches übersehen. Wenn Sie zum Beispiel das Überarbeiten der Datenschutzbestimmungen vergessen, kann dies nach Veröffentlichung der Datenschutzgrundverordnung  aus dem Mai 2018 teuer werden. Und wenn Ihre Öffnungszeiten falsch eingetragen sind, steht vielleicht ein Kunde vor verschlossenen Türen.

Die bessere Lösung sind da regelmäßige Backups Ihrer Seite. Diese können Sie manuell durchführen – oder ganz einfach mit einem Plugin. Wir empfehlen Ihnen dafür BackWPup, UpdraftPlus oder VaultPress als kostenpflichtige Variante. Bei diesen Plugins können Sie automatische, d.h. regelmäßige Updates in definierten Abständen einrichten – damit sind Sie auf der sicheren Seite.

Sie wollen konkretere Informationen? Dann nutzen Sie unseren Guide zum Thema WordPress Backup.

3. Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre WordPress-Version sowie Ihre Plugins und Themes regelmäßig updaten

Führen Sie regelmäßig ein WordPress Update durch. Kleine Sicherheitsupdates erledigt WordPress seit der Version 3.7 zwar selbständig im Hintergrund. Größere Updates, die ungefähr alle sechs Monate anstehen, müssen jedoch weiterhin aktiv von Ihnen durchgeführt werden.
Das klingt nach komplizierter Handarbeit, ist aber mit nur einem Klick zu erledigen.
Wählen Sie dazu in Ihrem Dashboard den Menüpunkt Aktualisierungen:

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Übrigens: An der orange hinterlegten „1“ im Menü erkennen Sie bereits bei einem gewöhnlichen Login ins WordPress-Backend, dass ein neues Update ansteht.

In der Übersicht werden Ihnen nun sämtliche anstehenden Updates angezeigt. Diese beziehen sich nicht nur auf Ihre WordPress-Version, sondern auch auf Ihre Plugins und Themes.

Grundsätzlich gilt: führen Sie diese Updates auch durch.

Außerdem: Updaten Sie zunächst Themes und Plugins und erst danach Ihre WordPress-Version.

Mit diesen Updates erschließen Sie sich nicht nur neue Funktionen und Verbesserungen an der WordPress-Software, sondern garantieren vor allem die Sicherheit Ihrer Website.

Einen ausführlichen Guide zum Thema WordPress Update finden Sie hier.

4. Überprüfen Sie die Ladegeschwindigkeit Ihrer Website

Vermutlich ist es Ihnen dasselbe auch schon passiert: Sie haben bei Google eine Seite angeklickt, die sehr lange zum Laden gebraucht hat. Und statt den Ladevorgang abzuwarten, haben Sie die Seite nach ein paar Sekunden wieder geschlossen.

So wie Sie handeln die meisten Internetnutzer. Darum sollte Ihre Seite nicht länger als 3 Sekunden zum Laden benötigen – sonst verlieren Sie Besucher.

Diese Information ist gerade für WordPress-Seiten wichtig. Denn das Backend verleitet dazu, unnötige Plugins und Themes zu installieren, die die Seite verlangsamen, aber eigentlich gar nicht benötigt werden.

Checken Sie darum bei Ihrer WordPress Wartung unbedingt die Ladegeschwindigkeit Ihrer Website. Dazu haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Wir persönlich empfehlen Ihnen dafür die Seite https://gtmetrix.com/. Geben Sie dort einfach den Namen Ihrer Website ins Suchfeld ein.

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GTmetrix ermittelt für Sie nicht nur die Ladegeschwindigkeit, sondern gibt Ihnen auch hilfreiche Tipps spezifisch für Ihre Seite, wie Sie diese verbessern können.

5. Testen Sie, ob Ihre Website durchgehend online ist

Ist Ihre Website jederzeit online? Überprüfen Sie, ob Ihr Server das hält, was er verspricht. Verwenden Sie dazu ein Tool zum sogenannten „Uptime Monitoring“ wie zum Beispiel Monitor.us oder Uptrends. Diese Tools sind in der Regel zwar kostenpflichtig, gewähren aber einen kostenlosen Testzeitraum.
Wenn Ihnen der Aufwand nicht zu groß ist, erstellen Sie sich doch einen Testaccount und überprüfen einmal für ein paar Wochen die Uptime Ihrer Website (also die Zeit, in der Ihre Website wirklich online ist). Wenn Ihnen dabei große Ausfallzeiten oder zeitweilig lange Ladezeiten auffallen, sollten Sie über einen Serverwechsel nachdenken.

6. Checken Sie Ihre WordPress-Seite sowie verschiedene Funktionen – auf verschiedenen Endgeräten mit verschiedenen Betriebssystemen und in verschiedenen Browsern

Aus welchen Gründen auch immer: es kann sein, dass Ihre Website auf manchen Geräten, in manchen Betriebssystemen oder in manchen Browsern nicht funktioniert oder nicht richtig angezeigt wird.

Und das wird Ihnen von WordPress nicht angezeigt. Von den entsprechenden Problem erfahren Sie stattdessen entweder zufällig, wenn Ihre Kunden sich beschweren oder bei einem gründlichen Check im Zuge Ihrer WordPress Wartung.

Und auf diesen sollten Sie nicht verzichten.

Überprüfen Sie manuell, ob die wesentlichen Funktionen Ihrer Seite auch tatsächlich gewährleistet sind. Betrachten Sie Ihre Seite in verschiedenen Browsern. Melden Sie sich zum Beispiel selbst für Ihren Newsletter an, kontaktieren Sie sich selbst über das Kontaktfeld oder bestellen Sie ein Produkt in Ihrem Online-Shop (natürlich stornieren Sie diese Bestellung dann im Nachhinein).

Ganz wichtig: Testen Sie diese Funktionen auf verschiedenen Endgeräten (Laptop, Tablet, Smartphone) mit verschiedenen Betriebssystemen (vor allem Windows und Mac, ggf. Linux) in verschieden Browsern (mindestens Chrome, Firefox, Internet Explorer, Edge und Safari).

Ja, das ist nervig – und darum machen Sie so einen Check auch nicht jeden Tag. Aber zumindest einmal im Jahr empfiehlt es sich, hierfür etwas Zeit zu investieren.

Sie sehen: die Wartung Ihrer WordPress-Seite ist keine Raketenwissenschaft, sondern vielmehr Fleißarbeit. Unverzichtbar sind dabei das regelmäßige Erstellen von Backups sowie das Updaten von WordPress selbst sowie von Themes und Plugins. Wenn Sie zusätzlich gute Sicherheitseinstellungen vorgenommen haben, ist ein Großteil bereits erledigt.

Und trotzdem: Ein gründlicher Check Ihrer Seite bleibt Fleißarbeit, die Kompetenzen aus verschiedenen Bereichen verlangt. Wenn Sie eine WordPress Wartung Ihrer Website aus einer Hand wünschen, stehen wir Ihnen als erfahrene WordPress Agentur dabei gerne zur Seite.

Jonas Rashedi

CEO

WordPress 5 – wir beantworten die wichtigsten Fragen

WordPress 5 – wir beantworten die wichtigsten Fragen

Lesezeit 14 minuten10.12.2018

Wer am 5. Dezember abends die Stiefel vor die Tür gestellt hat, ist am 6. Dezember vielleicht mit einer Überraschung aufgewacht: Im Stiefel waren nicht Mandarinen, Nüsse und Schokolade, sondern ein neues WordPress Update – und zwar eines, das es in sich hat.

Denn mit WordPress 5 veröffentlichte WordPress am 6. Dezember 2018 das größte Update seit gut 4 Jahren. Der Dank der Netzcommunity für dieses Nikolausgeschenk ist jedoch eher verhalten.

Der wichtigste Kritikpunkt betrifft den Zeitpunkt der Veröffentlichung: die Weihnachtszeit. In dieser umsatzstarken Zeit arbeiten nicht nur viele Unternehmen ohnehin an der Belastungsgrenze – das Update betrifft vielmehr auch direkt jene Websites, über die ein bedeutender Teil des Weihnachtsgeschäfts abgewickelt wird. Das bedeutet ein nicht zu unterschätzendes Risiko.

Grund genug also, das neue Update einmal gründlich unter die Lupe zu nehmen.

1. Was macht das Update im Vergleich zu anderen Updates so besonders?

Ungefähr jedes halbe Jahr veröffentlicht WordPress ein neues Update. Warum also ist die Netzcommunity rund um die Veröffentlichung von WordPress 5 so in Aufruhr?

Die Antwort in einem Satz: Weil WordPress 5 die Art, wie wir mit WordPress arbeiten, grundsätzlich verändert.

Grund dafür ist der so genannte Gutenberg-Editor. Mit diesem kann die Seitenstruktur ganz intuitiv und benutzerfreundlich verändert werden. Der Nutzer verschiebt, verkleinert und vergrößert dazu per Mausklick die verschiedenen Blöcke, aus denen sich eine Seite zusammensetzt.

Mit anderen Worten: Es wird weniger programmiert und eingestellt – und dafür mehr per Mausklick gezogen und verschoben. (Ausführlichere Informationen zum Gutenberg-Editor finden Sie im nächsten Abschnitt.)

Demgegenüber fallen Updates wie etwa von Version 4.8 auf 4.9 bedeutend kleiner aus. Ja, auch hier hat es wichtige neue Funktionen gegeben. Aber diese haben die Art, wie wir mit WordPress arbeiten, im Kern nur unwesentlich verändert.

Genau das ist bei WordPress 5 nun anders.

2. Was ist neu in WordPress 5?

In drei Worten: der Gutenberg-Editor.

Denn wenn über WordPress 5 gesprochen wird, dann vor allem über den neuen Gutenberg-Editor.

Bislang wurden Seiten mit dem klassischen Editor namens TinyMCE erstellt und bearbeitet. Klar: viele Entwickler nutzen bereits eigene Plugins wie den Visual Composer, die das Einrichten von Seiten einfacher machen.

Grundsätzlich kamen sich dabei aber immer wieder verschiedene Einstellungselemente in den Weg, die nebeneinander bestanden. Manche Design-Anpassungen wurden per CSS vorgenommen, manche über die standardmäßige WordPress-Maske, andere wiederum über Widgets und Plugins – um nur ein paar Möglichkeiten zu nennen.

Dieses Nebeneinander ließ WordPress manchmal unübersichtlich erscheinen; die Handhabung war nicht selten eher kompliziert und diffus.

Genau das ist mit dem Gutenberg-Editor nun anders.

Das Ziel: Die intuitive Anpassung von Seiten – wie zum Beispiel von Blogbeiträgen – zu ermöglichen. Und das ohne umfassende WordPress-Kenntnisse, CSS-Skills, Shortcodes und zahlreiche Plugins. Sondern eben ganz einfach und unmittelbar einleuchtend. Damit werden auch Page-Building-Plugins unter WordPress 5 an Bedeutung verlieren.

Der Schlüsselbegriff im Gutenberg-Editor sind die sogenannten Blocks. Die Seite wird dabei in mehrere Blöcke eingeteilt, die individuell angepasst werden können.

Um diesen Ansatz verständlich zu machen, haben wir einmal einen Screenshot von einem einfachen Blogbeitrag gemacht:

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Dieser Beitrag besteht aus fünf Blöcken: Einer Überschrift, einem Text, einem Bild, einer Unterüberschrift und einem weiteren Text.

Jedes dieser Elemente kann nun individuell angepasst werden.

Wenn wir mit der Maus auf den ersten Textabschnitt klicken, werden uns verschiedene Style-Optionen angezeigt, die so ähnlich auch im vorigen Editor zu finden waren:

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Mit einem Klick auf das „B“ könnten wir den Text oder einen Teilabschnitt zum Beispiel fett anzeigen lassen.

Mit einem einfachen Klick auf den Pfeil links neben dem Text können wir aber – und das ist eine Neuerung – den Block mit dem Textabschnitt nach unten verschieben.

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Dieser wird uns nun unterhalb des Bildes angezeigt:

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Auch die Größe des Bildes können wir dabei verändern, indem wir ganz einfach das Bild anklicken und dann per Maus das Bild größer oder kleiner ziehen – ungefähr so, als würden Sie in Word die Größe eines Bildes mit der Maus verändern.

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Das Tolle daran: die Seite sieht am Ende genau so aus, wie sie im Editor dargestellt wird. (Das ist zumindest bei den neuen Themes der Fall, die für den Gutenberg-Editor entwickelt wurden.)

Es fühlt sich also an, als würden Sie direkt auf Ihrer Seite arbeiten – und dabei einfach Elemente hin- und herschieben, vergrößern, verkleinern, wie es Ihnen gefällt und wie es gut aussieht.

Der Gutenberg-Editor wurde und wird vielfach kritisiert. Das hat aber vor allem mit dem Veröffentlichungsdatum zu tun, das viele als zu früh erachteten.

WordPress hat den Editor jedoch bereits schon mehrere Monate vor dem WordPress 5 Update zur Verfügung gestellt – und zwar als Plugin. Dieses Plugin wurde zwar zu Beginn scharf kritisiert, wurde dann aber basierend auf der Nutzerkritik nach und nach verbessert und ist heute zwar noch nicht ausgereift, aber durchaus funktionsfähig.

Unsere persönliche Meinung: Mit dem Gutenberg-Editor setzt WordPress einen neuen Standard für die nächsten Jahre. Die intuitive Bedienung ist nicht nur kinderleicht zu erlernen, sondern ist eine große Hilfe beim Umsetzen und Anpassen von WordPress-Seiten. Dennoch funktionieren nicht alle unsere Seiten im neuen Editor. So verrutschen auf einer Seite zum Beispiel die nächsten Blöcke, wenn wir die Position des Bildes verändern. WordPress 4-Seiten funktionieren also nicht immer einwandfrei im neuen Editor. Und dennoch: Spätestens dann, wenn Seiten eigens für WordPress 5 beziehungsweise den Gutenberg-Editor entwickelt werden, stellt dieser einen großen Zugewinn an Nutzerfreundlichkeit dar. Außerdem gewährt er Kunden, für die wir als Agentur WordPress-Seiten entwickeln, ein großes Maß an Eigenständigkeit. Diese können Anpassungen an der Seite nach einer kurzen Einweisung problemlos selbst vornehmen, ohne uns jedes Mal einbeziehen zu müssen.

3. Wen betrifft das WordPress 5 Update?

Das WordPress 5 Update betrifft in erster Linie Seiten, die in Zukunft entwickelt werden. Es ist somit zum einen für Entwickler interessant. Zum anderen gibt es aber dank der intuitiven Bedienung auch den Betreibern der Seite die Möglichkeit, Änderungen auch am Design vorzunehmen, ohne dafür jedes Mal einen Entwickler einbeziehen zu müssen. Anpassungen der Seite sind in Zukunft also auch mit wenig Know-How möglich.

Bereits bestehende Seiten betrifft der Gutenberg-Editor weniger. Diese sind ja bereits entwickelt und individuell angepasst. Dennoch können mit dem neuen Editor natürlich auch weitere Anpassungen vorgenommen werden.

4. Erfolgt das Update auf WordPress 5 automatisch?

Nein, das Update auf WordPress 5 erfolgt nicht automatisch. Automatisch sind bei WordPress nur Sicherheitsupdates – zum Beispiel von Version 4.9.1 auf 4.9.2. Das ist sinnvoll, denn damit werden Sicherheitslücken auf Ihrer Seite umgehend gestopft – und nicht erst dann, wenn Sie zufällig mitbekommen, dass es ein neues Update gibt.

Bei großen Updates verhält sich das anders. WordPress gibt Ihnen damit die Gelegenheit, selbst den Zeitpunkt des Updates zu wählen – oder sich gar gegen das Update zu entscheiden. Das ist auch gut so, denn wie dargelegt verändert der Gutenberg-Editor grundlegend die Arbeitsweise mit WordPress.

Dabei kann es auch geschehen, dass Seiten nicht kompatibel mit dem neuen Editor sind.

Würde WordPress Ihre Seite einfach updaten, würden Sie womöglich morgens aufwachen und feststellen, dass auf Ihrer Seite Elemente verrutscht sind oder verzerrt abgebildet werden.

Damit das nicht geschieht, können Sie selbst den Zeitpunkt des Updates bestimmen und zuvor sämtliche Sicherheitsvorkehrungen wie zum Beispiel ein Update treffen.

Mit den Worten des WordPress-Gründers Matt Mullenweg: „You can push the button whenever you’re ready.“

5. Sollten Sie Ihre WordPress-Seite updaten?

Unsere klare Empfehlung lautet: jein.

Das bedeutet:

Ja, früher oder später sollten Sie Ihre Seite auf WordPress 5 updaten.

Aber nein, am besten noch nicht jetzt gleich.

Weshalb noch nicht jetzt?

5.1 Es wird weiterhin WordPress 4 Updates geben.

Auch unter WordPress 5 wird es weiterhin Sicherheitsupdates für WordPress 4 geben. Diese kleinen Updates führt WordPress seit der Version 3.7 automatisch durch. Wenn Sie also weiterhin WordPress 4 benutzen, müssen Sie sich keine Sorgen um die Sicherheit Ihrer Website machen.

5.2 Geben Sie Themes und Plugins Zeit, kompatibel mit WP5 zu werden.

Viele Plugin- und Theme-Entwickler werden eine stressige Weihnachtszeit haben – und vermutlich auch einen stressigen Januar. Denn Plugins und Themes müssen auch in WordPress 5 funktionieren.

Diesen Stress müssen Sie sich selbst aber nicht unnötig machen.

Nach einem Update auf WordPress 5 besteht die Gefahr, dass Ihre Seite nicht mehr einwandfrei funktioniert – zum Beispiel, weil Plugins noch nicht wirklich rund laufen.

Die meisten Themes und Plugins werden aber innerhalb der nächsten Monate mit WordPress 5 synchronisiert werden. Viele sind es bereits jetzt. Doch auch hier kann es sein, dass noch Nachbesserungen notwendig sind.

Warten Sie mit dem Update also einfach bis Januar oder Februar. Dann sollten die allermeisten Plugins und Themes auch in WordPress 5 funktionieren.

5.3 Riskieren Sie nicht Ihr Weihnachtsgeschäft!

Gerade für Online-Shops gilt: Gehen Sie mit dem Wechsel auf WordPress 5 kein unnötiges Risiko ein. Wenn Sie nicht gerade auf Bademode spezialisiert sind, dürfte der Dezember für Sie zu den umsatzstärksten Jahreszeiten gehören.

Ja, Online-Shop-Plugins wie WooCommerce geben an, bereits mit WordPress 5 kompatibel zu sein. Das geht aus der Plugin-Beschreibung auf der WordPress-Seite https://de.wordpress.org/plugins/woocommerce hervor:

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Und dennoch kann es sein, dass irgendetwas nach dem Update nicht richtig funktioniert. Vielleicht wird Ihr Shop visuell nicht richtig in Ihre Seite eingebettet. Oder das Design Ihrer Seite wird nicht korrekt abgebildet, so dass Kunden noch vor dem Kauf wieder abspringen.

Es ist wahrscheinlich, dass all das nicht passiert. Aber es kann eben doch passieren.

Machen Sie sich bewusst: Es gibt für Sie keinen Grund, jetzt upzudaten. Denn Ihre Seite wird weiterhin mit automatischen Sicherheitsupdates geschützt.

Warten Sie einfach, bis das Weihnachtsgeschäft vorüber ist. Dann können Sie WordPress in Ruhe aktualisieren – und profitieren bereits von den ersten Nachbesserungen.

5.4 Warum benötigen Sie das Update dann überhaupt?

Zu einem späteren Zeitpunkt sollten Sie das Update auf WordPress 5 durchaus in Erwägung ziehen.

Der Gutenberg-Editor wurde als wichtige Neuerung bereits zu Beginn dieses Artikels vorgestellt.

So wird der neue Editor in der Entwickler-Community trotz durchaus vorhandener Kritik tendenziell positiv aufgenommen. Die intuitivere Handhabung der Website-Konstruktion setzt den Standard für die nächsten Jahre und stellt eine wichtige Neuerung dar. Neue Themes und Plugins werden vor allem auf diesen Editor zugeschnitten werden.

Am Anfang mag die Kompatibilität von Plugins und Themes mit WordPress 4 noch eine Rolle spielen – doch diese wird immer mehr an Bedeutung verlieren.

Ein bisschen hängt die Antwort auf die obige Frage auch von Ihrer Seite ab: Wenn Sie viele Plugins nutzen und die Inhalte Ihrer Seite häufig verändern (etwa indem Sie Blog-Artikel hinzufügen), ist ein Update für Sie vermutlich sinnvoll.

Wenn Sie Ihre Seite jedoch eher als digitale Visitenkarte nutzen, ist ein Update nicht unbedingt empfehlenswert. Der Zugewinn durch die intuitivere Handhabung des Backends stellt für Sie in diesem Fall keinen großen Mehrwert dar.

6. Wie updaten Sie Ihre WordPress-Seite auf WordPress 5?

Das Update selbst erfordert nur wenige Klicks. Allerdings sollten Sie um das Update herum ein paar wichtige Punkte beachten, um auf der sicheren Seite zu sein. Wir verraten Ihnen, welche:

6.1 Erstellen Sie ein Backup Ihrer Seite

Ja, innerlich verdrehen wir gerade selbst die Augen, da wir immer wieder auf diesen Punkt hinweisen. Aber es hilft nichts – ein Backup der Seite vor einem Update ist absolut notwendig! Damit sparen Sie sich im Nachhinein viel Ärger und schonen Ihre Nerven.

Alles zum Thema WordPress Backup erfahren Sie hier. https://www.rashedi-consulting.de/wordpress-backup

6.2 Checken Sie, ob es Updates für Plugins und Themes gibt

Rund um das WordPress 5 Update sind Entwickler damit beschäftigt, das Funktionieren Ihrer Themes und Plugins in WordPress 5 zu gewährleisten.

Aus diesem Grund wird derzeit eine Vielzahl an Updates angeboten. Ob für die Themes auf Ihrer Seite Updates anstehen, erfahren Sie folgendermaßen: Loggen Sie sich ins WordPress-Backend Ihrer Seite ein.

Der orange hinterlegte Kreis hinter dem Menüpunkt Aktualisierungen verrät Ihnen bereits, dass neue Updates anstehen – in unserem Beispiel sind es fünf an der Zahl:

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Anschließend klicken Sie im Dashboard auf Aktualisierungen.

Auf der folgenden Seite finden Sie nun eine Übersicht über alle anstehenden Updates.

Wichtig: Auf dieser Seite wird Ihnen oben auch das WordPress 5 Update angezeigt. Führen Sie dieses Update noch nicht durch, sondern befolgen Sie erst die folgenden Schritte. An dieser Stelle updaten Sie lediglich Plugins und Themes.

In unserem Beispiel sehen wir, dass das WooCommerce-Plugin für unseren Online-Shop aktualisiert werden muss.

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Hier haben die Plugin-Entwickler also bereits die Neuerungen unter WordPress 5.0 berücksichtigt und eine neue Version Ihres Plugins erstellt. Entsprechend wird uns angezeigt, dass das Plugin in der neuesten Version (laut Autor – gemeint sind damit die Plugin-Entwickler) mit WordPress 5.0 kompatibel sei.

Wir klicken nun in das weiße Kästchen links neben dem Plugin und anschließend auf „Plugins aktualisieren“.

Somit sind nun sämtliche Plugins installiert, für die Updates vorhanden waren.

Außerdem stehen noch drei Updates für Themes an:

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Außerdem stehen noch drei Updates für Themes an. Auf unserer Beispielseite ist keines dieser Themes aktiv. Dennoch zeigen wir Ihnen hier exemplarisch, wie Sie diese Themes updaten.

Ebenso wie bei den Plugins wählen Sie einfach die Themes, die Sie aktualisieren möchten, aus. Klicken Sie dazu in die weißen Kästchen links der Themes und im Anschluss auf „Themes aktualisieren“.

WordPress zeigt uns nun an, dass nur noch eine Aktualisierung ansteht.

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Dabei handelt es sich um das Update auf WordPress 5. Dieses führen wir ein paar Schritte später durch. Vorab müssen wir aber noch ein paar Vorsichtsmaßnahmen treffen.

6.3 Überprüfen Sie, ob Ihr Theme und wichtige Plugins bereits in WordPress 5 funktionieren

Dass Ihnen für manche Themes oder Plugins keine Updates angezeigt werden, kann verschiedenes bedeuten:

  1. Das Theme/Plugin ist auch ohne Update mit WordPress 5 kompatibel.
  2. Das Theme/Plugin ist mit WordPress 5 nicht kompatibel, aber es gibt (noch) kein Update.

Wenn Sie in Schritt 2 alle anstehenden Updates durchgeführt haben, sind Sie damit leider nicht auf der sicheren Seite. Generell werden alle vielgenutzten Plugins auf jeden Fall überprüft und bei Bedarf aktualisiert. Gerade bei Themes oder weniger bekannten Plugins kann es aber sein, dass diese Aktualisierungen nicht durchgeführt werden.

Überprüfen Sie vor dem Update also, ob Ihr Theme und die wichtigsten Plugins auf Ihrer Seite auch in WordPress 5 funktionieren. Zum Beispiel, indem Sie den Namen Ihres Themes/Plugins sowie „WordPress 5“ bei Google eingeben.

Eine Vielzahl von Plugins finden Sie auch über die WordPress-Seite selbst. In der Tabelle rechts erkennen Sie dort mit einem Blick, ob die Funktionalität in WordPress 5 gegeben ist.

Wir zeigen Ihnen dies auf dem Bild am Beispiel des Plugins Yoast SEO:

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Wir haben das WordPress SEO-Plugin über die WordPress-Seite gesucht. Die Tabelle auf der rechten Seite verrät uns, dass das Plugin vor zwei Wochen aktualisiert worden ist – das hat vermutlich mit dem Update auf WordPress 5 zu tun. Tatsächlich wurde das Plugin bis WordPress 5.0 getestet – es sollte also auch nach dem Update funktionieren.

6.4 Wenn Sie ganz sicher sein wollen: Testen Sie Ihre Webseite in WordPress 5 noch vor dem Update

Dieser Schritt ist nicht unbedingt notwendig. Er bietet sich vor allem dann an, wenn Sie das Update bereits jetzt – also noch im Dezember – durchführen möchten.

Belassen Sie dazu Ihre Website zunächst in der alten WordPress-Version.

Auf Ihrem Rechner können Sie dazu – sofern Sie nicht bereits ohnehin darüber verfügen – einen lokalen Webserver (zum Beispiel XAMPP) installieren. Auf diesen überspielen Sie dann eine Kopie Ihrer Website und führen das Update durch.

Wenn dabei etwas schief geht: egal. Denn Ihre Website läuft ja weiterhin über WordPress 4.9. In diesem Fall wissen Sie dann einfach Bescheid, dass ein Update wohl auch dort zu Problemen führen würde.

Alternativ können Sie auch in Ihrer bestehenden Seite das Gutenberg-Plugin installieren. Damit haben sie die Möglichkeit zu testen, ob der Gutenberg-Editor auf Ihrer Seite funktioniert – und zwar bevor Sie ein WordPress Update durchführen.

Voraussetzung ist dazu lediglich, dass Sie WordPress vor dem aktuellen Update stets aktualisiert haben und somit mindestens die Version 4.9.8 nutzen.

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6.5 Führen Sie das WordPress 5 Update durch

Klicken Sie erneut im WordPress-Backend im Dashboard auf Aktualisierungen.
Oben auf der Seite wird Ihnen nun angezeigt, dass eine neue Version von WordPress verfügbar ist.
Ihnen werden nun zwei Update-Optionen angezeigt:

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Zum einen können Sie auf die deutsche, zum anderen auf die englische Version von WordPress 5.0 aktualisieren.
Sofern Sie weiterhin die deutsche Version nutzen möchten, achten Sie darauf, dass Sie auch genau diese Version auswählen.
Klicken Sie dazu unter „Du kannst automatisch auf WordPress 5.0-de DE aktualisieren“ auf den blau hinterlegten Button „Jetzt aktualisieren“.
Nach ein paar Sekunden Ladezeit ist das Update bereits erfolgreich ausgeführt und es heißt: „Willkommen bei WordPress 5.0“.

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Scrollen Sie auf der Seite ruhig nach unten, schauen Sie sich die Videos an und verschaffen Sie sich einen Überblick über die neuen Funktionen in WordPress 5.0.

Geschafft – Ihr Update ist installiert!

6.6 Überprüfen Sie Ihre Seite

Rufen Sie Ihre Website auf und checken Sie, ob noch alles in Ordnung ist. Wird die Seite noch vernünftig angezeigt? Oder sind vielleicht Blöcke verrutscht oder Bilder werden nicht eingeblendet?

Führen Sie einen ausführlichen Test Ihrer Seite mit – in allen gängigen Browsern und auf verschiedenen Endgeräten, also auch auf Tablet und Smartphone.

Überprüfen Sie dabei auch, ob die wichtigen Funktionen weiterhin bestehen. Funktioniert das Kontaktfeld noch? Können Kunden weiterhin über Ihren Online-Shop bestellen? Kann man sich für Ihren Newsletter anmelden?

Wenn Ihre Seite korrekt angezeigt wird und alle Funktionen weiterhin gegeben sind, war Ihr Update erfolgreich.

Eine noch ausführlichere Anleitung zum Thema WordPress Update finden Sie übrigens hier https://www.rashedi-consulting.de/wordpress-update

7. Was mache ich, wenn ich zwar WordPress 5, aber nicht den Gutenberg-Editor nutzen will?

Kein Problem – auch dafür gibt es eine Lösung. Laden Sie sich dazu einfach das „Disable Gutenberg“-Plugin herunter.

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Ist das nicht der Fall, zeigt uns WordPress an dieser Stelle folgenden Text an:

„Es ist eine neue Version von WordPress verfügbar.“

Danach haben wir folgende Optionen: „Du kannst automatisch auf WordPress 4.9 aktualisieren oder das Paket herunterladen und manuell installieren.“

Die positiven Bewertungen legen nahe, dass dieses Plugin einwandfrei funktioniert. Auch wir haben dabei keine Schwierigkeiten festgestellt – im Prinzip verwenden Sie WordPress damit einfach wie vorher in der Version 4.9.

Mit dem Plugin installieren Sie also einfach den klassischen WordPress-Editor.

Das „Disable Gutenberg“-Plugin finden Sie, wenn Sie in Ihrem Dashboard den Menüpunkt Plugins auswählen.

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Klicken Sie nun anschließend oben auf Installieren.

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Geben Sie nun in die Suchleiste die Begriffe „Disable Gutenberg“ ein.

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WordPress zeigt Ihnen nun mehrere „Disable Gutenberg“-Plugins an. Verwenden Sie das von Jeff Starr (wobei es Ihnen natürlich freisteht, auch eines der anderen zu verwenden).

Klicken Sie dazu auf Jetzt installieren.

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Damit ist das Plugin zwar installiert, aber noch nicht aktiviert. Sie nutzen also im Moment noch den Gutenberg-Editor.
Um das Plugin zu aktivieren, klicken Sie nach der Installation noch auf Aktivieren.

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Diese Möglichkeit haben Sie direkt nach der Installation. Alternativ können Sie auch einfach unter dem Menüpunkt Plugins alle ihre installierten Plugins anschauen. Dort haben Sie ebenfalls die Möglichkeit, das „Disable Gutenberg“-Plugin zu aktivieren.

Erst nach der Aktivierung des Plugins verwenden Sie wieder den klassischen WordPress Editor.

Sollten Sie zu einem späteren Zeitpunkt doch wieder den Gutenberg-Editor verwenden wollen, wählen Sie einfach erneut den Menüpunkt Plugins aus. Dort deaktivieren Sie das „Disable Gutenberg“-Plugin.

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Da der Gutenberg-Editor selbst fester Bestandteil von WordPress 5 ist, müssen Sie diesen nicht eigens wieder aktivieren. Sobald Sie das „Disable Gutenberg“-Plugin deaktivieren, nutzen Sie automatisch wieder den Gutenberg-Editor.

Fazit

WordPress 5 verändert grundlegend die Art und Weise, wie wir Seiten mit WordPress erstellen. Ein Update kann also durchaus sinnvoll sein. Wenn möglich, sollten Sie damit aber noch mindestens bis Januar warten. Im Zweifel bewahrt Sie das davor, Ihre Weihnachtstage im WordPress-Backend zu verbringen – beim Versuch herauszufinden, warum genau ein Plugin nicht funktioniert oder ein Element auf Ihrer Seite verrutscht ist.

Das Beste ist: Wenn Sie mit dem Update noch etwas warten, dürften die meisten Plugins und Themes aktualisiert sein und einwandfrei in WordPress 5 funktionieren. Lassen Sie andere die Fehler finden, die dabei hin und wieder noch vorkommen dürften. Verbringen Sie die Festtage lieber mit Ihrer Familie und profitieren dann im Januar von Theme- und Plugin-Updates, die sich bereits in der Praxis bewährt haben.

Wenn Sie Hilfe bei Ihrem Update auf WordPress 5 benötigen oder Ihre Seite nach dem Update nicht mehr funktioniert, sind wir gerne für Sie da!

Jonas Rashedi

CEO

WordPress Update: der ausführliche Guide

WordPress Update: der ausführliche Guide

Lesezeit 13 minuten04.12.2018

Erfahren Sie, warum Sie Ihre WordPress-Version regelmäßig aktualisieren sollten – und wie Sie diese Aktualisierung Schritt für Schritt vornehmen

Nur mit einem regelmäßigen WordPress Update sind Sie vor Sicherheitslücken in der Software sicher. Außerdem erschließen Sie sich mit einem Update neue Funktionen, die es in vorherigen Versionen noch nicht gegeben hat.

Es gibt also viele Gründe, sich mit diesem Thema zu befassen.

Und doch: „WordPress Update“ – das klingt zunächst erstmal nach einer komplizierten Geschichte, die man am besten Technik-Nerds überlässt.

Tatsächlich ist so ein Update nicht ganz einfach, wenn Sie die vorherige Datensicherung und das Update selbst manuell vornehmen.

Das Schöne an WordPress aber ist: Vieles kann auch sehr einfach sein!

In diesem Guide erfahren Sie darum alles, was Sie zum Thema „WordPress Update“ wissen müssen: alles Einfache und alles Komplizierte.

Unser Vorsprechen vorab: In den meisten Fällen genügt es, wenn Sie den einfachen Weg gehen.

Unser Ziel ist es, dass Sie mit den Informationen aus diesem Artikel tatsächlich selbst ein WordPress Update Ihrer Website vornehmen können – ganz ohne fremde Hilfe! Bis auf die Hilfe derjenigen natürlich, die diesen diesen Artikel für Sie geschrieben haben 

1. Was genau ist eigentlich ein WordPress Update?

Okay, jetzt kommen erstmal viele Zahlen…

… aber das ist im Endeffekt egal. Wichtig ist nur, dass Sie verstehen, dass es verschiedene Versionen von WordPress gibt, die wiederum jeweils verschiedene Versionsnummern haben.

Denn rein formal gesehen ist ein WordPress Update schlicht und einfach die Installation einer neueren WordPress-Version. So wurde die WordPress-Version 1.0 bereits am 3. Januar 2004 veröffentlicht. Schon seit September 2014 ist mittlerweile die 4. Version verfügbar.

Doch auch das heutige WordPress ist natürlich nicht mehr auf dem Stand von 2014, sondern wurde laufend weiterentwickelt. Jedes Update äußert sich dabei in einer höheren Versionsnummer nach dem Komma.

Die Version 4.0 wurde mit dem ersten Update also nicht zur Version 5, sondern erstmal ganz bescheiden zur Version 4.0.1, mit dem nächsten Update zur Version 4.0.2 und so weiter. Irgendwann wurden dann größere Änderungen durchgeführt, so dass die Version 4.0.24 zur Version 4.1 upgedatet wurde. Auch das liegt bereits mehrere Jahre zurück und WordPress wurde seitdem ständig erneuert.

Eine Übersicht über die verschiedenen WordPress-Versionen finden Sie auf der Homepage von WordPress: https://codex.wordpress.org/WordPress_Versions

Wenn Sie dort auf den Punkt „Changelog“ klicken, erfahren Sie, was bei der jeweils neuen Version alles geändert wurde.

Welche WordPress-Version benutzen Sie?

Loggen Sie sich einfach in Ihre WordPress-Seite ein. Klicken Sie im Dashboard auf Aktualisierungen. Dort wird Ihnen angezeigt, welche Version Sie nutzen: in unserem Fall ist es die Version 4.9.8.

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1.1 Die zwei Arten von WordPress Updates

Update ist aber nicht gleich Update. Grundsätzlich ist nämlich zwischen zwei Arten von WordPress Updates zu unterscheiden.

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Sicherheitsupdates: Als Sicherheitsupdates werden Updates bezeichnet, die sich auf die Stelle nach dem zweiten Punkt der Versionsnummer beziehen. Ein Update von Version 4.4.10 auf 4.4.11 wäre also ein Sicherheitsupdate. Mit diesen Updates stopft WordPress kleine Löcher in der Sicherheit der Software.

Große Updates: Bei großen Updates hingegen werden nicht nur Sicherheitslücken gestopft, sondern auch neue Funktionen einbezogen. So gibt es seit der Version 4.9, die im November 2017 veröffentlicht wurde, zum Beispiel eine praktische Planungsfunktion im Customizer.

Schon gewusst? Jede neue Version, die per großem Update erreicht wird, ist nach einem Musiker benannt. So heißt die Version 4.9 zum Beispiel „Tipton“ nach dem amerikanischen Jazzmusiker Billy Lee Tipton.

Aber das nur am Rande – weiter geht‘s mit Ihrem WordPress Update!

2. Warum brauchen Sie ein WordPress Update?

2.1 Aus Sicherheitsgründen

Die Vorteile von WordPress sind zugleich die große Schwachstelle des Programms: jeder weiß, wie es funktioniert. Der Code ist öffentlich einsehbar und wird von einer Vielzahl an Websites genutzt.

Mit anderen Worten: WordPress ist sehr interessant für Hacker.

Denn wer es schafft, über den WordPress-Code Zugang zu einer Website zu bekommen, kann dieses Verfahren auf Millionen andere Websites anwenden.

Das weiß umgekehrt aber natürlich auch WordPress selbst. Und so arbeiten ein paar der besten Programmierer der Welt für WordPress, um Sicherheitslücken zu schließen.

Mit anderen Worten: das Ganze ist ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen WordPress und verschiedenen Hackern – nur dass für WordPress eben erstklassige Programmierer arbeiten.

Sobald also eine Sicherheitslücke bekannt wird, wird diese auch schon wieder geschlossen – per Update. Solange Sie Ihre WordPress-Version also laufend aktualisieren, sind Sie darum auf der sicheren Seite. Sie verfügen dann stets über eine Version, in der alle bekannten Sicherheitslöcher gestopft wurden.

Mit anderen Worten: Solange Sie auf Ihrer Seite regelmäßig ein WordPress Update durchführen, besteht keine Gefahr.

2.2 Um neue Funktionen und Themes nutzen zu können

Mit jedem großen Update von WordPress erschließen Sie sich neue Funktionen und Themes. So sind zum Beispiel Bilder seit der Version 4.4 responsive, passen sich also an die Größe des Endgeräts an.

Auch manche Themes funktionieren erst ab einer bestimmten Version. Das erklärt sich eigentlich von selbst: Wenn Programmierer ein neues Theme entwickeln, orientieren sie sich natürlich an der aktuellen WordPress-Version und versuchen, alle Vorgaben daran anzupassen. Für Sie ist es dann ein Leichtes, dieses Theme zu nutzen, indem Sie einfach Ihre WordPress-Version updaten.

2.3 Damit Ihre Seite schneller wird

Waren Sie schon mal auf einer Seite, die zu laden gefühlt eine Ewigkeit gedauert hat? Grundsätzlich versucht WordPress mit jedem Update, die Effizienz seines Codes zu erhöhen. Das bedeutet auch: die Ladezeit Ihrer Seite kann von jedem Update profitieren.

3. Vor dem WordPress Update: Erstellen Sie ein Backup Ihrer Seite

Ja, eigentlich müsste bei dem Update alles gut gehen…

… und in der Regel tut es das auch. Aus Erfahrung wissen wir aber, dass dieses eigentlich im Nachhinein die größten Kopfschmerzen bereitet. Denn weil eigentlich alles gut gehen sollte, mag der ein oder andere auf das vorherige Backup verzichten.

Wenn dann nach dem Update die Formatierung durcheinandergehauen wurde, Einstellungen falsch sind, Plugins nicht richtig eingebettet werden oder die ganze Seite einfach nicht mehr funktioniert, fragt man sich, warum man nicht einfach vorher ein kurzes Backup durchgeführt hat, also nicht einfach die komplette Seite vorher gespeichert hat. Denn jetzt gibt es kein Zurück mehr. Ein Backup geht in der Regel aber schnell. Ganz im Gegensatz zu den nervtötenden Anpassungen im Nachhinein, wenn doch etwas schief gehen sollte – sofern sich die Seite überhaupt retten lässt.

Ein WordPress Backup können Sie entweder manuell oder per Plugin vornehmen.

Bei einem manuellen Backup kopieren Sie Ihre Dateien (vor allem wp-admin, wp-content und wp-includes) sowie Ihre Datenbank vom Server auf Ihre Festplatte. Außerdem gibt es eine Vielzahl von Plugins, mit denen Sie ein Backup durchführen können. Wir empfehlen Ihnen BackWPup oder UpdraftPlus. Wenn Sie so ein Plugin erstmal installiert haben, ist das Erstellen eines Backups eine Sache von wenigen Sekunden – und eine sehr gute Angewohnheit.

Wie Sie ein Backup im Einzelnen durchführen, verraten wir Ihnen hier.

Keine Panik: Es klingt hier gerade so, als würde bei einem WordPress Update oft etwas schief gehen. Das stimmt so nicht. In den meisten Fällen geht nämlich alles gut. Eigentlich…

4. WordPress führt automatische Sicherheitsupdates durch

Seit der Version 3.7 führt WordPress Sicherheitsupdates automatisch durch. Das wird Ihnen unter Dashboard – Aktualisierungen angezeigt:

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Zum Ansehen des gesamten Bildes klicken Sie bitte auf das Bild

Sie müssen also nicht jeden Tag überprüfen, ob Sie noch über die aktuelle Version verfügen.

Sicherheitslücken schließt WordPress für Sie also von alleine – wie eine Socke, die ihre Löcher selber stopft. Das ist eine extrem praktische Funktion, die Sie auf keinen Fall ausschalten sollten.

Falls diese automatischen Updates bei Ihnen wider Erwarten nicht funktionieren sollten, kann dies daran liegen, dass die automatische Update-Funktion in Ihrem Code deaktiviert wurde.

Dafür müsste der Entwickler in Ihre Datei „wp-config.php“ den folgenden Code eingefügt haben, den Sie nun entfernen müssten:

define( ‘AUTOMATIC_UPDATER_DISABLED’, true );

Dieser Fall ist aber sehr unwahrscheinlich.

Eine andere Erklärung wäre folgende: Sie verfügen noch über eine ältere WordPress-Version als 3.7.

Vielleicht haben Sie Ihre Website noch vor Oktober 2013 (als die Version 3.7 veröffentlicht wurde) von einer Agentur oder einem Entwickler erstellen lassen und danach nicht mehr upgedatet. In diesem Fall raten wir Ihnen, schnellstens ein Versionsupdate durchzuführen. Wie das funktioniert, verraten wir Ihnen jetzt.

5. Bevor Sie ein großes WordPress Update durchführen: aktualisieren Sie Ihres Themes und Plugins

Bevor Sie WordPress updaten, sollten Sie unbedingt zunächst Ihre Themes und Plugins updaten. Weshalb?

Weil manche Themes und Plugins mit der neuen WordPress-Version nicht ganz kompatibel sind.

Das ist aber kein Problem, denn in der Regel möchten die Entwickler, dass diese auch in der neuen WordPress-Version funktionieren. Darum entwickeln Sie Updates, um die Funktionalität Ihrer Themes und Plugins weiterhin zu gewährleisten.

Wenn es keine Aktualisierung für Ihre Themes und Plugins gibt: kein Problem. In den meisten Fällen bedeutet das, dass diese auch in der neuen WordPress-Version funktionieren. In diesem Fall können Sie einfach die neuere WordPress-Version installieren.

Wenn manche Themes und Plugins jedoch ein Update benötigen, wird Ihnen das auch angezeigt – und zwar an der gleichen Stelle, an der Sie auch über ein anstehendes WordPress Update informiert werden.

Klicken Sie dazu in Ihrem WordPress Dashboard auf Aktualisierungen. Dieser Punkt befindet sich direkt an zweiter Stelle unter dem Menüpunkt „Startseite“. Allein diese Positionierung zeigt, wie ernst WordPress Aktualisierungen nimmt – und jeder von uns tut gut daran, den Entwicklern in dieser Einschätzung zu folgen.

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Die mit einem orangen Kreis hinterlegte „1“, die im Dashboard hinter Aktualisierungen zu sehen ist, weist bereits darauf hin, dass ein Update ansteht.

Wenn wir auf unserer Beispielseite nun den Punkt „Aktualisierungen“ anklicken, bekommen wir die Information, dass ein Plugin aktualisiert werden muss:

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Wir nutzen noch das WooCommerce-Plugin in der Version 3.5.1. Mittlerweile gibt es dieses Plugin aber in der Version 3.5.2.

Mit einem einfachen Mausklick in die Kästchen links wählen wir alle Plugins aus, die wir installieren wollen (in unserem Fall nur eines). Im Anschluss klicken wir (oben oder unten, das ist egal) auf Plugins aktualisieren, um das Plugin auf die neueste Version upzudaten.

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WordPress zeigt uns nun zunächst einen Ladebildschirm an…

… et voilà – nach ein paar Sekunden kommt die Bestätigung: „WooCommerce wurde erfolgreich aktualisiert.“

Und tatsächlich: Die mit dem orangefarbenen Kreis hinterlegte „1“ hinter „Aktualisierungen“ ist verschwunden. Unsere WordPress-Version, sämtliche Plugins und sämtliche Themes sind auf dem neuesten Stand.

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Das bestätigt sich auch, wenn wir noch einmal auf Aktualisierungen klicken: Es stehen keine Updates mehr an.

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In unserem Beispiel stand nun keine Aktualisierung von Themes an. Im Endeffekt funktioniert diese aber genauso wie die Aktualisierung von Plugins – mit zwei Klicks. Notwendige Aktualisierungen werden Ihnen dabei ebenfalls unter Aktualisierungen im entsprechenden Abschnitt angezeigt:

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Noch einmal: Alle anstehenden Updates für WordPress, Plugins und Themes (und Übersetzungen) werden Ihnen unter „Aktualisierungen“ angezeigt.

Das bedeutet im Umkehrschluss: Wenn Ihnen unter „Aktualisierungen“ keine Updates angezeigt werden, können Sie beruhigt sein – es stehen auch wirklich keine Updates an.

6. Das große WordPress Update: zwei Varianten

Grundsätzlich gibt es zwei Arten, wie Sie WordPress aktualisieren können: mit einem Klick in WordPress selbst oder von Hand auf dem Server.

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Der Unterschied ist etwas leichter verständlich, wenn wir ihn an einem anderen Beispiel verdeutlichen.

Vielleicht nutzen Sie Firefox als Webbrowser. Ursprünglich haben Sie dazu die Datei heruntergeladen (oder von einem Freund auf dem USB-Stick bekommen) und auf Ihrem Rechner installiert. Wenn nun ein Update ansteht, zeigt Firefox Ihnen dieses Update an, sobald Sie Ihren Firefox-Browser öffnen.

Dieses Update können Sie nun mit ein paar Klicks in Firefox selbst vornehmen. Mit anderen Worten: Sie klicken und Firefox erledigt im Hintergrund den Rest von selbst.

Alternativ können Sie aber auch die neueste Version von Firefox herunterladen und diese Datei neu auf Ihrem Rechner installieren.

Diese zwei Verfahren entsprechen in etwa den beiden Möglichkeiten, die Sie bei einem WordPress Update haben – mit dem Unterschied, dass WordPress nicht auf Ihrem Rechner, sondern auf einem Server installiert ist.

Das erste Verfahren ist wesentlich leichter und funktioniert mit einem Klick. Sie loggen sich dazu auf Ihrer WordPress-Seite ein und folgen den Instruktionen innerhalb der Anwendung (also ungefähr so, wie wenn Sie Firefox im Browser updaten).

Das zweite Verfahren ist etwas komplizierter. Dazu loggen Sie sich über den FTP-Zugang in Ihren Server ein und installieren dort die neue WordPress-Version.

Wenn keine gewichtigen Gründe für letzteres Verfahren sprechen, raten wir Ihnen zu der einfacheren Variante mit einem Klick. Hier erfordert das Update keine besonderen Kenntnisse, ist schnell erledigt und sollte keine Probleme verursachen, sofern Sie sich an unsere Ratschläge halten (vor allem: vorher ein Backup erstellen und Plugins und Themes vorher updaten).

Wie aber führen Sie jetzt ein Update durch?

7. Anleitung: So führen Sie ein großes WordPress Update mit einem Klick durch

Wenn Sie bis hierher gescrollt haben: Denken Sie unbedingt daran, ein Backup zu erstellen, bevor Sie ein Update Ihrer WordPress-Version vornehmen!

Darauf weist auch WordPress selbst noch einmal ausdrücklich auf dem Aktualisierungsbildschirm hin. Wir können nicht oft genug betonen, wie wichtig das ist!

Genauso wie Plugins und Themes aktualisieren Sie WordPress, indem Sie im Dashboard den Menüpunkt Aktualisierungen auswählen.

Wenn ein Update ansteht, wird Ihnen das ganz oben auf der Seite angezeigt. In unserem Beispiel haben wir Glück: Wir verwenden die aktuelle Version.

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Ist das nicht der Fall, zeigt uns WordPress an dieser Stelle folgenden Text an:

„Es ist eine neue Version von WordPress verfügbar.“

Danach haben wir folgende Optionen: „Du kannst automatisch auf WordPress 4.9 aktualisieren oder das Paket herunterladen und manuell installieren.“

Die manuelle Installation, bei der wir WordPress von Hand auf dem Server neu installieren, werden wir als nächsten Punkt betrachten.

Beim Ein-Klick-Update klicken wir hingegen einfach unter dem angezeigten Text auf den Button Aktualisiere jetzt.

Das war’s auch schon – mehr ist nicht zu tun. WordPress aktualisiert sich nun automatisch. Während des Update-Prozesses wird die Website in einen Wartungsmodus versetzt. Das dauert aber maximal ein paar Minuten. Danach ist sie wieder voll funktionsfähig – nur eben mit der neuen WordPress Version.

8. Anleitung: So führen Sie ein großes WordPress Update auf Ihrem Server durch

Wenn Sie bis hierher gescrollt haben: Denken Sie unbedingt daran, ein Backup zu erstellen, bevor Sie ein Update Ihrer WordPress-Version vornehmen!

8.1 Laden Sie die aktuelle WordPress-Version herunter

Um WordPress manuell über Ihren Server zu updaten, laden Sie zunächst die aktuelle WordPress-Version herunter. Diese erhalten Sie entweder auf der WordPress-Homepage (https://de.wordpress.org/download/) oder über den WordPress-Login Ihrer Seite über das Dashboard unter dem Punkt Aktualisierungen.

Dort wird Ihnen neben dem „Aktualisiere jetzt“-Button die aktuelle Version samt Download-Button angezeigt. Dieser Button-Text variiert mit der jeweiligen Version, für WordPress 4.9 lautet er zum Beispiel „4.9-de_DE herunterladen“.

Sofern Sie die deutschsprachige Version von WordPress nutzen möchten, achten Sie darauf, auch wirklich diese Version herunterzuladen – und nicht die englische.

Die Datei, die Sie heruntergeladen haben, ist wahrscheinlich ins .zip-Format komprimiert. Entpacken Sie diese Datei per RechtsklickAlle extrahieren.

8.2. Deaktivieren Sie sämtliche WordPress Plugins

Noch bevor Sie mit der Deinstallation anfangen, deaktivieren Sie sämtliche Plugins. Loggen Sie sich dazu bei WordPress ein und wählen Sie im Dashboard den Menüpunkt Plugins aus. Klicken Sie bei den einzelnen Plugins auf Deaktivieren.

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8.3 Loggen Sie sich aus WordPress aus

Bevor Sie weitermachen, loggen Sie sich aus Ihrem WordPress-Backend aus. Denn wichtige WordPress-Dateien zu löschen, während Sie eingeloggt sind, ist ungefähr so, als würden Sie den Ast absägen, auf dem Sie gerade sitzen – kann funktionieren, ist aber nicht sinnvoll. Loggen Sie sich einfach aus, dann gibt es keine Probleme.

8.4 Verbinden Sie sich mit Ihrem Server

Wenn Sie sich aus WordPress ausgeloggt haben, verbinden Sie sich mit Ihrem Server. Dies ist der Ort, an dem die WordPress-Dateien abgelegt und installiert sind, auf die Ihre Website zugreift.

Welche Server- und Client-Software Sie dafür benutzen, ist egal – eine kostenlose Variante wäre FileZilla. Wichtig ist, dass Sie nun Zugriff auf die Dateien auf Ihrem Server haben.

8.5 Löschen Sie (nicht alle!) Dateien von Ihrem Server

Löschen Sie die folgenden Ordner Ihrer alten WordPress-Version von Ihrem Server:

  1. wp-admin
  2. wp-includes

 Löschen Sie nicht den Ordner „wp-content“.

 Löschen Sie auf gar keinen Fall folgende Dateien:

  1. wp-config.php
  2. .htaccess

Diese Daten enthalten unter anderem wichtige Einstellungen, die Sie in WordPress bereits vorgenommen haben – die sollten Sie auf gar keinen Fall verlieren. Schließlich wollen Sie Ihre Seite ja nicht löschen, sondern updaten…

 Löschen Sie alle weiteren WordPress-Dateien von Ihrem Server (mit Ausnahme der obigen), so zum Beispiel:

  • wp-activate.php
  • wp-load.php
  • wp-login.php

Noch einmal: Zu diesen Dateien gehört nicht der Ordner „wp-content“, den Sie nicht löschen.

 Anmerkung: Das Löschen der Dateien ist im Grunde genommen nicht notwendig, da Sie sie im nächsten Schritt auch einfach überschreiben können. Der Übersichtlichkeit aber empfehlen wir Ihnen, diese Dateien zunächst zu löschen und dann im Anschluss die aktuellen Dateien neu auf den Server zu überspielen.

8.6 Kopieren Sie die Dateien aus der neuen WordPress-Version auf Ihren Server

Kopieren Sie die entsprechenden Dateien aus der aktuellen WordPress-Version auf Ihren Server. Das sind zum einen die Ordner „wp-admin“ und „wp-includes“ sowie alle Dateien, die Sie gerade gelöscht haben. Mit anderen Worten: kopieren Sie alle Dateien und Ordner auf den Server – bis auf wp-config.php und .htaccess.

 Achtung: Passen Sie auf, dass Sie die Dateien wp-config.php sowie .htaccess nicht versehentlich überschreiben. Auch dann, wenn Sie diese Dateien im vorigen Schritt nicht gelöscht haben, besteht die Gefahr, dass Sie sie jetzt durch gleichnamige Dateien ersetzen. Auch in diesem Fall wären Ihre individuellen Anpassungen an Ihrer Seite verloren (oder müssten über das Backup mühsam wiederhergestellt werden).

Fertig? Super, dann haben Sie einen Großteil bereits geschafft!

8.7 Loggen Sie sich in Ihre WordPress-Seite ein

Wenn Sie die neuen Dateien auf Ihren Server kopiert haben, loggen Sie sich in Ihre WordPress-Seite ein.

Im Normalfall wird WordPress Sie nun von alleine auffordern, die Datenbank zu aktualisieren. Klicken Sie dazu einfach auf die Meldung „Aktualisierung der WordPress-Datenbank“.

Sollte Ihnen diese Meldung nicht angezeigt werden, geben Sie folgende URL (natürlich mit Ihrer eigenen Domain und ohne die eckigen Klammern) in Ihren Browser ein:

www.[NAME IHRER WEBSITE]/wp-admin/upgrade.php

Spätestens jetzt sollte die Aktualisierung Ihrer Datenbank beginnen. WordPress wird Ihnen sagen, was zu tun ist.

8.8 (Re-)Aktivieren Sie Ihre Plugins

Erinnern Sie sich? In Schritt 2 der manuellen Deinstallation hatten Sie sämtliche Plugins ausgeschaltet. Das machen Sie jetzt rückgängig: (Re-)aktivieren Sie sämtliche Plugins, die Sie für Ihre Seite benötigen.

Wählen Sie dazu erneut über das Dashboard den Menüpunkt Plugins aus.

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Klicken Sie bei den einzelnen Plugins auf Aktivieren.

Möglicherweise wird Ihnen nun angezeigt, dass Sie manche Plugins aktualisieren sollten. Falls das zutrifft, nehmen Sie diese Aktualisierungen vor.

Fertig? Wir gratulieren! Die aktuelle WordPress-Version ist jetzt auf Ihrem Server installiert.

9. Der Check nach dem WordPress Update: Überprüfen Sie Ihre Seite – auch auf verschiedenen Endgeräten

Eigentlich müsste Ihre Seite auch mit der neuen WordPress-Version einwandfrei laufen. Am besten testen Sie aber gründlich, ob wirklich alles funktioniert wie zuvor.
Testen Sie vor allem jene Funktionen, die über Plugins in Ihre Seite eingebettet sind. Also zum Beispiel: Funktioniert Ihr Kontaktformular weiterhin? Können Besucher sich nach wie vor problemlos durch Ihre Galerie klicken? Gibt es Probleme beim Einbetten von Videos?

Praxistipp: Überprüfen Sie jene Funktionen besonders gründlich, die für Ihr Unternehmen essentiell sind. Wenn Ihre Seite zum Beispiel viele neue Kunden über einen Newsletter generiert, testen Sie unbedingt, ob die Anmeldung für den Newsletter auch mit der neuen WordPress-Version funktioniert. Checken Sie außerdem, ob diese Funktionen auch auf verschiedenen Endgeräten und in verschiedenen Browsern gegeben sind. Funktioniert das Kontaktformular vielleicht auf Ihrem Rechner, aber nicht per Smartphone? Werden Videos in Firefox angezeigt, aber nicht in Chrome?

Im Normalfall sollte alles funktionieren – aber wenn Sie sich eine halbe Stunde bis Stunde Zeit für einen gründlichen Check nehmen, bewahrt Sie das im Zweifel vor bösen Überraschungen.

Wir hoffen, dass Ihnen dieser ausführliche Guide zum Thema „WordPress Update“ geholfen hat. Wenn Ihnen mit dieser Anleitung zumindest ein Ein-Klick-Update über das WordPress Backend selbst gelingt, freuen wir uns sehr!

Wenn Sie bei Ihrem Update Schwierigkeiten haben oder gerne eine erfahrene Agentur an Ihrer Seite hätten, sind wir natürlich gerne für Sie da.

Jonas Rashedi

CEO

WordPress WooCommerce Vorteile

WordPress WooCommerce Vorteile

Lesezeit 4 minuten | 12.11.2018 

1. Was ist WooCommerce?

Sie möchten im Internet Produkte, Dienstleistungen, digitale Downloads oder anderes verkaufen? Dann sollte Ihnen WooCommerce ein Begriff sein. Denn WooCommerce hat sich seit seiner Erstveröffentlichung im Jahr 2011 zum beliebtesten und erfolgreichsten Olineshopsystem weltweit entwickelt. Es handelt sich bei WooCommerce nicht um ein komplett eigenständiges Shopsystem, sondern um ein Plugin für WordPress, das das Content Management System um die Funktionalität eines Shops erweitert. Mittlerweile hat WooCommerce nach verschiedenen Statistiken einen Anteil von circa einem Drittel aller E-Commerce-Systeme erobert. WooCommerce kommt auf über einer Million Websites zum Einsatz. Direkt nach der Installation des Plugins ist Ihre WordPress-Installation dazu in der Lage, Produkte unterschiedlichster Art ansprechend zu präsentieren und zu verkaufen.

2. Das WordPress-Plugin WooCommerce und seine Vorteile

Im Folgenden erhalten Sie einen kurzen Überblick über die zahlreichen Vorteile des WooCommerce-Plugins.

Vorteil 1: Vollständig in das Content Management System WordPress integriert

WooCommerce ist vollständig in das Content Management System WordPress integriert. Sie müssen sich nicht mit anderen Systemen auseinandersetzen. Wie jedes WordPress-Plugin lässt sich WooCommerce direkt im Backend herunterladen, installieren und konfigurieren. Das Design des Shops legen Sie über eines der vielen verfügbaren WooCommerce-kompatiblen Themes fest. Beherrschen Sie die Bedienung von WordPress, kommen Sie auch problemlos mit dem WooCommerce-Shop zurecht. Es gelten für die Installation die gleichen Grundvoraussetzungen wie für jede WordPress-Webseite. Ihr Webhosting-Produkt muss PHP und MySQL unterstützen. Läuft WordPress auf Ihrem Webspace, dann sollte es mit WooCommerce keine Probleme geben.

Vorteil 2: Mit deutschem Recht konforme Versionen des WooCommerce-Plugins erhältlich

In Deutschland haben Sie als Betreiber eines Onlineshops die rechtlichen Vorgaben zu beachten und einzuhalten. Sie riskieren sonst teure Abmahnungen oder empfindliche Strafen. WooCommerce ist ursprünglich für den amerikanischen Markt entwickelt und nicht speziell auf den deutschen Markt ausgerichtet. Dennoch besteht hinsichtlich der rechtlichen Vorgaben kein Grund zur Sorge. Es existieren zahlreiche kostenlose oder kostenpflichtige Lösungen speziell für das Verkaufen in Deutschland wie WooCommerce German, WooCommerce German Market oder WooCommerce Germanized. Diese Lösungen beachten beispielsweise die Informationspflichten und Vorgaben zur Darstellung der Mehrwertsteuer, der Versandkosten oder der AGB und der Widerrufsbelehrung. Die für Onlineshops geforderte Buttonlösung ist ebenfalls rechtskonform umgesetzt.

Vorteil 3: WooCommerce unterstützt das Verkaufen verschiedenster Produkte

Nicht immer verkaufen Onlineshops nur physischen Produkte. Oft sollen andere Produkt- oder Dienstleistungstypen angeboten und verkauft werden. WooCommerce bietet Ihnen in dieser Hinsicht alle Freiheiten. Das Plugin unterstützt beispielsweise den Verkauf folgender Produkttypen:

• physische Produkte

• digitale Download-Produkte wie eBooks oder MP3-Dateien

• Online-Kurse

• Mitgliedschaften

• Buchungen von Terminen

• Tickets für Veranstaltungen

• externe Affiliate-Produkte

Vorteil 4: WooCommerce ist in seiner Grundversion kostenlos

Die Frage nach den Kosten ist einfach zu beantworten. WooCommerce ist wie das CMS WordPress in seiner Grundversion eine Open-Source-Software und kostenlos. Dadurch bietet sich Ihnen die Möglichkeit, einen eigenen Onlineshop ohne Investition in Software zu realisieren. Ideal ist das beispielsweise für Startups oder für Webseitenbetreiber, die testweise Produkte verkaufen möchten. Erst wenn Sie professionellen Support benötigen oder bestimmte Erweiterungen nutzen, entstehen Kosten. Dank der riesigen Auswahl an kostenlosen Plugins oder Themes für WooCommerce und dem Support durch die große Community kommen viele Shopbetreiber ohne nennenswerte Zusatzkosten aus.

Vorteil 5: Auch große Shops mit vielen Produkten realisierbar

Woocommmerce ist nicht nur für kleine Shops einsetzbar. Mit entsprechender Performance des Webservers lassen sich größere Shops mit tausenden verschiedenen Produkten per WooCommerce-Plugin umsetzen. Es existieren im Netz zahlreiche Shops, die mehr als 10.000 Produkte in ihrem Sortiment haben.

Vorteil 6: Viele Informationen und eine gute Unterstützung durch eine große Community im Netz

Wie eingangs erläutert ist WooCommerce das beliebteste Shopsystem weltweit. Aufgrund dieser Beliebtheit existiert eine riesige Community im Netz, die bei Problemen hilft und das Plugin ständig weiter entwickelt. Zahlreiche deutsche Foren, Facebook-Gruppen und Webseiten mit Video-Tutorials oder Online-Kursen stehen zur Verfügung. Wer Support mit garantierten Leistungen benötigt, kann diesen kostenpflichtig direkt bei WooCommerce oder über andere Anbieter einkaufen.

Vorteil 7: Unzählige kostenlose und kostenpflichtige Erweiterungen erhältlich

Eine der großen Stärken von WooCommerce sind die vielen verfügbaren kostenlosen oder kostenpflichtigen Erweiterungen. Mit diesen sind fast beliebige Anforderungen an das Shopsystem umsetzbar. Die unterschiedlichsten Zahlungs- und Versandanbieter oder Warenwirtschaftssysteme lassen sich an das Shopsystem anbinden. Hinsichtlich Design, Monitoring, Suchmaschinenoptimierung, Affiliate-Integration oder Steuerung des Shops sind kaum Grenzen gesetzt. Ist kein passendes Plugin für eine bestimmte Anforderung verfügbar, besteht die Möglichkeit, eigene Erweiterungen zu programmieren oder die Programmierung durch eine Agentur in Auftrag zu geben.

Vorteil 8: Gute SEO-Ergebnisse erzielbar

WordPress und WooCommerce erzielen schon in der Grundversion gute SEO-Ergebnisse und sorgen für die gewünschte Sichtbarkeit bei Suchanbietern wie Google und Co. Wem das noch nicht reicht, installiert ein Plugin wie Yoast WooCommerce SEO. Mit diesem lässt sich genau festlegen, welche Informationen der Shop an Suchmaschinen überträgt und wie Produkte dargestellt werden.

Vorteile von WooCommerce gegenüber anderen Onlineshopsystemen

Im Vergleich zu eigenständigen Onlineshopsystemen ohne WordPress-Grundinstallation wie Magento, Shopware oder xt:commerce und Mietshops oder Shopbaukästen wie ePages bietet WooCommerce einige Vorteile. Einer der wichtigsten Vorteile ist, dass Sie sich nicht mit einem anderen Systemen oder der Bedienung eines neuen Backends auseinandersetzen müssen. Sie installieren, konfigurieren und betreiben Ihren Onlineshop voll integriert aus WordPress heraus. Es muss weder Software angeschafft noch gemietet werden. Sehr vorteilhaft ist die Kombination von WordPress und WooCommerce, wenn es darum geht, einen schon vorhandenen und etablierten Blog mit Shopfunktionen zu erweitern. Alles was Sie zusätzlich benötigen, ist das kostenlose Plugin WooCommerce. Es sind weder neue Dateien oder Shopsysteme auf dem Webspace zu installieren noch neue MySQL-Datenbanken anzulegen. Eine WordPress-Webseite oder ein WordPress-Blog ist binnen kürzester Zeit und ohne lange Einarbeitung mit Shopfunktionalitäten ergänzt.

Jonas Rashedi

CEO

WordPress Backup

Sind Sie Spieler, lieben den Nervenkitzel und das Risiko und es macht Ihnen nichts aus, wochenlang umsonst zu arbeiten? Dann verzichten Sie doch einfach auf das WordPress-Backup und lassen Sie sich überraschen, was so alles passieren kann. Spaß beiseite, über die Notwendigkeit, die Daten Ihres WordPress-Internetauftritts regelmäßig zu sichern, gibt es keinen Diskussionsbedarf. WordPress-Backups sind absolute Pflicht und fester Bestandteil der Administratorarbeit. Es existieren verschiedene Methoden, wie sich Backups anlegen lassen. Für alle Methoden gilt: Mit relativ geringem Arbeitsaufwand für die Durchführung einer Sicherung lassen sich viele Stunden Arbeit und Ärger zur Wiederherstellung von verlorenen Daten sparen. Im Folgenden erhalten Sie nützliche Informationen rund um WordPress-Backups und erfahren, welche Möglichkeiten Sie haben, WordPress-Internetseiten zu sichern und wiederherzustellen.

1. Warum regelmäßige WordPress-Backups Pflicht sind

In einem WordPress-Internetauftritt oder Woocommerce-Onlineshop steckt viel Arbeit. Defekte des Webservers, Fehler bei der Administration, Probleme mit Updates und Plugins oder Hackerangriffe können diese Arbeit binnen kürzester Zeit zunichte machen. Eine Seite, die noch vor wenigen Minuten problemlos lief, ist verschwunden oder zeigt ein völlig anderes Aussehen. Passiert Ihnen das zu einem ungünstigen Moment, ist keine Zeit, lange auf Fehlersuche zu gehen. Oft ist das völlig sinnlos, da Daten unwiderruflich gelöscht oder zerstört wurden. Ein Backup ist in diesem Fall Ihre Lebensversicherung. Die Sicherung gestattet es Ihnen, Ihre Webseite schnell wieder auf den alten Stand zu bringen.

Leider bietet WordPress in der Grundinstallation keine eigene Backup-Routine, um Inhalte, Designs oder Plugins vollständig zu sichern. Die integrierte Exportfunktion sichert lediglich Seiten, Beiträge, Kommentare, Schlagwörter, Kategorien und benutzerdefinierte Felder. Mit einer solchen Exportdatei ist eine WordPress-Webseite nicht vollständig wiederherstellbar. Regelmäßige WordPress-Backups sind aus diesem Grund für jeden Administrator einer Webseite Pflicht.

1.1 Ständige Hackerangriffe auf WordPress

Immer wieder sind WordPress-Installationen von Hackerangriffen betroffen. Es werden Passwörter oder Daten gestohlen, Inhalte von Seiten verschlüsselt oder gelöscht, Werbeinhalte platziert oder unerwünschte Skripte und Plugins untergeschoben. In gewisser Weise ist WordPress ein Opfer des eigenen Erfolgs. Da circa ein Drittel aller im Internet veröffentlichten Seiten auf WordPress basieren, konzentriert sich die Hackerszene gezielt auf dieses Content Management System. Die Wahrscheinlichkeit unter den Millionen WordPress-Installationen Seiten zu finden, die nicht korrekt gesichert oder auf dem aktuellsten Security-Level sind, ist am höchsten. Sicherheitsexperten wie die Spezialisten von Wordfence verzeichneten beispielsweise 2017 bis zu 14,1 Millionen Angriffe auf circa 190.000 verschiedene WordPress-Installationen innerhalb einer einzigen Stunde. (Quelle: https://www.wordfence.com/blog/2017/12/aggressive-brute-force-wordpress-attack/). Meist wird versucht, mit roher Gewalt einzubrechen, indem Usernamen und Passwörter ausprobiert werden. Darüber hinaus existieren fortgeschrittenere Einbruchsmethoden, die auf nicht aktuelle, mit Schwachstellen versehene WordPress-Installationen oder die Nutzung unsicherer Plugins abzielen.

1.2 Fehlerhafte Funktion nach Updates oder Plugin-Installationen

Ein weiterer Grund für die Notwendigkeit von Backups sind Probleme nach Updates oder Plugin-Installationen. Läuft dabei etwas schief oder wurde eine schlecht programmiertes Plugin installiert, ist die WordPress-Webseite im Extremfall nicht mehr nutzbar. Mit einem Backup ist der alte Stand schnell wiederhergestellt.

1.3 Veränderte Inhalte oder Designs wiederherstellen

Manchmal sind es die Administratoren selbst, die durch Bedienungsfehler oder aus Unachtsamkeit Dateien löschen, Designs verändern oder Inhalte modifizieren. Dies kann über einen längeren Zeitraum unbemerkt bleiben. Wird der Fehler erst später erkannt, ist es schwer nachvollziehbar, was schief gelaufen ist. Ein Backup spart aufwendige Recherchen und bringt alle Daten oder Inhalte wieder zurück.

2. Was ist ein Backup?

Ein Backup ist eine Datensicherung, die alle Informationen enthält, um eine WordPress-Webseite wieder vollständig herzustellen. In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu wissen, dass WordPress Informationen auf unterschiedliche Art speichert. Bestimmte Daten sind als Dateien in einem Webserver-Verzeichnis abgelegt. Andere Informationen befinden sich in einer MySQL-Datenbank des Webservers. Nur wer beide Quellen berücksichtigt, hat sämtliche Informationen gesichert. Ein WordPress-Backup besteht immer aus den WordPress-Dateien des Webservers und einem Komplettauszug der WordPress-Datenbank.

2.1 Was lässt sich mit einem Backup alles sichern?

Ein korrekt durchgeführtes Backup enthält alle Informationen einer WordPress-Installation inklusive Plugins wie Woocommerce. Dazu gehören unter anderem:

• die WordPress-Dateien selbst
• die einzelnen Internetseiten mit ihren Inhalten
• die Beiträge und Kommentare
• die Dateien, Einstellungen und Inhalte der Plugins
• die Themes und das Design des Internetauftritts
• die angelegten Benutzer inklusive Passwörter
• sämtliche Uploads und direkt integrierte Inhalte wie Bilder oder Videos
• alle Meta-Daten

3. Die unterschiedlichen Möglichkeiten ein WordPress-Backup durchzuführen

Für WordPress-Backups gilt: Viele Wege führen nach Rom. Ihnen stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, die Daten zu sichern. Das reicht von der manuellen Sicherung über automatische Backups per Plugins bis zu Sicherung durch den Hoster oder eine beauftragten Agentur.

3.1 Manuelle Sicherung direkt im Hosting-Paket

Bei der manuellen Sicherung sind mehrere Aufgaben zu erledigen. Sie benötigen einen FTP-Zugang zum Webserver, ein Datenbank-Tool des Webhosters wie phpMyAdmin und ein FTP-Programm wie FileZilla auf Ihrem Rechner. Zunächst sind die WordPress-Dateien zu sichern. Hierfür verbinden Sie sich per FTP mit dem Webspace des Servers und laden sämtliche Dateien der Webseite inklusive ihrer Verzeichnisstruktur auf Ihren Rechner herunter. Die Daten können Sie auf der eigenen Festplatte oder alternativ auf einem externen Datenträger beziehungsweise in einer Cloud speichern. Die gesicherten Dateien enthalten alle WordPress-Dateien, Themes, Plugins und Uploads.

Im nächsten Schritt starten Sie das Datenbank-Tool Ihres Webhosters. Es zeigt Ihnen alle Ihre Datenbanken. Wählen Sie Ihre WordPress-Datenbank und starten Sie über die Funktionen “Verwalten” und “Exportieren” einen Datenbankauszug. Der Datenbankauszug lässt sich auf einem lokalen Speicher, auf dem Webserver selbst oder in der Cloud sichern. Wer programmiertechnisch fit ist, kann die manuelle Sicherung der WordPress-Dateien und den Datenbank-Dump über ein Skript automatisieren.

3.2 Backup durch den Provider

Viele Webhosting-Provider bieten eigene Backup-Funktionen. Sie sichern in bestimmten Abständen den Webspace und die verwendeten Datenbanken selbst. Allerdings besteht in vielen Fällen keine Möglichkeit, die Sicherungszeitpunkte zu bestimmen. Unter Umständen muss beim Wiederherstellen eine Sicherung eingespielt werden, die schon eine Woche alt oder noch älter ist. Sie sind beim Rücksichern auf Ihren Provider angewiesen und müssen warten, bis er diese Arbeit für Sie erledigt. Oft beinhalten die Sicherungen den kompletten Account eines Kunden. Betreibt er mehrere WordPress-Installationen, sind alle Daten gesichert. Leider ist es nicht immer möglich, einzelne Datenbanken oder WordPress-Installationen zurückzuspielen.

3.3 Backup mithilfe eines Backup-Plugins

Sehr beliebt für Backup-Aufgaben sind Plugins. Sie erstellen Sicherungen auf Knopfdruck oder automatisieren die Backups vollständig. Es existieren zahlreiche kostenlose oder kostenpflichtige Backup-Plugins mit unterschiedlichem Funktionsumfang. Häufig genutzte Plugins sind beispielsweise BackWPup oder BackupWordPress. Die Plugins übernehmen die Sicherung der WordPress-Dateien und der Datenbank. Sie lassen sich schnell installieren und sind im Vergleich zur manuellen Sicherung einfach zu bedienen. Die Steuerung der Sicherungsaufgaben findet vollständig über das WordPress-Backend statt. Mit FTP-Programmen oder Datenbank-Tools müssen Sie sich nicht herumschlagen. Abhängig vom verwendeten Plugin lassen sich die gesicherten Daten auf dem Webserver, auf dem eigenen Rechner oder auf einem Cloud-Speicher wie Dropbox ablegen. Sie entscheiden selbst, wie viele Sicherungen Sie behalten und ab wann das Plugin beginnt, alte Sicherungen zu löschen. Verwenden Sie automatisierte Backups, sichert das Plugin ohne Ihr weiteres Zutun regelmäßig, beispielsweise täglich, Ihre WordPress-Installation. In den meisten Fällen lässt sich steuern, zu welcher Uhrzeit das Backup durchgeführt wird. Sie schonen die Ressourcen des Webservers, indem Sie das Backup in die Nachtstunden verlegen. War ein Backup erfolgreich, informiert Sie das Plugin beispielsweise per E-Mail.

3.4 WordPress-Backups als Dienstleistung einer Agentur

Haben Sie keine Zeit oder Lust, sich selbst um regelmäßige Sicherungen zu kümmern, übertragen Sie diese Aufgabe einfach einer Agentur. In diesem Fall haben Sie keinerlei Arbeit mit den Backups, Sie erhalten quasi ein Rundum-Sorglos-Paket. Teilen Sie der Agentur mit, was, wann, wie oft und wo gesichert werden soll. Die Profis der Agentur erledigen alles Weitere. Nachteil ist, dass Sie für diese Dienstleistung zu zahlen haben.

4. Wie lassen sich die Daten wiederherstellen?

Wessen Webseite es erwischt hat, kann sich glücklich schätzen, ein Backup zu haben. Je nach Durchführungsmethode des Backups sind die Daten schnell wiederhergestellt. Im besten Fall sind nur wenige Klicks notwendig und der Internetauftritt oder der Woocommerce-Onlineshop funktioniert nach wenigen Minuten wieder wie gewohnt.

4.1 Wiederherstellung nach einem manuellen Backup

Beim Wiederherstellen eines manuellen Backups sind mehrere Schritte zu durchlaufen. Zunächst ist die Datenbank auf den ursprünglichen Stand zu bringen. Starten Sie das Datenbank-Tool Ihres Providers und importieren Sie Ihren gesicherten Datenbank-Dump. War der Vorgang erfolgreich, erhalten Sie eine Meldung. Im zweiten Schritt spielen Sie die Daten der Sicherung per FTP auf Ihren Webserver. Die dort eventuell vorhandenen Ordner und Dateien sind zu überspielen. Je nach Größe der gesicherten Daten und Bandbreite der Internetgeschwindigkeit dauert dies von wenigen Sekunden bis mehreren Stunden. Anschließend sollte Ihre Internetseite wieder auf dem gewünschten Stand sein.

4.2 Wiederherstellung eines Provider-Backups

Die Wiederherstellung eines Provider-Backups erledigt der Anbieter für Sie. Teilen Sie ihm mit, dass Sie eine Wiederherstellung Ihrer Daten wünschen. Vorher ist unbedingt zu klären, von welchem Datum das Backup ist und auf welchen Stand die Internetseite gebracht wird. Unter Umständen kann es passieren, dass Ihr kompletter Account vom Backup betroffen ist und das Backup mehrere Internetauftritten wiederherstellt.

4.3 Wiederherstellung einer mit einem Backup-Plugin erstellten Sicherung

Ist Ihr WordPress-Backend nicht mehr erreichbar, ist die Wiederherstellung einer mit einem Backup-Plugin erstellten Sicherung manuell durchzuführen. Importieren Sie die Daten aus der Sicherung in Ihre Datenbank und überspielen Sie die Dateien per FTP auf Ihren Webspace. Ist das Backend noch erreichbar und funktioniert, bieten einige Backup-Plugins die Möglichkeit, die Daten direkt aus dem Plugin heraus per Klick wiederherzustellen. Es lassen sich einzelne Dateien aus dem Backup rücksichern oder bestimmte Datenbereiche in die Datenbank importieren. Nicht immer ist das zu empfehlen, da Fehler oder bösartiger Code in der WordPress-Installation eventuell erhalten bleiben. Die sauberste Lösung ist die manuelle Komplettwiederherstellung.

4.4 Wiederherstellung durch eine Agentur

Haben Sie auf ein Rundum-Sorglos-Paket mit der Datensicherung durch eine Agentur gesetzt, genügt ein Anruf, ein Ticket oder eine E-Mail an den Dienstleister. Dieser erledigt alles Notwendige, um Ihre Internetseiten wieder auf den alten Stand zu bringen. Klären Sie im Vorfeld, wie oft die Sicherungen durchgeführt werden sollen und was der Anbieter alles sichert. Nur dann sind Sie für den Ernstfall gerüstet.

5. Fazit

Spielen Sie nicht mit dem Feuer und führen Sie regelmäßig Backups Ihrer WordPress-Installation durch. Je nach Methode erfordert dies zwar einen bestimmten Aufwand, dieser ist aber auf jeden Fall geringer als eine mühsame Reparatur oder eine komplette Neuerstellung. Wichtig zu wissen ist, dass ein WordPress-Backup immer aus der Sicherung der WordPress-Dateien und dem Dump der WordPress-Datenbank zu bestehen hat. Machen Sie sich unbedingt damit vertraut, wie im Ernstfall die Wiederherstellung funktioniert. Sind Sie vorbereitet, kann Sie nichts mehr erschüttern und vielleicht schlafen Sie auch etwas ruhiger.

Jonas Rashedi

CEO

Die WordPress Vorteile

Was ist WordPress?

Bei WordPress handelt es sich um eine kostenlos im Netz verfügbare Open-Source-Software, mit der sich Webseiten und Internetauftritte unterschiedlichster Größe und Komplexität realisieren lassen. Das Content Management System (CMS) bietet Ihnen viele Freiheiten zur Umsetzung Ihrer Ideen.

Die Einsatzmöglichkeiten reichen von einfachen privaten Blog-Seiten bis zu professionellen Internetauftritten für große Unternehmen. Weltweit ist WordPress das mit Abstand beliebteste und am häufigsten eingesetzte CMS. Nach Schätzungen basieren circa ein Drittel aller im Internet veröffentlichten Seiten und zwei Drittel aller mit einem CMS realisierten Internetauftritte auf WordPress. Ursprünglich war das 2003 erschienene Content Management System für die Pflege und Veröffentlichung von Blogs vorgesehen.

Aufgrund der vielen WordPress-Vorteile und der großen Anhängerschaft im Netz hat sich WordPress sehr schnell zu einem vollwertigen CMS mit riesigem Funktionsumfang entwickelt. Im Vergleich zu anderen Content Management Systemen wie TYPO3, Drupal oder Joomla überzeugt WordPress durch seine Einfachheit, vielfältige Erweiterbarkeit und hohe Benutzerfreundlichkeit. Technisch basiert WordPress auf der Skriptsprache PHP und dem Datenbanksystem MySQL.

Das Content Management System WordPress und seine Vorteile

Im Folgenden erhalten Sie einen kurzen Überblick über die zahlreichen WordPress-Vorteile.

Vorteil 1:
Einfache und schnelle Installation ohne spezielle Programmierkenntnisse

Der Begriff 5-Minuten-Installation ist bei WordPress nicht übertrieben. Für die Erstinstallation des CMS benötigen Sie keine tiefergehenden Programmier-, HTML- oder Datenbankkenntnisse. Selbst Laien nehmen das System schnell und fehlerfrei in Betrieb. In der Regel genügt es, die WordPress-Dateien auf einen Webserver hochzuladen und einige grundlegende Konfigurationsarbeiten zu erledigen. Fast alle Hosting-Provider integrieren die für WordPress benötigten Funktionen wie PHP und MySQL in ihren Webserver-Produkten. Nach dem Speichern der WordPress-Dateien rufen Sie den Installationsassistenten von WordPress per Webbrowser auf und verbinden Ihr CMS über Userkennung und Passwort mit einer MySQL-Datenbank des Webservers. Nach Anlegen eines WordPress-Administrators ist das CMS direkt einsatzfähig und zur Erstellung eigener Webseiten bereit.

Vorteil 2:
Einfach und intuitiv bedienbare Benutzeroberfläche

Eine der großen Stärken von WordPress ist die einfache und intuitive Bedienung. Die Gestaltung der Webseiten und die Konfiguration des CMS nehmen Sie über die übersichtliche Administrationsoberfläche per Webbrowser vor. Seiten oder Blogeinträge lassen sich einfach zusammenklicken und Inhalte wie Bilder per Drag&Drop hinzufügen. Auch hierfür benötigen Sie keinerlei Programmierkenntnisse. Die selbst gestalteten Entwürfe sind per Klick zu veröffentlichen. Sämtliche Änderungen an Seiten speichert WordPress in einer Revisions-Historie, die es Ihnen erlaubt, beliebige Versionen auf Knopfdruck wieder herzustellen. Administrationsaufgaben wie das Aktualisieren von Plugins, Bestätigen oder Beantworten von Kommentaren, Bearbeiten von Menüs oder Einpflegen von SEO-Informationen erledigen Sie ebenfalls über die Administrationsoberfläche.

Vorteil 3:
Benutzer können mit verschiedenen Rechten ausgestattet werden

Meist gestalten und administrieren mehrere Personen größere Internetauftritte. Hierfür bietet WordPress ein eigenes Rechtekonzept. Sie weisen jedem Benutzer entsprechend seiner Aufgabe eine bestimmte Rolle zu. Administratoren dürfen beispielsweise alle Einstellungen und Teilbereiche inklusive Design und Funktionen des CMS bearbeiten und verändern. Andere Benutzer hingegen haben nur das Recht, Beiträge oder einzelne Seiten zu erstellen. Dank der verschiedenen Benutzerrollen ist sichergestellt, dass niemand ohne entsprechende Berechtigung Veränderungen an der WordPress-Installation vornimmt. Einzelne Aufgaben sind sicher auf verschiedene Anwender aufteilbar.

Vorteil 4:
Dank Plugins vielfältige Erweiterungsmöglichkeiten

Eine zentrale Funktion innerhalb von WordPress übernehmen die sogenannten Plugins. Es handelt sich um kleine Zusatzmodule, mit denen sich die Funktionalität eines WordPress-Internetauftritts fast beliebig erweitern lässt. Aktuell sind über 45.000 kostenlose oder kostenpflichtige Plugins erhältlich, mit denen Sie zum Beispiel die SEO-Möglichkeiten erweitern, einen Onlineshop hinzufügen, Analysen und Statistiken erstellen, Galerien veröffentlichen oder Mailinglisten und Foren realisieren. Plugins sind mit wenigen Klicks heruntergeladen und installiert.

Vorteil 5:
Trennung von Design und Inhalt – unzählige individualisierbare Themes verfügbar

Funktional sind in WordPress Design und Inhalt voneinander getrennt. Das Aussehen und Design einer Webseite bestimmen die Themes. Sie weisen Ihrer Webseite ein bestimmtes Theme zu, ohne dass sich inhaltliche Aspekte der Seiten verändern. Im Netz existiert eine riesige Auswahl an kostenlosen und kostenpflichtigen Themes, mit denen Sie das Aussehen einer Website beliebig verändern. Auch die individuelle Erstellung eigener Themes wird von WordPress unterstützt. Eine Vielzahl der Themes ist responsiv und passt das Aussehen und die Navigation des Internetauftritt an die Displaygröße und das Bedienkonzept des Anwender-Geräts an. Dies sorgt für eine optimale Benutzerfreundlichkeit auf PC, Laptop, Tablet oder Smartphone. Wie die Plugins sind die Themes mit wenig Aufwand binnen kürzester Zeit zu installieren und zu aktivieren.

Vorteil 6:
Hohe SEO-Freundlichkeit

Bereits in der Grundinstallation ist eine WordPress-Webseite SEO-freundlich. Die Grundvoraussetzungen für gute Positionen in Suchmaschinen wie Google sind voll gegeben. Dank vieler integrierter Funktionen konzentrieren Sie sich voll auf die Pflege der eigentlichen Inhalte. Technisch sind die WordPress-Seiten schon mit den Bordmitteln auf einem guten SEO-Stand. Es lassen sich sprechende Permalinks erzeugen, Texte mit Überschriften und Zwischenüberschriften strukturieren, automatische Seitentitel generieren und vieles mehr. Wem dies noch nicht genügt, der kann mit SEO-Plugins viele weitere nützliche Funktionen für die Suchmaschinenoptimierung nachrüsten.

Vorteil 7:
Umfangreiche Medienverwaltung

Multimediadaten wie Bilder, Filme oder Audiodateien werden für Internetauftritte immer wichtiger. WordPress besitzt eine umfangreiche Medienverwaltung, die es erlaubt, solche Dateien komfortabel zu integrieren, zu bearbeiten und zu optimieren. Über ein eigenes Medien-Menü sind alle multimedialen Dateien schnell zugänglich.

Vorteile von WordPress gegenüber anderen Content Management Systemen

WordPress konkurriert trotz seiner beherrschenden Stellung im Internet mit anderen Content Management Systemen wie TYPO3, Joomla oder Drupal. Große Vorteile im Vergleich zu den anderen CMS ergeben sich aus der hohen Verbreitung von WordPress. Es existiert eine riesige Entwicklergemeinschaft im Netz, die das CMS ständig verbessert und neue Plugins oder Themes bereitstellt. Bei anderen CMS ist die aktive Community wesentlich kleiner. Die Einfachheit und Benutzerfreundlichkeit von WordPress ist in weiterer Vorteil gegenüber anderen Systemen wie TYPO3 ist. Während für TYPO3 eine intensive Einarbeitung notwendig ist, kommen mit WordPress auch Laien schnell zurecht. Ein unschlagbarer Vorteil ist die hohe Anzahl an kostenlos oder kostenpflichtig verfügbaren Plugins und Themes. In dieser Kategorie kann keines der aktuell existierenden CMS mit WordPress mithalten. Während beispielsweise für Joomla knapp 10.000 Plugins verfügbar sind, haben Sie bei WordPress die Auswahl zwischen mehr als 45.000 Plugins. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei den Themes zur Gestaltung des Aussehens Ihrer WordPress-Seiten.

Jonas Rashedi

CEO

Nach Einführung der DSGVO: Portugiesischem Krankenhaus droht Strafe von 400.000 Euro

Nach Einführung der DSGVO: Portugiesischem Krankenhaus droht Strafe von 400.000 Euro

Lesezeit 2 minuten | 26.10.2018 

Vor dem Inkrafttreten der europäischen Datenschutzgrundverordnung DSGVO im MAI 2018 war das Internet in Aufruhr: Was bedeutet die DSGVO für mein Impressum? Werden Abmahnanwälte selbst den kleinesten Fehler auf meiner Seite ausfindig machen und mich verklagen? Welche Daten darf ich von meinen Kunden überhaupt noch sammeln?

Viele begegneten dem Gesetz mit Unverständnis, weil die Konsequenzen die Falschen trafen: Ursprünglich war die DSGVO dazu gedacht, die Datensammelwut großer Internetkonzerne wie Google und Facebook einzuschränken. Das neue Gesetz betrifft aber alle: nicht nur die Großkonzerne, sondern eben auch Selbständige und kleine Betriebe.

Die Verordnung ging zudem weit über das Thema Datenschutz im Internet hinaus. Seit Mai muss auch der unternehmensinterne Umgang mit Daten geregelt und die Daten entsprechend gesichert werden. Aber wie genau? Die DSGVO lässt bisweilen einen weiten Interpretationsraum zu. Die Unsicherheit war umso größer, als es mit dem neuen Gesetz noch keine Präzedenzfälle gab. Vieles war möglich: ein unproblematischer Übergang oder eine Abmahnwelle.

Die Einführung der DSGVO im Mai 2018 – viel Lärm um nichts?

Nach dem Inkrafttreten der DSGVO geschah dann erstmal – nichts. Das Thema geriet nach und nach in Vergessenheit. Viele Unternehmen hatten ihr Impressum bereits zuvor aktualisiert, andere zogen nun verspätet nach. Die befürchtete Abmahnwelle jedoch blieb aus – bis jetzt.

Das erste gravierende DSGVO-Urteil droht

Einem portugiesischen Krankenhaus – die DSGVO gilt EU-weit – droht nun eine empfindliche Strafe [http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/dsgvo-strafe-krankenhaus-in-portugal-muss-400-000-euro-zahlen-15852321.html?GEPC=s13]. IT-Leute hatten hier unzulässigerweise Einsicht in Patientendaten. Zudem waren ungefähr dreimal so viele Personen im System als Ärzte registriert als tatsächlich Ärzte im Krankenhaus arbeiteten. Somit konnten um die 600 Personen geheime Patientendaten unzulässigerweise einsehen. Ankläger ist die örtliche Datenschutzbehörde CNPD. Das Krankenhaus bestreitet die Vorwürfe und will dagegen vorgehen. Ihm droht eine Strafzahlung in Höhe von 400.000 Euro.

Das bedeutet der Fall Portugal für Ihr Unternehmen

Das wäre der erste Fall, in dem aufgrund der DSGVO eine empfindliche Strafe zu zahlen wäre. Daran werden zwei Entwicklungen deutlich:

  1. Nach dem Inkrafttreten der DSGVO hielten die Datenschutzbehörden eine Weile die Füße still, um Unternehmen genügend Zeit zu geben, die neuen Richtlinien zu implementieren.
  2. Diese Schonfrist scheint nach fünf Monaten nun vorüber zu sein. Inwieweit der geschilderte Fall ein Einzelfall bleiben oder vielmehr der Auftakt für weitläufige Ermittlungen sein wird, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Klar ist aber: Die DSGVO ist durchaus ernst zu nehmen. Unternehmen, die sich noch nicht auf die neuen Richtlinien eingestellt haben, sollten hier schleunigst nachziehen.

So ändern Sie das Einzugsgebiet Ihres Unternehmens in Google Maps

So ändern Sie das Einzugsgebiet Ihres Unternehmens in Google Maps

Lesezeit 3 minuten | 04.09.2018 

Wenn Sie Dienstleistungen oder Produkte am Standort Ihrer Kunden anbieten, können Sie bei Google My Business Ihr Einzugsgebiet eingeben. Das mag für Sie zum Beispiel dann zutreffen, wenn Sie…

… ein Restaurant oder einen Imbiss mit Lieferservice betreiben.

… als Berater In-House-Consultings durchführen (also in den Betrieb Ihrer Kunden kommen).

… als Masseur auch Hausbesuche machen.

… Ihren Kunden Produkte vor Ort vorführen.

… Sicherheitsprüfungen bei Ihren Kunden vornehmen und zum Beispiel den Brandschutz von Firmengebäuden überprüfen.

Weshalb sollten Sie das Einzugsgebiet Ihres Unternehmens sowie Ihrer einzelnen Niederlassungen eingeben?

Wir raten Ihnen, diese Eingabe unbedingt vorzunehmen, da diese Information wichtig für die lokale Suchmaschinenoptimierung ist. Google erkennt dabei, von welchem Ort aus eine Suchanfrage erfolgt und versucht, dem Suchenden möglichst relevante Ergebnisse zu präsentieren. Wer in Karlsruhe nach einer Pizzeria sucht, dem möchte Google mehrere Pizzerien aus Karlsruhe anzeigen – und nicht aus München oder Cottbus. Auch dann, wenn Die Person lediglich „Pizzeria“ und nicht „Pizzeria Karlsruhe“ in die Suchleiste eingegeben hat. Wenn Sie das Einzugsgebiet Ihres Unternehmens beziehungsweise Ihrer einzelnen Unternehmensstandorte einzeln festlegen, werten Sie Ihren Eintrag für die lokale Suche auf.

Unser Tipp: Bleiben Sie realistisch, aber machen Sie sich auch nicht klein. Wenn Sie maßlos übertreiben, wird Google die Relevanz Ihres Eintrages vermutlich herabstufen. Als Restaurantniederlassung in Rastatt nützt es Ihnen nichts, ein Einzugsgebiet von 200 Kilometern einzugeben. Gerne dürfen Sie aber einen Wert von beispielsweise 50 Kilometern angeben – am besten also ungefähr den Bereich, den Sie auch tatsächlich bedienen.

Wann kann es nötig sein, das Einzugsgebiet Ihres GMB-Eintrages zu ändern?

Im Grund genommen ändert sich das Einzugsgebiet der meisten Unternehmen nicht. Dennoch kann es natürlich geschehen, dass Ihr Unternehmen aufgrund hervorragender Produkte oder guten Marketings bekannter wird und Kunden auch von weiter her gezielt zu Ihnen kommen. Ein Beispiel: Ihr Restaurant für argentinisches Steak ist mittlerweile eine lokale Attraktion geworden, so dass auch Kunden aus benachbarten Städten Ihren Bestellservice in Anspruch nehmen.

Meist sind die Gründe jedoch banaler. Vielleicht hat Ihr voriger Marketingmanager das Unternehmen gewechselt und Sie wollen nun die vorhandenen Einstellungen überprüfen. Dabei ist es denkbar, dass dieser in Ihren Account einfach einen beliebigen Wert von 100 Kilometern eingetragen hat, der Ihnen nicht mehr adäquat erscheint. Das führt oft zu Bestellungen, die Sie nicht bedienen können. Oder Sie haben den Radius Ihres Lieferservice erweitert, weil Sie von Motorrollern auf Autos umgerüstet haben.

Ein weiterer Grund: Sie haben zwei Unternehmensstandorte in benachbarten Städten, deren Einzugsgebiet sich bei Google Maps überschneidet. Das möchten Sie korrigieren, um Ihre Kunden nicht zu irritieren. Richtig so: schaffen Sie klare Verhältnisse!

So ändern Sie das Einzugsgebiet Ihres Unternehmens bei Google My Business

Das Einzugsgebiet Ihres Unternehmens (mit einem Standort) können Sie weiter wie bisher einstellen. An dieser Funktion hat sich also nichts geändert.

  1. Öffnen Sie Ihren GMB-Account.
  2. Klicken Sie links auf die Registerkarte „Info“.
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3. Klicken Sie nun auf das Stift-Symbol (Bearbeiten) neben der Adresse Ihres Unternehmens.

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4. Geben Sie den Umkreis ein, in dem Sie Waren oder Dienstleistungen anbieten.

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Wichtig: Damit Sie den Umkreis auswählen können, muss unbedingt das „Ja“-Feld und „Ich biete Produkte und Dienstleistungen am Standort meiner Kunden an.“ aktiviert sein:

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Andernfalls wird Ihnen die Option, Ihre Reichweite einzustellen, nicht angezeigt. Sie sehen, dass Google auch auf der eingeblendeten Karte (von uns grün markiert) im Gegensatz zur vorigen Einstellung keinen Radius mehr anzeigt:

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Wie anfangs gezeigt: Was wir hier am Beispiel von Lieferservices gezeigt haben, gilt natürlich ebenso für Vertriebler und Dienstleister aller Art, die ihre Kunden in ihren privaten oder betrieblichen Räumlichkeiten besuchen.

Jonas Rashedi

CEO

So helfen Ihnen Google My Business-Statistiken

So helfen Ihnen Google My Business-Statistiken, online noch mehr Kunden zu gewinnen

Lesezeit 2 minuten | 10.08.2018 

Sie möchten wissen, wie Ihre Kunden auf Sie aufmerksam geworden sind? Oder was Ihre Kunden machen, nachdem sie auf Ihren Eintrag bei Google My Business gestoßen sind? Die Google My Business-Statistiken sind ein aufschlussreiches Tool, um genau das herauszufinden und zu verstehen, was in Ihren potentiellen Kunden vorgeht.

So rufen Sie Ihre GMB-Statistiken auf

Loggen Sie sich in Ihren Google My Business-Account ein. Wählen Sie in der Menüleiste links den Menüpunkt „Statistiken“ aus.

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Diese GMB-Statistiken sind wichtig für Ihr Online-Marketing

Über verschiedene Filterfunktionen können Sie sich sehr genaue Auswertungen zu Ihren spezifischen Wünschen ausgeben lassen. Folgende Statistiken können helfen, Ihr Online Marketing mit Hilfe Ihres Google My Business-Eintrages zu optimieren:

Suchen Ihre Kunden nach Ihrem Firmennamen oder nach Ihrem Produkt?

Finden Sie heraus, wie Nutzer nach Ihnen suchen. Suchen sie in der Google-Suche direkt nach Ihrem Firmennamen oder suchen sie stattdessen nach Produkten und gelangen auf diesem Wege zu Ihrem Eintrag? Mit diesem Wissen können Sie Ihr Marketing verbessern und es verstärkt auf Ihre Marke oder Ihr Produkt respektive Ihre Dienstleistung zuschneiden.

Finden Ihre Kunden Sie über die Google-Suche oder über Google Maps?

Die Google My Business-Statistiken verraten Ihnen, ob die Suchenden Sie über die Google-Suche oder über Google Maps gefunden haben. Auf Google Maps werden zunächst nur sehr wenige Infos über Ihr Unternehmen angezeigt. Diese sollten deshalb besonders aussagekräftig sein. Falls auffallend wenige Kunden auf diesem Wege zu Ihnen finden, sollten Sie Ihren Eintrag unbedingt überarbeiten – zum Beispiel mit einem aussagekräftigen Bild. Schauen Sie selbst, welchen Unterschied ein gutes Bild bei Ihrer persönlichen Suche macht. Welchen Tierarzt würden Sie wählen?

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Von wie vielen Kunden wurde Ihr Google My Business-Eintrag angesehen?

Diese Info zeigt Ihnen, ob Sie Ihren Eintrag weiter optimieren sollten, um noch mehr Nutzer auf sich aufmerksam zu machen. Wenn Ihr Eintrag bereits häufig angesehen wird, ist die folgende Frage für Sie relevanter:

Was passiert, nachdem jemand über Ihren Google My Business-Eintrag gestolpert ist?

Hier besteht die Möglichkeit, dass die Nutzer Ihren Eintrag lediglich überfliegen und dann wieder schließen. Genauso ist es aber denkbar, dass sie…
• Ihre Website besuchen
• eine Wegbeschreibung zu Ihrem Unternehmen aufrufen (Sie können sich sogar anzeigen lassen, von welchen Orten diese Wegbeschreibungen aufgerufen worden sind)
• Sie direkt anrufen
• sich Ihre Fotos anschauen.

Diese und weitere Informationen können Sie sich von GMB anzeigen lassen. Wenn Sie wissen, wie sich Suchende zu Ihrem Eintrag verhalten, können Sie sich online noch besser aufstellen.

Auch an dieser Stelle nochmal ein kleiner Tipp: Sparen Sie nicht an professionellen Fotos! Die Statistiken zeigen Ihnen, wie oft Ihre Fotos im Vergleich zu Fotos ähnlicher Unternehmen aufgerufen wurden. Wenn Sie hier nicht so gut abschneiden, sollten Sie dringend Ihre Fotos austauschen.

Jonas Rashedi

CEO

Was sind Beiträge bei Google My Business?

Was sind Beiträge bei Google My Business?

Lesezeit 3 minuten | 10.08.2018 

Innerhalb Ihres Google My Business-Eintrags können Sie Beiträge einfügen. Die Beiträge werden direkt unter Ihrem Eintrag eingeblendet. Google My Business-Beiträge können dabei verschiedene Inhalte haben: Sie können etwas über ein Thema schreiben, das für Ihre Kunden relevant ist, auf Angebote, Aktionen und Neuigkeiten hinweisen oder Veranstaltungstermine veröffentlichen. Diese werden Ihren potentiellen Kunden dann direkt in der Google-Suche und bei Google Maps angezeigt.

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Warum sollten Sie Beiträge erstellen?

Das Verfassen von Beiträgen hat für Sie mehrere Vorteile. Grundsätzlich präsentieren Sie damit Ihr Unternehmen auf Google und Google Maps noch besser. Das heißt konkret folgendes:

Google My Business-Beiträge sind eine tolle Möglichkeit, einfach, schnell und vor allem kostenlos Werbung zu schalten.
Mit Beiträgen gestalten Sie Ihren GMB-Eintrag interessanter und laden damit Kunden ein, auf Ihre Seite zu klicken.

Wenn Sie bei GMB Beiträge verfassen, zeigen Sie, dass Sie hinter Ihrem Business stehen. Ihr Unternehmen ist keine Karteileiche, sondern aktiv am Markt.

Damit überzeugen Sie auch Google. Denn Google My Business-Profile, die vollständig ausgefüllt sind und viele Funktionen nutzen, werden von Google höher besser gerankt. Das Verfassen von Beiträgen kann Ihnen also gegenüber Ihrer Konkurrenz einen Vorteil verschaffen.

Wie erstellen Sie Beiträge?

Um einen Beitrag zu erstellen, loggen Sie sich in Ihren Google My Business-Account ein. Anschließend wählen Sie in der linken Menüleiste den Reiter „Beiträge“ und anschließend das Feld „Beitrag verfassen”.

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Alternativ können Sie auch einfach direkt im Dashboard, also auf Ihrer GMB-Startseite in der Mitte auf „Beitrag erstellen“ klicken.

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In beiden Fällen öffnet sich nun ein neues Fenster, in das Sie alles Weitere eintragen können. Für einen “einfachen” Beitrag fügen Sie ein Foto, einen Text mit einer Länge von max. 300 Wörtern und bei Bedarf eine Schaltfläche wie z.B. “Kaufen” oder “Reservieren” hinzu.

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Wenn eine Veranstaltung ins Haus steht und Sie diese mit einem Beitrag bewerben möchten, wählen Sie in der oberen Leiste “Veranstaltung” aus. Dann steht Ihnen zusätzlich ein Eingabefeld für Datum und Uhrzeit zur Verfügung.

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Für besondere Angebote nutzen Sie am besten das spezifische Eingabeformular. Den „Angebot“-Reiter finden Sieoben rechts neben “Ereignis”. Jetzt können Sie eingeben, wie lange das Angebot gültig ist und ggf. auch einen “Gutscheincode” und einen Link zum Einlösen des Angebots hinzufügen.

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Um zu überprüfen, ob alles korrekt angegeben ist, lassen Sie sich sicherheitshalber den Beitrag noch einmal in der Vorschau anzeigen, bevor Sie ihn veröffentlichen.

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Viel Erfolg beim Verfassen Ihres ersten Beitrags!

Jonas Rashedi

CEO

Wie der Facebook-Algorithmus im Jahr 2018 funktioniert

Wie der Facebook-Algorithmus im Jahr 2018 funktioniert

Lesezeit 3 minuten | 21.05.2018 

Die meisten von uns erinnern sich noch, wie Ihnen bei Facebook früher vor allem Fotos und Posts von Freunden und Bekannten angezeigt wurden. Vor ein paar Jahren dann waren plötzlich viele Videos und Anzeigen von Unternehmen zu sehen. Und auch jetzt hat sich der Facebook-Algorithmus wieder geändert. So gab Mark Zuckerberg im Frühjahr 2018 bekannt, dass Facebook bedeutsame Interaktionen („meaningful interactions“) in Zukunft bevorzugen werde. Interaktionen zwischen Freunden, Familienmitgliedern und in Gruppen gewinnen damit gegenüber Business Content und Medienberichten an Bedeutung. Die Folge: Es wird für Unternehmen schwieriger, ihre Inhalte auf Facebook zu vermarkten.

Das Ende von Facebook?

Viele Unternehmen befürchten deshalb schon das Ende von Facebook zumindest als Online Marketing Plattform. Tatsächlich erschwert das neue Update die Nutzung von Facebook für Ihr Business. Gleichwohl ist und bleibt Facebook die größte und wichtigste Social Media-Plattform – und die sollten Sie nicht ungenutzt lassen. Werfen wir also ein Auge darauf, was Facebook mit „bedeutsamen Interaktionen“ überhaupt meint. Daraus ergeben sich dann Strategien, wie sich diese auch auf Ihrer Business-Seite erzeugen lassen.

Was sind bedeutsame Interaktionen?

Um die Bedeutsamkeit von Interaktionen zu messen, trackt Facebook nicht mehr allein die Zeit, die Sie auf einer Seite verbringen. Vielmehr wird nun zwischen passiven Interaktionen und aktiven Interaktionen unterschieden. Wenn Sie allein durch den Newsfeed scrollen und hin und wieder einen Beitrag liken, wertet Facebook dieses Verhalten als passiv. Dagegen wertet Facebook Interaktionen als bedeutsam, wenn die Art der Kommunikation tiefer ist, Sie involvierter sind und auf diese Weise tatsächlich so etwas wie ein Austausch überhaupt erst zustande kommt. Aktive Interaktionen misst Facebook vor allem über die folgenden Parameter:

Kommentare

Ihr Content ist dann gut, wenn er nicht in den Unweiten des Internets verpufft, sondern die Nutzer tatsächlich mit Kommentaren darauf reagieren.

Antworten auf Kommentare

Wenn andere Nutzer oder Sie selbst auf diese Kommentare antworten, kann ein Gespräch entstehen. Facebook findet das „meaningful“ – und belohnt den Content dafür.

Reaktionen

Facebook will Bedeutsamkeit – und die entsteht über Emotionen. Facebook gefällt es, wenn Nutzer Beiträge nicht einfach liken, sondern stattdessen mit einem der Emoticons reagieren – Trauer, Wut, Liebe. Spread the love!

Die Qualität geteilter Beiträge

Facebook misst nicht nur, ob die Nutzer Beiträge teilen, sondern vor allem, wie sie das tun und wie die Adressaten darauf reagieren. Denn das Teilen wird erst dann bedeutungsvoll, wenn es persönlich erfolgt. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn einzelne Personen gezielt über den Messenger einen Link geschickt bekommen. Zudem werden geteilte Beiträge belohnt, wenn diese wiederum Interaktion erzeugen.

Das können Sie im Jahr 2018 tun, um bedeutsame Interaktionen auf Ihrer Business Facebook Seite zu kreieren

Ihre Business Facebook-Seite wird also 2018 weiterhin gut ranken, wenn Sie bedeutsame Interaktionen erzeugen.
Das können Sie auf folgende Weise tun:

1.  Erstellen Sie weiterhin guten Content, der Ihre Zielgruppe begeistert. Dies ist das beste Mittel, um Interaktion zu erzeugen.

2.  Wir allen kennen diese Köder (im Englischen „engagement baits“ genannt) unter Facebook-Beiträgen und wir alle hassen sie: Markiere eine Person. Schreibe einen Kommentar. Teilen nicht vergessen. Facebook hasst sie auch, Facebook erkennt sie und Facebook bestraft sie mit einem schlechten Ranking. Denn sie sind ein Indikator dafür, dass hier keine bedeutungsvolle Interaktion stattfindet, sondern künstlich erzeugt werden soll. Lassen Sie Interaktionen auf natürliche Weise geschehen und werfen Sie keine Köder aus.

3.  Antworten Sie inhaltlich auf Kommentare unter Ihren Posts. Auf diese Weise erkennt Facebook, dass tatsächlich Interaktion stattfindet.

4.  Erstellen Sie – sofern dies mit Ihrem Business und Ihrer Marketing-Strategie vereinbar ist – immer wieder auch emotionalen Content. Vielleicht belohnen Ihre Nutzer Sie ja mit einem Herzen, einem wütenden oder einem traurigen Smiley.

5.  Produzieren Sie Live Videos. Denn zum einen werden diese im neuen Algorithmus bevorzugt, zum anderen regen sie zu Diskussionen und Kommentaren an.

6.  Facebook-Gruppen basieren ganz elementar auf Interaktion. Bauen Sie sich also gezielt eine Community über Facebook-Gruppen auf.

7.  Investieren Sie in Werbung. Unsere Tipps können Ihnen helfen, Ihr Business bei Facebook über Wasser zu halten. Dennoch geht die organische Reichweite von Unternehmensposts bei Facebook zurück. Deshalb kann es sinnvoll sein, Ihr Facebook Marketing um Anzeigen zu erweitern.

Jonas Rashedi

CEO